Habt ihr den DJ Sotofett auf dem Schirm? In den letzten Wochen ist mir der Norweger aus dem Sex Tags Mania und Acido Umfeld schon ein paar mal im Plattenladen unter gekommen. Die Pulehouse EP auf Wania ist wirklich richtig klasse! Und sonst zeigt DJ Sotofett eine spielerische Leichtigkeit, die zwischen relaxten Downbeat und Detroit-Techno Bangern keinen wirklichen Unterschied kennt. Hör den Mix, entschuldige dabei das Gequatsche von Unit 6Q und check unbedingt die Pulehouse EP.
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Popnoname: Pop Ambient – Momente
Gerade ist die aktuelle Pop Ambient 2012 Compilation auf Kompakt als LP und CD erschienen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ja noch gar nichts zum Pop Ambient – Momente Mix von Popnoname geschrieben habe. Das mein absoluter Dauerbrenner unter den Ambient-Mixes. Gerade mal 30 Minuten lang ist er immer wieder die erste Wahl, wenn ich kurz vor dem Schlafengehen noch ein etwas Musik in die Playlist schiebe.
Tracklist
“Express Yourself” Markus Guentner (Pop Ambient 2003)
“Manana” Gustavo Lamas (Pop Ambient 2001)
“Come To Where I Go” Dirk Leyers (Pop Ambient 2006)
“Bodenweich” DJ Koze (Pop Ambient 2010)
“Wasted Years” Ulf Lohman (Pop Ambient 2005)
“Nightliner” Popnoname (Pop Ambient 2009)
“All (Remix)” Mint (Pop Ambient 2001)
“In Lourdes” Triola (Pop Ambient 2008)
“Sakura” Pass Into Silence (Pop Ambient 2004)
Aphex Twin: The Unreleased Ambient Works 1985 – 2012
Letzte Nacht dachte ich, ich guck nicht richtig! Via Marc Schneider lese ich in der Facebook-Timeline: Aphex Twin – The Unreleased Ambient Works 1985-2012 Part 1 und Part 2! Der Link geht zu mehren Stunden “Megamix” bei Mixcloud. Da könnte man erstmal Verdacht schöpfen. Ist das jetzt wirklich wahr? Wie kommt denn der User kroniktronikboy überhaupt an die Unreleased Ambient Works? Hat er das DAT im Flugzeug gefunden? Ich hab mir gestern zuerst Part 2 angehört und vom Sound her gehe ich schwer davon aus, dass es tatsächlich die Unreleased Ambient Works von Aphex Twin sind! Es ist einfach so wunderbar. Und im Forum bei watmm hat sich kroniktronikboy übrigens schon als fast 15 jähriger Junge geoutet, der als erstes gleich mal ansagt, wie man die Mixes bei Mixcloud auch runterladen kann. Haha! Und wenn ihr dann mal bei kroniktronikboy nachseht, was der da noch so im Profil hat, dann setzt euch lieber hin: Boards of Canada, Pete Namlook, Surgeon, Depeche Mode, Kraftwerk, noch mehr Aphex Twin Mixes, etc pp. It’s all fun in the Peacefrog house in the Rephlex garden, groovers… oh yeah!
Move D: Panorama Bar 22.01.2012
Was ich mache, wenn ich nicht blogge? Zum Beipspiel am Sonntag Abend in die Panorama Bar gehen und bei Move D durchtanzen. So geschehen vor genau einer Woche. Ich fand, Move D war in wirklich toller Form und soweit ich das beurteilen kann, hatten alle wirklich viel Spaß dabei. Jetzt als Erinnerung und für alle, die das Set noch nicht gehört haben…
Spass am Dienstag vom Juli 2010 (Paloma Bar Berlin)
Ich hab am Wochenende einen Mix gefunden, dessen Aufzeichnung mir so noch gar nicht bewusst war und die dazu gleich mal 6 Stunden umfasst: Monday Edition live bei Spaß am Dienstag in der Paloma Bar Berlin vom Juli 2010. Schon wieder eineinhalb Jahre her! Ich bin eigentlich nicht so ein Freund von diesen Club-Aufzeichnungen. Ein Club-Set ist für den Club. Aber wenn es jetzt schon mal da ist, na gut. Es ist auch nicht so schlecht. Zwar wars teilweise ein ziemliches tingeltangel – dass heißt nicht so tight ausgewählt und gemixt, wie ich mir das eigentlich vorstelle. Wenn ich gut in Form bin, gehen die Übergänge ja deutlich länger. Jedoch kannst du in Ansätzen schon erkennen, wo ich vielleicht hin wollte und ein paar Mal hab ich mich jetzt auch selbst überrascht.
