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Archiv für die Kategorie ‘Und so’

Horus – Prince Of The Sun

9. November 2009

via Pasquale

Und so

Invincible & Finale – Locusts (Doku-Music-Video)

14. Oktober 2009

Video: Another Cloud Reel… on Vimeo

3. Oktober 2009

Another Cloud Reel… from Delrious on Vimeo.

Footage shot over the summer of 2009 mostly in the San Francisco bay area.
Music by His Boy Elroy.

Und so, Video

The Ocean of Sound: Melkweg – Ambient Journey

19. August 2009

melkweg ambient journey the ocean of soundAmbient Journey ins Melkweg Amsterdam. Mit einem Auszug aus dem Buch The Ocean of Sound von David Toop zurück zur ersten Ambient Nacht ins Melkweg 1993 und weiter unten dann noch der passende Soundtrack – aufgenommen in eben diesen Melkweg und erst kürzlich bei mnml ssgs im Rahmen der Sunday Sounds gefunden.

…zum Aus-Chillen

Eine kalte Feitagnacht in Amsterdam im Oktober 1993. Drinnen im Melkweg tun zwei Männer in Schlafanzügen so, als würden sie im Stehen schlafen. Eine Frau in schwarzen hochhackigen Schuhen sieht fern, und drei Männer in dunklen Anzügen stehen auf einem Tisch am Ende des Raums. Ein Paar, dass man in vielfarbige Polyvinylanzüge im Stil von Julian Clary gesteckt hat, lagert im Zwielicht von Leuchtglobussen und Projektionen von Blubberdias. Gartenzwerge sitzen auf grünen Fliegenpilzen, ihre Ohren sind auf ein Hintergrundsummen indischer Tambouras gerichtet und auf einen Sound, der von Hirtengesängen irgendeiner nördlichen Gegend stammen könnte.

Von dieser Reminiszenz an Performancekunst der 70er Jahre gelangweilt, schlendere ich in andere Räume, wo es Live-Performances von programmierter Musik gibt. Am nächsten Abend, Teil zwei von Amsterdams erstem Ambient-Wochenende, beobachte ich die frischen Kuriositäten des Ambient-Club-Phänomens von der Loge des Melkweg aus. Nach einem Didgeridoo-Duett, das direkt neben einem blumengeschmückten DJ-Pult dargeboten wurde, treten Chris & Cosey auf.

Hinter ihren Keyboards sehen diese beiden Veteranen der grauen elektronischen Industrial-Musik der frühen 80er Jahre von Throbbing Gristle aus wie zwei einfarbige Schaufensterpuppen. Sie sind statisch, die Musik ist statisch, der Laden ist total voll, und DJ Per, der den Abend zusammen mit seinem Bruder organisiert hat, ist sehr glücklich. Ihn amüsiert die Situation allerdings auch. Nachdem der Melkweg gerade seine Kiffermatratzen und sein Image als Hippie-Mekka Europas mühsam losgeworden ist, wird der Ort erneut von einem katatonisch in Rückenlage auf sanftem Untergrund herumliegenden Publikum heimgesucht.

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Zurück von der Fusion 2009 :)

4. Juli 2009

Twitter-Selbsttest: Statusbericht

13. Mai 2009

Seit 2006 gibt es schon Twitter und es dreht sich vor allem um die Frage: What are you doing? Man hat 140 Zeichen, um diese Frage zu beantworten – nahezu von Überall und Jederzeit und ich kann solche Nachrichten auch ebenso flexibel von denen empfangen, denen ich folge. Was macht jetzt für mich Sinn daran, nach einer Woche Twitter-Selbsttest?

