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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Shed – The Traveller (Ostgut Ton LP14)

27. August 2010

shed the traveller ostgut lp14Heute Abend ist im Berghain Record Release Party zum neuen Shed Album The Traveller – offizieller Veröffentlichungstermin ist dann nächste Woche. Seit Montag läuft dafür die Promomaschine auf Volldampf – und ich glaube, das tut sie nahezu von ganz alleine. Es gibt einen Resident Advisor Podcast, das FACT-Magazin hat das Album schon vorab komplett im Stream, Shed mixt morgen das De:Bug-Groove Radio auf Fritz und im Shed-Interview der aktuellen De:Bug schlägt Anton Waldt vor lauter Lob rhetorische Purzelbäume:

…[auf] “The Traveller” findet sich oberflächlich betrachtet kaum eine gerade Bassdrum. Aber der mächtige Vierviertel-Kick ist als Leerstelle ständig präsent und zwar so drängend, dass im Kopf des Zuhörers ein Sog entsteht, der zur fehlenden Bassdrum führt.

Hokus Pokus! Die Roots sind unüberhörbar UK-Hardcore. Wer mich ein wenig kennt der weiß, dass speziell Hardcore noch nie mein Ding war. Aber egal. Platten, auf denen solche Tracks wie 04 Atmo – Action zu finden sind, die kaufe ich. Und ein bisschen Hardcore kann nicht schaden – vor allem, wenn der Herbst jetzt langsam durch die Ritzen kriecht. Auf die Party heute Abend freue ich mich jedenfalls richtig. Die läuft für mich ungefähr so: Zeitig hingehen, denn Daniel Stefanik macht oben den Anfang. Dann unten Shed live, danach Surgeon und A Made Up Sound. In der Panorama Bar ist die ganze Nacht die KANN-Bande am Start – da kann gar nichts schief gehen. Und wenn schon harter Techno, dann ist Surgeon der Meister. Murder-Lineup!

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ME.15 Richard Zepezauer – Nsyde The Lovebox

24. August 2010

me 15 richard zepezauer nsyde the loveboxUnser neuer Monday Edition Podcast ist da! Dieses Mal von  Richard Zepezauer aus Berlin und Nsyde The Lovebox ist ein ganz wunderbarer Mix geworden. Ich höre in der Lovebox meine allerliebste Mischung genau zwischen House und Techno und je öfter ich da rein höre, umso mehr liebe ich sie. Noch mal Danke an Richard Zepezauer, dass wir diesen Mix als Podcast bekommen haben. Und so verbleibe ich an dieser Stelle mit den wärmsten Empfehlungen – echt super!

Tracklist:

1. Sucuru Kusumi – Uskot (Daniel Bell Mix)
2. Marcellus Pittman – Lonelyness leave me alone
3. Harmony Funk – Can`t Let You Go (Ovatow Mix)
4. Mike Dunn – Deep Lat´n Soul Thoughts
5. Ghostleigh – Blinded By The Sun
6. Adam Marshall – Burn It Down
7. Jitterbug – Ancient Ruins
8. JuJu & Jordash – Tattoo`s Island (Dub)
9. Fingers Inc. – Never no more lonely
10. Story #4 – You better find a job
11. XDB – Desert Storm
12. Oni Ayhun #3
13. Jason Fine – Many To Many (Ben Klock Remix)
14. Basic Soul Unit – Jak’d Freq
15. Losoul – Sunlite
16. Mondeé Oliver – Make me want you
17. Miles Sagnia – Changes

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Nebraska: Four for Four EP (Rush Hour)

23. August 2010

nebraska four for four ep rushhourWer erinnert sich noch an Nebraska und die A Weekend On My Own EP vom letzten Dezember/Januar? Richtig, die Hammerplatte. Und jetzt kann man bei bei Rush Hour lesen, dass die schon die nächste Nebraska – Four for Four EP in der Pipeline haben. Was an dieser Stelle die Soundschnipsel verraten, das klingt mehr als viel versprechend und das wird eine Houseplatte mit ganz tiefen Wurzeln. Ab auf die Wantlist damit und hoffentlich dauert das nicht mehr gar so lange (Ein Danke an Patrick für den Tipp).