Insgesamt geht das schon besser, doch bevor du dir heute 6 Stunden Radio anhörst…
Spunky: Soultunes Podcast 02
Da entsteht momentan irgendwo ziwschen Magdeburg, Hamburg, Leipzig, Dresden, Essen, Halle, Berlin, Frankfurt und (guck an!) Erlangen ein neues Netzwerk, welches sich explizit um Soultunes kümmert! Dass eben diese Soultunes auch nicht vor geographischen Enklaven wie zum Beispiel Erlangen halt machen, dass weiß wohl niemand besser als Hombre Spunky vom Uncanny Valley. Mit unermüdlicher Energie werden bei seiner Suche nach den verborgenen Vinylschätzen nicht zuletzt sämtliche 1-Euro-Wühlkisten in den verstaubten Ecken der Plattenläden oder auf den Flohmärkten der Republik durchforstet. Und als ich mich erst letztens wieder fragte, was er da nur wieder für einen Killertrack raus gesucht hat, hörte ich schon wieder das triumphierende “1Euro”! Es geht eben nicht um Kohle, es geht um Soul – und Soul hat dieser Mix nicht zu knapp!
Ich bin gespannt, was das Soultunes Network in Zukunft noch alles so zu Tage fördert. Das gibt’s definitiv Potential.
Tracklist
1. Bon & Rau – Brothers & Sisters (Poodle Dub) / Smallville Records
2. Laid – Punch Up (Frankie Feliciano Original Edit) / Symple Sound
3. Gemini – We Are The Future / Classic
4. Agnès Presents Cavalier – Napoletano / Drumpoet Community
5. Baaz – See Below / Sthlmaudio Recordings
6. Skipson – Nice Like That / Raum Musik
7. Shoebox – Falling In The Right Place / Shoebox (Holland)
8. Ricardo Miranda – Urbanism / Rush Hour Recordings
9. Larry Heard – Deja Vu (Musaria Mix) / Innervisions
10. Jovonn – He’s More (Moov Beats) / Next Moov Records
11. The Deep – Dom Dom Jump (Original Mix) / Basenotic Records
12. Patchworks Ginger X Press – Brothers On The Slide (Jimpster Remix) / Still Music
Gerd Janson: The Burrell Brothers Nu Groove Mix

Gerd Janson hat einen neuen Mix gemacht! Nachdem Clone zuletzt schon einige alte Schätze erfolgreich neu veröffentlicht hat, zieht jetzt Rush Hour die grandiosen Nu Groove Tracks aus dem Ärmel. Nu Groove ist ein legendäres New York House Label, auf dem zwischen 1988 und1992 Leute wie Bobby Konders, Formost Poets oder auch die Brüder Ronald and Rheji Burrell grandiose Tracks veröffentlicht haben.
Für die Burrell Brothers gibt’s im Februar also eine eigene Compilation und als Teaser dafür jetzt diesen Gerd Janson Mix. Aphrodisiac, N.Y. House’n Authority, Grey Area, Metro,… so schön kann modernes Music-Marketing sein. Im nächsten Monat gibt’s dann die zwei LP’s, eine 12″ und eine CD-Compilation beim Händler deines Vertrauens.
Dave Siska: Sonic Sunset – Final FM Broadcast 2006
Letzten ist mir die externe Festplatte abgeschmiert und damit mein gesamtes Mix-Archiv. So unschön der Umstand war, so positive Nebenwirkungen hat sowas auch. Zum Beispiel musste ich mir mal Gedanken machen, was denn da jetzt alles fehlt und was mir davon wirklich noch wichtig ist. Sonsic Sunset – The Final Live FM Broadcast von Dave Siska stand dabei ziemlich schnell ganz oben auf dem Zettel!
Sonic Sunset war vor allem die Radio Sendung von Dave Siska und Matt MacQueen auf 89.3 FM WNUR Chicago, die am 15. September 2006 zum letzten mal live auf Sendung ging. An diesem Abend ist als Part 2 auch dieser Mix von Dave Siska entstanden. Ich habe ihn bis jetzt schon unglaublich oft gehört und er nutzt sich einfach nicht ab. Die Trackauswahl für sich ist schon toll. Doch das wirklich Besondere an diesem Mix ist die Stimmung die er transportiert – zwischen Melancholie, Liebe und ganz großem Glück. Dieser Mix atmet und ich habe jedes Mal von Neuem das Gefühl, ganz nah bei Dave Siska zu sein. Gänsehaut pur – ALL TIME FAVORITE!