Als erstes sah ich, dass bereits die Mehrheit der relevanten Musikmagazine tweets in die Welt setzt. Meistens ist das ganz einfach gelöst, in dem der RSS-Feed bei twitterfeed.com eingetragen wurde und somit alle RSS-Aktualisierungen relativ zeitnah auch bei Twitter gepostet werden. Dem bin ich gleich mal gefolgt und habe mich dann einen Nachmittag mit twitterfeed rum geärgert, weil die meinen RSS-Feed so nicht akzeptieren wollten. Falls jemand das gleiche Problem haben sollte: Ich habe es irgendwann dadurch gelöst, dass ich nun wieder den vollständigen RSS-Feed benutze und nicht mehr die gekürzte Variante.

Für mich als Tweet-Leser wurde dann schnell klar, dass Twittern über die Twitter-Website nicht wirklich Sinn macht. Weil ich Firefox-User bin, habe ich mir zuerst das Add-on Twitterfox installiert und es tickern hier nun unten rechts im Fenster neue Meldungen durch. So habe ich ganz nebenbei erfahren, dass Levon Vincent eine neue Platte auf Deconstruct veröffentlicht hat, Tresspassers auf Delsin nachgepresst wird, es eine neue Live-Aufnahme von Octave One im Netz gibt. Boris schreibt mir, wenn er einen Schreibfehler auf Monday Edition entdeckt hat und wer meine Tweets liest der weiß bereits, dass ich einen Mix für Lost In Atlantis gemacht habe.

Als Ableton twitterte, dass die alles lesen was über Ableton getwittert wird, wurde mir klar, dass Twitterfox bei weitem nicht alles kann, was mit Twitter möglich ist. Es gibt eine unglaublich große Anzahl weiterer Tools, mit denen man diesen zunächst sehr simplen Dienst für sich personalisieren kann. Am meisten wird wohl zur Zeit Tweetdeck verwendet, dessen Einführung ich an dieser Stelle gern dem upload-mag überlasse:

Tweetdeck funktioniert außerdem hervorragend für private Nachrichten bzw. Direct Messages, die nicht im allgemeinen Twitter auftauchen. Grade wenn wir hier am Blog schrauben oder einfach mal schnell einen Link austauschen wollen, dann geht das mit tinyurl und Tweetdeck wirklich sehr viel schneller als mit eMails, Myspace & Co. Interessant ist es auch mal, mit Tweetdeck nach Berliner Clubnamen zu suchen und als Job-Börse könnte Twitter auch super funktionieren.

Neben dem aktuellen und sehr lebhaften Tweet zur Internetsperre #Zensursula geht aber noch viel mehr, wie Tanith bereits im Februar berichtete. Ausgehend von diesem Tweet von Netzpolitik zur Abmahnung von der Deutschen Bahn AG wegen Verrat von Betriebsgeheimnissen

verbreitete sich die Sache innerhalb von 2 Stunden wie ein Flächenbrand aus Twitter heraus. Innerhalb kürzester Zeit gab es Interviews mit Markus, dem Betreiber des Netzpolitikblogs, Medien nahmen die Sachen auf und bis zum Abend hatte es die Geschichte schon bis zu SPON geschafft.

Für die Bahn ein neuerliches PR Debakel, das sich ja nun schon zu einer ganzen Serie auswächst, aber für Twitter und das Netz ein neuerlicher Beweis, das die Zeiten sich geändert haben und man aus Zeitverschwendungstools wie Twitter durchaus auch basisdemokratische Waffen gegen Mundtotmacherei entwickeln kann.

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Monday Edition twittert!

6. Mai 2009

twitter_iBald wird dieser Blog 4 Monate alt und es freut mich, dass hier was los ist und es Euch gefällt. Diese Plattform für House, Techno, elektronische Musik allgemein, Experiemente im Web 2.0 und so ist ganz ordentlich gestartet und jetzt woll’n wir doch mal sehen wie es weiter geht – ab heute wird getwittert!

Und so

Nur noch Heute: Durch die Nacht mit… Jeff Mills

23. April 2009

millsJeff Mills und Claire Denis. Ich möchte euch heute auf die sehr sehenswerte Dokumentarfilmserie “Durch die Nacht mit..” hinweisen, die regelmässig auf Arte läuft und leider nur noch wenige Stunden online in der Arte+7 Mediathek abrufbar ist.