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69 – Desire (Monday Edition Time Stretch)

22. August 2010

69 desire monday edition time stretchSoftware und Hype der Woche sind definitiv Paul’s Extreme Sound Stretch und dieser Popsong in Ambient. Nicht das es jetzt so die Neuigkeit wäre, die Länge zu verlängern und dabei die Tonhöhe beizubehalten, aber jetzt braucht man dazu nur noch diese Freeware. Ich hab das Tool einfach mal selbst ausprobiert und beim Track meiner Wahl gab’s dann auch nicht viel zu überlegen: 69 – Desire! Das Carl Craig Masterpiece von 1994 und einer meiner absoluten Lieblingstracks jetzt in der Monday Edition Time Stretch Version…

69 – Desire (Monday Edition Time Stretch) by Gunther

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Steven Tang: The Verged Sessions (Aesthetic Audio 10)

19. August 2010

aesthetic audio 10 steven tang verged sessionsDieser Tage kann man Keith Worthys Qualitäts-Detroit-House-Label Aesthetic Audio zum zehnten Release gratulieren. Wo ich letztens noch gegrübelt habe, wer denn in Chicago in Sachen House / Techno noch am Start ist, leuchtet dort auf einmal Steven Tang wieder ganz hell auf dem Radar. Es sind klassisch anmutende Tracks, ganz nach der Rezeptur von Ron Trents Evergreen Altered States mit einem Chicago-Groove und Sphären, die sich auch mal locker bis nach Detroit und zurück ausdehnen. So macht es für mich auch völlig Sinn, dass hier mit Steven Tang – The Verged Sessions Chicago in Detroit veröffentlicht.

Aber bitte jetzt nicht den Altered States-Vergleich falsch verstehen. Steven Tang hat hier nämlich keinen Abklatsch sondern wirklich eigenständige Tracks produziert, die nur in ihrer Stilistik ähnlich sind und wahrscheinlich ist es die punktuelle Roland Snaredrum auf der B-Seite, die mich einfach immer wieder sofort dorthin bringt. Mein Favorit ist momentan A2 Verged! Steven Tang hat hier einen klassischen Chicago Groove am Start, der so schon völlig funktioniert einfach mal keinen Zweifel zulässt – und dann kommt irgendwann noch die Fläche zum abheben. Ein Track für die, die wissen wie und insgesamt ist das eine ganz tolle Platte!

PS: Allen, die bisher noch nichts von Steven Tang gehört haben, sei an dieser Stelle noch die Emphasis 001 – Windy City von 1998 empfohlen.

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Monday Edition Podcast 14: Henning Around

10. August 2010

monday edition podcast 14: henning aroundEin Jahr nach dem letzten Three On The Trees Mix war relative Ruhe bei Henning Around in Hamburg. Um so mehr freue ich mich, dass ich nun die Ehre habe, Euch den neuen Monday Edition Podcast 14 von Henning Around vorzustellen. Dieses Mal elektropuristisch und very special as always!

Tracklist:

1. conforce – the land of the highway
2. peverelist – better ways of living
3. mount kimbie – blind night errand
4. africa hitech – how does it make u feel?
5. kyle hall – dances with a sun goddess
6. ramadanman – workthem
7. joy orbison – the shrew would have cushioned the blow (actress`neu haus so-glo mix)
8. forgemasters a track with no name
9. skudge – convolution (aardvarck remix)
10. instra:mental – leave it all behind
11. suburban knight – alpha game
12. suburban knight – nightvision
13. drumaddik – space funk
14. dmx krew – dance to the beat
15. nubian minds – sunrise 777
16. mohlao – individual
17. hardfloor – life we choose (e.r.p. remix)
18. freaky chakra vs. single cell orchestra – i want to fall
19. drexciya – andreaen sand dunes
20. space dimension controller – the love quadrant

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Bnjmn 1 (Rush Hour)

