Guten Morgen Track des Tages ist heute der Quarion Remix für Milanese, ursprünglich von James Blonde & Oliver Deutschmann und ganz frisch auf Falkplatz Ltd 01 veröffentlicht. Kommt es mir nur so vor, oder scheint sich inzwischen wieder alles ein bisschen in Richtung Techno zu verschieben? Hier war jedenfalls gleich mal gute Laune angesagt, zum Frühstücks-Kaffee als einziger im Plattenladen mit Sonnenschein und blauem Himmel vor der Tür. Mit Reverb wurde an dieser Stelle nicht gespart und so gibts einen super atmosphärischen Dancefloorschieber auf ner funky Bassline und die Version von Nick Chacona auf der Flip ist auch schön.
Wo ich gerade mal wieder bei Dub und Techno bin: Eine Platte, die mir in dieser Kategorie schon ne Weile wirklich am Herzen liegt ist die letzte Sigha – Rawww auf Hotflush HFT010. Ich mag ja Scuba und sein Label Hotflush mit diesem, wie ich finde, sehr zukunftsorientierten und zugleich aktuellen Sound. Und wenn ich wirklich Fan von Tracks mit Dubstep-Bezug bin, dann haben die meistens einen sehr kurzen Link zu Techno. Düsteren Techno, der manchmal klingt wie ein schweres Raumschiff im Asteroidengürtel oder wie automatisierte Schwerindustrie in einer von Menschen verlassenen Industriehalle.
Beim Titeltrack Rawww kommt Sigha jedoch völlig ohne Step aus und hat uns hier einen erstklassigen Dubtechno Schieber zusammen geschraubt, der mal locker den Job als Floorfiller übernimmt. Die Tracks der B-Seite sind da schon experimenteller und überzeugen vor allem durch ihr echt starkes Sounddesign. Dazu passt übrigens auch der DJ-Mix Hotflush Podcast 02, welchen Sigha bereits im vergangenen August gemixt hat und den Du dir schon mal für die nächste Nachtfahrt auf den mp3-Player ziehen kannst.
Mein Lieblingsmix in dieser Woche ist übrigens der neue DJ Mix, den Fred P. aka Black jazz Consortium für Wunderkind gemacht hat. Ein Blick auf die Tracklist zeigt: Hier gibt’s einen Haufen unveröffentlichte Tracks zum anhören und das hört sich auch insgesamt richtig klasse an. Nebenbei gibt’s auf dem Wunderkind-Blog gleich noch ein ausführliches Interview, wo es unter anderem auch um Fred P’s neues Album geht, welches demnächst erscheinen soll.
Tracklist:
1 DJ Jus Ed – Teckno Soul Vibe mix – CDR
2 Joey Anderson – Oval – Strength Music
3 Move D – Aspiration 2010 – Soul People Music
4 Fred P – Project 2 – Underground Quality
5 Marathon Men – Sweet Exorcist – CDR
6 Monolake – Stratosphere
7 ?
8 Dario Zenker – Down,Then There – Esperanza
9 Black Jazz Consortium – The Om – Soul People Music
10 D’ Marc Cantu – No Control (JTC Remix) – Creme JAK X01
11 Santiago Salazar – La Minora – H&V002
12 Levon Vincent – Late Night Jam – Ostgut
13 DJ QU – Law – CDR
14 DJ QU – Party People Clap (Anthony Parasole, Fred P Remix) Deconstruct
15 Fred P – Untitled – CDR
Rhythm & Sound Platten im Mix hatten wir bereits schon mal im Monday Edition Podcast 02. Mindestens noch eine andere Version kann man davon nach der Zeit aber schon haben und so kommt dieser Rhythm & Sound Mix von Micky gerade recht. Den hab ich vor ner Weile beim kfmw entdeckt und der ist jetzt nicht ganz so See Mi Yah verliebt wie meiner – also mit anderer Trackauswahl und das gefällt mir auch sehr gut.