Die Techno-Legende Jeff Mills hat in dieser Episode die Skandal-Regisseurin Claire Denis eingeladen und verbringt mit ihr eine Nacht in Paris. Wenn ihr wissen wollt, was Herr Mills sonst so macht außer perfekt mit drei Turntables zu mixen, dann solltet ihr euch 52 Minuten Zeit nehmen, schauen und staunen. Es geht hier um Filmmusik, Kunstaustellungen, Installationen, X-102 und viel persönliches.

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Protest gegen Internetsperre!

22. April 2009

stopHeute wird um 13 Uhr im Bundestag der Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen besprochen und mein RSS-Reader schlägt Alarm. So befindet sich z.B. Spreeblick im Streik und erklärt:

Wir unterstützen die Bundesregierung in ihrem Bestreben, dem Missbrauch von Menschen und speziell Kindern ein Ende zu bereiten, bezweifeln jedoch auf Grundlage vieler Expertenmeinungen, dass dieses Bestreben der wahre Grund für die angekündigten Sperrungen ist.

Die geplante technische Umsetzung auf Basis von Sperrlisten halten wir für laienhaft, wirkungslos und unter Umständen kontraproduktiv. Wir fordern die Bundesregierung auf, die durch die Listen offensichtlich bekannten illegalen Websites zu schließen und ihre Urheber bzw. Betreiber strafrechtlich zu verfolgen. Wir lehnen Internetsperren ab, die ob ihrer Intransparenz und technischen Zweifelhaftigkeit eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sind. Wir fühlen uns durch die von Fachleuten wiederholt in Frage gestellten Zahlen und Fakten, die das Familienministerium kommuniziert, als wählende Bürger belogen.

Wir halten Wahlkampf-Taktiken und politischen Populismus für äußerst unangemessen, wenn es um die Bekämpfung des Verbrechens der Gewalt an Minderjährigen gehen soll.

Und so

Discogs Statistic Tool

9. April 2009

dst_screenshotWas zu dem ganzen Vinyl-Ding schon immer mit dazu gehört sind Listen. Da wären zum Beispiel die Hitlisten, die Faxlisten, die Newslisten, die Backstocklisten und seit 2003 die Discogs Listen,  also die Collection Liste, die Wantlist und so weiter. Jeder Vinyljunkie weiß wovon ich spreche. Seitdem sich Discogs nun auch zum größten Secondmarkt für Platten entwickelt hat, gibt’s dort noch eine Liste mehr: die Preisliste. Mit dem Discogs Statistic Tool kann man nun den aktuellen Wert seiner Discogslisten bestimmen und ich weiß jetzt, dass ich für meine aktuelle Wantlist insgesamt immer noch mindestens 3444,97 Euro hinlegen müsste.. juhu. Das Programm gibt’s als Freeware unter diesem Link:

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Radio Island Interview mit Homo Elektrik Leipzig

12. März 2009

besetztParty, music and politics – das nichtkommerzielle Partykollektiv homo elektrik aus Leipzig gibt es seit fast neun Jahren. Im Sommer organisieren die Leute von homo elektrik Raves unterm Sternenhimmel bis zum Sonnenaufgang. Bei schlechterem Wetter laden Sie zum Beispiel in alten Fabrikgeländen zum Tanz – und das nicht nur in Leipzig. Sie verstehen sich selbst als queeres Projekt und wollen die Leute bei (meist) minimaltechnoider Musik zum Tanzen und zum Nachdenken bringen. In der vergangenen Zeit hatten sie nach eigener Aussage eine kleine Reflexionsphase. Das Ergebnis: homo elektrik wird es auch weiterhin geben, Veränderungen aber auch… Bei Radio Island haben Antje und Mirko von homo elektrik die dringenden Fragen beantwortet.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

via Martin

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Berghain: Wann ist eigentlich Sonnabend?