5. August 2010

bnjmn 1 rush hourAchtung aufgepasst: Rush Hour hat einen wirklich viel versprechenden neuen Künstler am Start! So habe ich gestern mit viel Glück schon mal das Vorab-Release der Bnjmn 1 auf Rush Hour geangelt, welches mit 4 unglaublich guten Tracks daher kommt. So schön, so deep! Großartige experimentelle Tanzmusik zwischen House und Techno und wer was mit Joy Orbision, Newworldaqaurium oder Aardvarck anfangen kann, der wird auch Bnjmn sehr mögen. Auf dem Myspace-Profil kannst du jetzt schon mal rein hören – Blocks ist der A1-Track auf Bnjmn 1 (meine absoluten Favoriten sind A2 und B2) und It’s Not A Joint kam bereits woanders… HAMMER!

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Spaß am Dienstag: 6 Studen live @ Paloma Bar Berlin (20.07.2010)

26. Juli 2010

Various – Music from Mathematics Vol. 5 (Mathematics 39)

22. Juli 2010

music from mathematics vol.5Okay, mit diesem Review ist jetzt spontan wieder mal Chicago-Woche bei Monday Edition. Nicht nur, dass diese Various Artists – Music from Mathematics Vol. 5 wirklich gelungen ist und eine Empfehlung mehr als rechtfertigt, so ist es auch in Chicago inzwischen sehr ruhig geworden, was neue Produktionen betrifft. Auf die Schnelle fallen mir eigentlich nur 3 Leute ein, die von dort noch aktuelle Platten veröffentlichen: Neben Tevo Howard ist das noch Larry Heard und Jamal Moss – welcher in Chicago auch das Label Mathematics Recordings betreibt und dort neben seinen eigenen Produktionen inzwischen vorrangig Musik von eher unbekannten Künstlern aus Europa veröffentlicht.

Die A-Seite auf Music from Mathematics Vol. 5 trägt den Titel Alaska von AudioAtlas aus Thessaloniki – ein wunderbarer Deep-House Track für ruhigere Momente des Abends mit einer richtig tollen, beschwingt pumpenden Bassline. Die B-Seite ist dann fest in italienischer Hand. So ist Simoncino mit Baila Baiana ein Break gelungen, der fast die Luft anhält und sich auch perfekt als letzter Track des Abends anbietet und B2 – Curvatura Di Tempo von Mayo Soulomon versetzt mich auf Anhieb in Laurie Anderson / Throbbing Gristle Stimmung. Perfekt für so manche Montags-Edition.

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Efdemin: Chicago (Dial LP 21) & Electronic Beats Radio Mix

21. Juli 2010

efdemin chicago dial lp21 electronic beats radio mixIm Mai hat Efdemin einen schönen Mix fürs Electronic Beats Radio gemacht, der sicher auch promo für sein neues Album mit dem Titel Chicago auf Dial LP21 war. Der Mix ist toll – dieses Chicago Album macht mich jedoch schon seit längerem ein wenig ratlos. Ich schätze Efdemin ja sehr. Als DJ hat er uns schon so manches Mal unglaublich begeistert, auch seine neuen Tracks sind top produziert – Night Train funktioniert zum Beispiel im Club tadellos – und dennoch fühlt es sich für mich irgendwie so an, als ob Yin und Yang etwas aus dem Gleichgewicht geraten wären. Da ist der Mix schon wieder viel näher am Ideal.

Tracklist

The Mole – Oh My Stomach
Black Jazz Consortium – I Want That
Move D – Aspiration 2010
Audision – Red Sky (Robag Wruhme Remix)
Md’z Revenge – The Banger
Pantha Du Prince -Stick To My Side
Murr – Sunday Morning
Scope – Frequencies
Keith Worthy – Now That’s House
Norm Talley & Delano Smith – Constellation
Efdemin – Oh My God
Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Bitter Sweet Mix)

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Doku: Pump Up The Volume – A History of House Music