Tracklist:
Rhythm & Sound w/ Shalom – We Been Troddin
Rhythm & Sound – Roll Off
Rhythm & Sound w/ Tikiman – Music A Fe Rule pt1
Rhythm & Sound – Trace
Rhythm & Sound w/ Cornell Campbell – King In My Empire (version)
Rhythm & Sound w/ Jennifer Lara – Queen In My Empire (version)
Rhythm & Sound w/ Tikiman – Unknown Version
Rhythm & Sound w/ Tikiman – Spend Some Time
Rhythm & Sound w/ Tikiman – Why
Rhythm & Sound – Aerial
Rhythm & Sound w/ Paul St. Hilaire – Na Fe Throw It
Rhythm & Sound – Aground
Rhythm & Sound – Smile
Convextion gehört zu meinen Lieblingen. Der einzige Grund, warum Gerhard Hanson aus Dallas hier bisher noch gar nicht richtig vorgekommen ist, kann demnach nur sein, dass im letzten Jahr einfach nicht viel passiert ist. So gab’s nur 100 Stück Convextion aka E.R.P. auf dem spanischen Liebhaber-Label Semantica als 10″, welche längst ihre Besitzer gefunden hatte, ehe ich davon überhaupt Wind bekam. Außerdem war da noch dieser Vaskitsaherra Remix auf dem Curle Sublabel Metisse. Dieser sei an dieser Stelle gleich mal noch besonders empfohlen. Ich hab die erst vor kurzem gefunden und die gefällt mir echt gut und der Efdemin / John Beltran Remix auf der Flip kann auch was! Und sonst steht Convextion ja auch für Qualität statt Quantität…
Im aktuellen Bodytonic Podcast spielt sich Convextion endlich mal wieder live durch seine Tracks und es ist wie eine Reise zu entfernten Galaxien auf einem leicht gebrochenen Beat. Erinnerungen an die Elektrolux Spacenight der 90er erwachen und schon befinde ich mich im Kosmos fernab zeitgenössischer 4/4 Dancefloor-Strukturen. Tipp!
Oh Mann! Die Woche ist schon wieder rum und ich hab’s zu keinem Blogeintrag geschafft – sorry. Und jetzt habe ich auch irgendwie Bock auf Wochenende, Musik machen, hören, mixen und vielleicht sogar ein Bier. So mache ich mir erstmal diesen tollen Mix an und schmeiß mich aufs Sofa.. Mit Eli Verveine kann dabei nix schief gehen. Schönes Wochende!
Dass es in Berlin auch noch andere Partyveranstalter gibt, als jene die es sowieso schon in den Lonely Planet geschafft haben, dass hat man bestimmt schon mal gehört. Und ganz weit vorne sind dabei definitiv die Bachstelzen, die nicht nur mit ihrer Gala-Vorstellung beim Fusion Festival seit ein paar Jahren überall für entzücktes staunen sorgen. Die liebevolle Deko, die Musik, das Gefühl, dieser mir so sympatische Wahnsinn passt bei den Bachstelzen immer so wunderbar. So viele einfach großartige Momente, die ich mit ihren Partys verbinde… Kurz vor Weihnachten haben wir uns im ganz kleinen Kreis getroffen und David Dorad – feste DJ-Größe bei den Bachstelzen – hat uns diesen schönen Mix gemixt. Wir haben dazu ne Kiste Catuma aufgemacht – perfekt. Für die Tracklist hat es dann leider nicht mehr gereicht, weil David Dorad danach in den Flieger gestiegen ist und nun schon seit Wochen bei 40 Grad im Schatten in Brasilien verweilt. Morgen legt er in Rio auf und nächste Woche beim Karneval in Sao Paulo. Okay, der nächste Sommer kommt ganz sicher.