PS: Zum Glück ist dieser Mix immer noch online und auf sonicsunset.com gibts auch ganz aktuelle Mixes.
Sonic Sunset: Final live FM broadcast – a retrospective (Part2)
Tracklist:
Kraftwerk – Computer Love – Computer World (WB) 1981
New Order – Everything’s Gone Green (Factory) 1981
Alden Tyrell – Love Explosion [Vox] (Viewlexx) 1999
Fingers Inc – Distant Planet (Trax) 1987
Remote_ – Public Service – Uninstall EP (Meanwhile) 2006
Adonis – No Way Back [Vocal] (Trax) 1986
Unit 4 – Body Dub [Freak Electrique Acid Dub remix] – Remixes EP (Clone) 2004
Aroy Dee – The Planets (M>O>S) 2003
3MB featuring Juan Atkins – Die Kosmichen Kuriere – Global Technological Innovations Vol 1 (New Electronica) 1993
Rhythim Is Rhythim – Strings of Life [Unreleased mix] – RetroTechno: Detroit Definitive (Network UK) 1991
Alex Cortex – Laconic LP (Source) 2000
Bandulu – Pacekeeper – Guidance (Infonet) 1993
Reload – Peschi – Theory of Evolution (Warp) 1995
Jeff Mills – Perfecture – Metropolis (Axis) 2000
CiM – By A River – Reference (De:Focus) 2000
Future Beat Alliance – Void – Disconnected (Delsin) 2001
Rene Lowe & Paul St. Hilaire – Faith [Vox] (False Tuned) 2003
Modus Vivendi – Modus Vivendi [Fade In Mix] (FNAC) 1993
David Siska – Reconcile – Null Du Jour (Reverie) 2006
7th Plain – Pearl – TEEX 3 (Volume) 1994
Helena Hauff: Keep It Deep Guest Mix
Wie ich im Interview zum neuen Keep It Deep Guest Mix von Helena Hauff erfahren habe, legt sie erst seit 2009 auf. Dafür hat Helena Hauff inzwischen aber wirklich beachtenswerte Erfolge erreicht. Von hier aus sieht es ja fast so aus, als ob sie in Hamburg nahezu jeden coolen Gast supporten darf oder ist es eher umgekehrt? Egal. Ihre Musikauswahl ist tight und ihre Einstellung ist die Richtige. Da lässt sich selbst die aktuelle Groove zu einem kurzen Portrait hinreißen…
Nachdem wir im März 2010 einen wirklichen schönen Housemix von ihr als Monday Edition Podcast hatten und mir erst letztens ihr Modifyer - Process Part 254 (Birds and other Instruments No. 1) noch nachträglich sehr positiv aufgefallen war, legt jetzt Helena Hauff für den Keep-It-Deep Guest Mix noch ein paar extra Jack-Kohlen in den Ofen. Gleich die erste Platte fönt mich weg und nach diversen Chicago-House / 303 Exkursionen (No Way Back) passt selbst Specters letzte Pipe Bomb butterweich in den Flow.
Die letzte Woche war für mich echt hart, so dass ich schließlich das Wochenende nur noch völlig fertig im Bett verbracht habe. Dieser Mix hat mich jedoch allem Stress zum Trotz wirklich super durch die Woche gebracht und bevor der Akku völlig runter war, hatte ich dank Helena Hauff immer noch ein Lächeln auf den Lippen. Besser als jeder Energydrink!
Mnml Ssg Special: Jonsson/Alter live from Sonnenallee
Zwei Schweden in Berlin: Joel Alter (Joel Alter/Jor-el) und Henrik Jonsson (Porn Sword Tobacco/Gunnar Jonsson) haben in diesem Jahr als Jonsson/Alter nicht nur ihr Debütalbum “Mod” mit fantastischen Tracks irgendwo zwischen Move D, Vladislav Delay und Matthew Herbert auf dem Label Kontra-Musik veröffentlicht, sondern waren auch mehrmals live zu sehen und hören. Unter anderem letzten Samstag wieder in der Panorama Bar.
Für jeden, der wie ich nicht dabei sein konnte, gibt es jetzt eine kleine Entschädigung, denn für den Blog Mnml Ssg haben Joel und Henrik ein knapp einstündiges Liveset irgendwo in der Sonnenallee aufgenommen – zumindest dem Titel nach. Und das versüsst mir in den vergangenen Tagen immer wieder die Arbeit am Computer, weil die Tracks voll analoger Synthesizer so wunderbar entschlackt und subtil grooven. Zwei, drei Zutaten reichen den beiden, und schon rollt ihr Schwedenexpress in Richtung Deepness, unaufhaltsam.