27. Februar 2009

berghainNach der De:Bug hat auch die Jungle Word ein Kapitel aus Tobias Rapps Buch Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjetset veröffentlicht. In der De:Bug ging es irgendwie darum, wie versteckt die eigentlich doch so präsente Technokultur in Berlin zu finden ist und was da so alles zu finden ist. So richtig hat mich das ja nicht vom Hocker gehauen. Da finde ich dieses  Kapitel schon viel besser. Hier geht’s Tobias Rapp um das Berghain und die Panorama Bar, der vielleicht beste Club der Welt und Berlins Touristenattraktion Nummer 1, und was diesen nun so besonders macht:

Über das Schreckensregime des Türstehers, Rave und Religion, die steigende Euphoriekurve, das Drinnen und das Draußen und das ewige Halbdunkel des Morgengrauens. Ein Samstag im Tempel des Techno, dem Berghain.

von Tobias Rapp

Wann genau ist eigentlich Samstag? Fast alle Clubs machen um Mitternacht auf, am Ausgehsamstag ist also immer schon Sonntag. Die Zeit vorher muss man herum­bringen, in Bars, auf der Straße, wenn es gar nicht anders geht, auch zu Hause. Wer in einer Samstagnacht vor ein Uhr in einen Club geht, landet unweigerlich auf einer leeren Tanzfläche, die von einem DJ bespielt wird, der genau weiß, dass niemand um diese Zeit tanzen will, und der deshalb Musik spielt, zu der auch niemand tanzen würde, wenn denn jemand da wäre. Ist aber nicht. Die Leute stehen vor der Tür. In der Schlange.

Das ist überall so, vor allem aber vor dem Berg­hain. Lang und diszipliniert zieht sie sich durch den märkischen Sand. Ganz hinten eingegrenzt von Baustellengittern, in der Nähe der Tür dann s-förmig von Stahlsperren in eine raumsparende Form gebracht, als wollten die Leute in ein anderes Land einreisen. Wollen sie auch, gewissermaßen. Gemeinhin geht man ja davon aus, das Warten vor einer Clubtür habe etwas mit dem Anspruch auf Exklusivität zu tun, den der jeweilige Laden geltend mache. Ein Glaube, der wahrscheinlich noch immer fernes Echo des gequälten Stöhnens all derjenigen ist, die in den späten Siebzigern einmal darauf warteten, in das New Yorker Studio 54 hereingelassen zu werden, die berühmteste Discothek des 20. Jahr­­hunderts. Dort stellte das Schreckensregime des Türstehers jene Mischung aus Celebrity, Geld, Schönheit und Jugend her, um die sich auch heute noch einige Sehnsüchte ranken. Man wurde herangewunken, um hineingelassen zu werden – oder eben nicht, dann musste man da­­bei zuschauen. Was sich den Rest der Nacht hinziehen konnte, es zwang einen ja niemand, dort auszuharren, außer die schiere Attraktivität aufmerksamkeitsökonomischer Macht, die das Nachtleben von Städten regiert, in denen Berühmtheit, Reichtum und Geschmack zusam­mengehören. Was in Berlin nicht der Fall ist.

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Zeitmaschine – Party like it’s 1989

25. Februar 2009

tanith-rokWie ich beim Studium des Tanith Blogs feststellen musste, habe ich letzten Sonnabend die Party “like its 1989” im Haus der Kulturen der Welt verpasst. Aber vielleicht hätte ich auch dort einfach nicht hin gehört? Dem Review nach hätte ich wohl schon irgendwie dahin gehört – egal, voll verpasst. Klasse sind aber die Bilder von Früher, auf die Tanith im Review verlinkt hat. Die sind irgendwie gar nicht so sehr anders als das, was in meiner Erinnerungskiste liegt. Wenn ich nur die Bilder sehe, …

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