Achtung, jetzt mal alle herhören hier: Falls irgend jemand mal gehört hat, dass DJ Spunky aus Dresden ein wirklicher Klasse-DJ ist – es stimmt. Soeben habe ich diesen Mix, aufgenommen bei Cosmic Listener, aus dem sozialen Netzwerk gefischt und das war echt ein Glücksgriff. So wie der mich hier durch den Abend trägt, dass ist wirklich ne Wucht. Ein super House-Set, bitte anhören…
Tracklist:
1. Moody – Freeki Mutha F cker [KDJ]
2. Larry Heard – Free [Track Mode]
3. Specter – Making Me Feel [Tetrode Music]
4. Scott Ferguson & Marvin Belton – I Am Here (Piano Mix) [Deep Explorer]
5. Franck Roger – New Hope [Real Tone]
6. Ron Trent – City Beat [Future Vision]
7. Mateo & Matos – Idrissa Rhythm [Spiritual Life Music]
8. AntonZap – It’s Your Wave Too [Quintessentials]
9. Caro – Do You Want My Love ? (Aruba Remix) [Headphoniq]
10. Juju Christian Treuter – Earth People [Juju Music]
11. Rezkar – Mystic Jungle [Altered Moods]
12. Ernie – Guerreros [Minuendo]
13. Motor City Drum Ensemble – Feel The Love [Four Roses]
14. Delano Smith – Synergy [Third Ear]
15. Manmade Science – Meandyou [Philpot]
16. Hot Coins – You can’t pray for your soul [Untracked]
17. Moody – Hello 2morrow [KDJ]
18. Moodymann – Joy part III feat. Taj [Peacefrog]
Montag: Depressionen ziehen sich durch die Timeline der Social Networks. Zum Glück wurde ich gestern auf einen neuen Mix von Ricardo Esposito in der Soundcloud aufmerksam gemacht (Danke an sma). Something That Needs Nothing: Dubtechno als Medizin gegen Grau in Grau in allen Lebenlagen – tolles Ding, Tipp!
Für den Fall, dass hier einer mal nicht weiß, was er als Nächstes hören könnte: Lowtec hat vor ein paar Wochen einen schönen Mix für den Bodytonic Podcast gemacht. Lowtec ist Jens Kuhn, der neben seinem Workshop Label auch bei “Out to Lunch” Label aus dem Leipziger RAND Umfeld seine Finger mit im Spiel hat, bereits auf Playhouse veröffentlichte und auch zur Smallvill Compilation “And Suddenly It’s Morning” einen Track begeisteuert hat. Sein größter Track ist für mich übrigens Mitre Peak auf Out To Lunch. Mitre Peak ist übrigens auch diese sagen- und nebelumwobene Felsformation in einem Fjord im Süden Neuseelands, wo Delfine im Wasser springen und Pinguine ihren Nachwuchs aufziehen.
Tracklist:
STL ‘QRZ’ [Something 02]
Reagenz feat. Fred P ‘Keep Building’ [Workshop 09.2]
Newworldaquarium ‘The Force (Ame remix) [Delsin Ape03]
Levon Vincent ‘1000 Miles From Home [Novel Sound ns02]
Marvin Dash ‘Behind The Dancefloor’ [Out To Lunch 10]
XDB ‘Cagomi EP A1′ [Metrolux 05]
Dreesvn ‘Maen Mix’ [Sextagsmania 18]
DJ Sprinkles ‘Reverse Rotation’ [Mule Musiq 33]
DJ Koze ‘Mrs Bojangels’ [Circus Company 37]
Black Knight ‘Moody’ [Source records ms00641]
Die in Amsterdam lebenden Juju & Jordash hab ich ja wirklich lieb gewonnen und so sind sie inzwischen ständige Begleiter der Monday Edition. Ihr neuer Mix für den Little Wihite Earbuds Podcast macht dabei auch keine Ausnahme und passt wieder mal perfekt.
Tracklist:
01. Ryuichi Sakamoto, “Steppin’ Into Asia” [Midi Inc.]
02. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
03. Tevo Howard, “Dreamer’s Reason” (Club Mix) [Beautiful Granville Records]
04. Rick Wade, “No Place” [Laid]
05. Rick Wade, “Ricky’s Groove” [Laid]
06. Kuniyuki, “Dear African Sky” (Henrik Schwarz Remix Unreleased Live Version) [Endless Flight]
07. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
08. Marcus Mixx, “Better Spread On Red” [Let's Pet Puppies]
09. Beautiful Swimmers, “Horizon” [Future Times]
10. My Mine, “Hypnotic Tango” (Instrumental) [Progress Record]
11. Cabaret Voltaire, “Kino” [Virgin]
12. Theo Parrish, “Overyohead” [Sound Signature]
13. Anthony Nicholson, “untitled” [white]
14. Tidiani Koné & Orchestre Poly-Rythmo, “Djanfa Magni” [Analog Africa]
15. The Crystalites, “Concentration Ver. 3? [Earmark]
Mein persönlicher Mix der Woche ist bisher der aktuelle Podcast von Danilo Plessow aus Stuttgart, besser bekannt als Motor City Drum Ensemble, für das US Music Mag XLR8R. Mit dem Evergreen Raw Cut’s #5 ist ihm einer der Hits im Sommer 2009 gelungen und inzwischen hat ihn auch jedes Musik Magazin mit einem Feature bedacht. Entspannt und ohne eine Ahnung von Erfolgsdruck macht das Motor City Drum Ensemble einfach weiter so. Detroit House und ein gelungenes Warm-Up fürs Wochenende – es ist ja schon wieder Donnerstag ;)
Tracklist:
01 Latecomer “Cosmic Part” (Faces/MCDE)
02 Jacob Korn “Selene” (Running Back)
03 Code 6 “Beyond the Bassline” (Nu Groove)
04 This Ain’t Chicago “Ride the Rhythm” (Parisonic)
05 Mijan “Alright (SG Dub)” (Slip n’ Slide)
06 Peak Hour Rhythms “Disco Diva” (Nervous)
07 Ursula Rucker “Electric Santeria (King Britt Mix)” (Five Six)
08 Ron Trent “Altered States” (Warehouse)
09 Ben Klock “Viscoplastic” (Deeply Rooted)
Scuba – das ist der Brite Paul Rose, der neben seinem Label Hotflush auch seit Juli 2008 die Sub:stance Partys im Berghain macht. Außerdem gab’s von dem bereits neben vielen guten Singles ein tolles Album – “A Mutual Antipathie” heißt das, welchem noch drei Remix EP’s mit Surgeon, Martyn etc. folgten. Wer erinnert sich? Im Oktober 2009 ist bereits die Aesaunic EP erschienen – und irgendwie brauche ich bei Scuba immer ein Weilchen, bis ich endlich die paar Euro für seine Platten über die Theke reiche. Und das, obwohl meistens gleich beim ersten Hören klar ist, das Geld für den jeweiligen Scuba-Tonträger nicht sinnlos raus geschmissen wäre. So hat es auch bei der Aesaunic EP wieder etwas länger gedauert – dafür bin ich jetzt umso mehr überzeugt. Fünf atmosphärische Dubstep Tracks mit (Dub)-Techno-appeal machen auf jeden Fall schon ein kleines, wunderschönes Album. Wer noch nicht reingehört hat, der muss das unbedingt nachholen.
Scuba – Symbiosis (Aesaunic EP)
So trifft es sich an dieser Stelle hervorragend, dass voraussichtlich noch in diesem Monat die erste Sub:stanceMix-CD auf Ostgut Ton erscheint, ich mir gerade frisch die Ohren für diesen Sound gesäubert habe und dieses Mal nicht um ein paar Monate hinterher hinke. Neben der Reihe für die Panorama Bar sowie für das Berghain, bekommt nun auch die Dubstep-Reihe zum Freitag ihr eigenes Feature. Natürlich stammt der erste Mix vom Initiator selbst und wie ich bereits sagte – Geld für Scuba-Tonträger ist immer sehr gut angelegt. Das gilt auch hier. Heißer Tip für die nächste Woche!
Tracklist:
Sigha – Light Swells (In a Distant Space)
Airhead – Paper Street
Sigha – Early Morning lights
Pangaea – Sunset Yellow
Joy Orbison – The Shrew Would Have Cushioned The Blow
Shortstuff – See Ya
Untold – No-one Likes a Smart Arse
Scuba – You Got Me
Surgeon – Klonk pt 4
DFRNT – Headspace (Scuba’s secret mix)
AQF – Born and Raised (version)
Badawi – Anlan 7
Joy Orbison – Hyph Mngo
Mount Kimbie – Maybes (James Blake remix)
Sigha – Seeing God
Ramadanman – Tempest
Instra:mental – Voyeur
Sigha – Shapes
George Fitzgerald – Don’t You
Scuba – Minerals
Shackleton – It’s Time For Love
Digital Mystikz (Mala) – Stand Against War
Scuba – Last Stand
Joker – Psychedelic Runway
Letzte Kommentare
nachschlag̷ 0; http://redbullm usicacademyradi o.com/shows/249 7/
mnml ssgs hat speaking in code auch schon gesehen und ein review dazu...
tolle platte;)… bei mir läuft grad der neue lwe mit ed davenport auf...
yeah! :-)
und skudge 002 ist auch schon im anflug :)
super ding… http://soundclo ud.com/daniel-j ahn/sets/dan...