20. Juli 2010

pump-up-the-volume-history-house-musicGestern Abend bin ich über die Channel 4 Dokumentation Pump Up The Volume – A History Of House Music auf Youtube gestolpert. Im  Jahr 2001 hat hier Carl Hindmarch die Geschichte von House Music aus britischer Perspektive erzählt und die beginnt mit Disco, der Paradise Garage in New York und im Warehouse Chicago um 1977. Besonders im Chicago der 80er hat der Film seine Stärken: Jesse Saunders und Vince Lawrence erzählen wie es so war, als sie 1984 On & On als erste House-Platte gepresst haben. Marshall Jefferson erklärt, warum genau diese Platte damals so wichtig war und wie es sich anfühlte, als House 1987 im Summer of Love wirklich zu einer gesellschaftlichen Revolution in Großbritannien geführt hat. Derrick May, Inner City und Techno dürfen natürlich auch nicht fehlen und selbst A Guy Called Gerald erzählt, wie er damals Voodoo Ray für die Hacienda in Manchester gemacht hat und wie schön es war, dass Pickering den Track dann auch tatsächlich gespielt hat. Und so weiter…

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Mount Kimbie: Crooks & Lovers (Hotflush LP 04)

15. Juli 2010

Mount Kimbie: Crooks & Lovers (Hotflush LP 04)Was für ein schönes Album! Heute läuft hier das neue Mount Kimbie Album Crooks & Lovers auf der Hotflush LP 04 schon den ganzen Tag in der Endlos-Rotation. Das FACT Magazine hat uns nämlich freundlicher Weise alle Tracks von Crooks & Lovers als Stream zur Verfügung gestellt – wie ich finde, die wirklich angenehmste Art, eine Platte vorzuhören. Anfangs erinnerten mich die neuen Tracks von Mount Kimbie in ihrer Stimmung fast an das Múm Album des Jahres 2002 Finally We Are No One. Während jedoch Múm für mich eher in die Winterzeit passt, hinterlassen die unzählig vielfältigen Zwischentöne in den Breaks und Cutup-Samples des Duos aus Brighton auf Crooks & Lovers auch bei sommerlichen Temperaturen einen ganz ausgezeichneten Eindruck.

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Robert Hood: Omega LP (M-Plant 8LP)

7. Juli 2010

robert hood omega m-plant mixLetztens war Robert Hood im Berghain. Wir kamen pünktlich zum Set-Beginn gegen 4 die Treppe hochgetrappst und so 3-4 Platten hat’s schon gedauert, bis man sich auf die leicht erhöhte Schrittgeschwindigkeit eingestellt hatte. Aber dann war Robert Hood einfach nur noch eine Klasse für sich. Niemand bringt einen Minimal-Techno Loop so zum Grooven wie Robert Hood. Eine warme, markerschütternde Bassdrum trägt alles und dann steht er da mit einem wunderbaren Lächeln und so wie er da lächelt, so klingt er. Alle Ruhe der Welt in mindestens 132 funky Techno-Beats pro Minute! Ich hab Robert Hood jetzt zwei Mal gesehen. Im  November am Sonntag 17 Uhr in der Panorma Bar und in dieser Nacht im Berghain. Laut im Club ist der jedes mal wirklich richtig großartig. Hier ist Techno ganz direkt, einfach magisch – er selbst nennt es Minimal Techno Soul.

Ob nun jeder die neue Omega LP zu Hause haben muss will ich mal dahin stellen. Omega ist ein Album, was einen als Zuhörer auch ein bisschen fordert und sehr wahrscheinlich hat die große Mehrheit der Robert Hood-Anhängerschaft schon einschlägige 90er Techno-Erfahrung. Diesen Sound begreift man im Club: erst skeptisch, überrascht dann doch irgendwie den Einstieg gefunden, dann wird’s tatsächlich immer besser, sogar richtig geil und hinterher fragt man sich, wie der das jetzt mit den 3 Tönen gemacht hat. Einmal, immer wieder und irgendwann kauft man sich eben das Album, um Robert Hoods Science Fiction jederzeit abrufen zu können. Mein Lieblingstrack ist übrigens Alpha. Beim 3xVinyl ist der leider nicht dabei und bereits im März als Single 12″ erschienen.

Robert Hood gehört zu den wirklich ganz großen Techno DJs / Produzenten überhaupt!

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