Ein Jahr nach dem letzten Three On The Trees Mix war relative Ruhe bei Henning Around in Hamburg. Um so mehr freue ich mich, dass ich nun die Ehre habe, Euch den neuen Monday Edition Podcast 14 von Henning Around vorzustellen. Dieses Mal elektropuristisch und very special as always!
Tracklist:
1. conforce – the land of the highway 2. peverelist – better ways of living 3. mount kimbie – blind night errand 4. africa hitech – how does it make u feel? 5. kyle hall – dances with a sun goddess 6. ramadanman – workthem 7. joy orbison – the shrew would have cushioned the blow (actress`neu haus so-glo mix) 8. forgemasters a track with no name 9. skudge – convolution (aardvarck remix) 10. instra:mental – leave it all behind 11. suburban knight – alpha game 12. suburban knight – nightvision 13. drumaddik – space funk 14. dmx krew – dance to the beat 15. nubian minds – sunrise 777 16. mohlao – individual 17. hardfloor – life we choose (e.r.p. remix) 18. freaky chakra vs. single cell orchestra – i want to fall 19. drexciya – andreaen sand dunes 20. space dimension controller – the love quadrant
Im Mai hat Efdemin einen schönen Mix fürs Electronic Beats Radio gemacht, der sicher auch promo für sein neues Album mit dem Titel Chicago auf Dial LP21 war. Der Mix ist toll – dieses Chicago Album macht mich jedoch schon seit längerem ein wenig ratlos. Ich schätze Efdemin ja sehr. Als DJ hat er uns schon so manches Mal unglaublich begeistert, auch seine neuen Tracks sind top produziert – Night Train funktioniert zum Beispiel im Club tadellos – und dennoch fühlt es sich für mich irgendwie so an, als ob Yin und Yang etwas aus dem Gleichgewicht geraten wären. Da ist der Mix schon wieder viel näher am Ideal.
Tracklist
The Mole – Oh My Stomach Black Jazz Consortium – I Want That Move D – Aspiration 2010 Audision – Red Sky (Robag Wruhme Remix) Md’z Revenge – The Banger Pantha Du Prince -Stick To My Side Murr – Sunday Morning Scope – Frequencies Keith Worthy – Now That’s House Norm Talley & Delano Smith – Constellation Efdemin – Oh My God Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Bitter Sweet Mix)
Moment Mal. Simon Strotmann ist mir mit seinem Common Cause Projekt bereits vergangenes Jahr aufgefallen und wir hatten hier auch schon das Liveset von Christopher Rau, welches ja eigentlich aus dem Common Cause Podcast stammt. Ich kannte die Seite und so, aber irgendwie ist das einfach hinten runter gerutscht und jetzt staune ich nicht schlecht, was es schon alles zu verpassen gab. Die Podcast-Liste liest sich ganz hervorragend und es gab sogar schon Partys u.a. mit Anton Zap. Dieser Reasons #3 Mix von Simon Strotmann war als Warm-up für die letzte Common Cause Nacht im Hafenklang Hamburg gedacht und zum Glück ist der noch online. In nur 30 Minuten macht der auch heute noch einen gelungenen Start in den Tag…
Tracklist
1. bryan ferry – don’t stop the dance – eg records 2. vivace – 2 need u – vivace 3. rainer trueby – hirtenruf – compost black 4. daniel stefanik – # one – kann 5. achim maerz – channel 04 – freund der familie 6. the young lovers – you make me dizzy – loungin
Morgen ist Juni und so holen wir die Sommersachen endgültig wieder raus. Im Schrank hat dabei Brian Dino seinen Getting Into Summer Mix aus dem Jahr 2008 wieder entdeckt und weil der immer noch echt klasse ist, wird der an dieser Stelle gleich mal als Monday Edition Podcast 12 nachgereicht.
Tracklist:
Melon – Nitzi (In My Mind, So Fine) – Innervisions Arto Mwambé – Hum Along – Brontosaurus Alix Alvarez – Ugly – Innervisions Toni Lionni – Raices – Mule Electronic Quantec – Lush – Echocord Oracy – Hold Me – Mojuba Andreas Heiszenberger – Perfect Moment (Efdemin’s Crémant De Cramant Mix) – Brut! T.O.M. Project – Renaissance – Sound Signature Patrice Scott – Visions Of Mantada – Aesthetic Audio Koljah – Antigua – Vidab 05 Toni Allen – Kilode (Carl Craig Remix) – Honest Jon’s Andomat 3000 – Vertical Smile – Cécille Move D & Benjamin Brunn – Honey – Smallville Move D – Quit Quittin’ – Uzuri Jus Ed – Jazz House – Underground Quality
Ich hoffe, Ihr hattet ebenso schöne Ostern wie ich. Wir haben u.a. sehr viel Musik angehört und dabei den IA Mix von Christopher Rau wieder ausgegraben. Und jetzt stelle ich fest, dass der hier noch gar nicht erwähnt wurde. Das ist nun hiermit nachgeholt – Heavy Rotation, Tipp!
Tracklist:
Christopher Rau – Tiremdasa Julius Steinhoff – Something Like Wonderfull Specter – Making Me Feel Man Made Science – Loving People Pepe Bradock – Path of Most Resistance Mr. G – Low Slung Rick Wade – No Place Terence Parker – Your Love Christopher Rau – The Green Bean Our Music Is A Secret Order – Half (Anton Zap Remix) STL – Lost In Brown Eyes Baby Ford – Westway Onur Ozer – Innervoice (Isolée Remix) Classic 909 – Panther TR Dub
Es gibt eine zweite Veröffentlichung auf dem Hamburg/Münchener Label Dérive Schallplatten, dieses Mal mit zwei Tracks von Christopher Rau und einem von Achim Maerz. Los geht’s mit Da Toms und My Lesson von Christopher Rau – was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Schon seit seinen Mixes auf Soundcloud weiß ich, dass die Musik von Christopher Rau ganz ausgezeichnet mit meinem persönlichen Geschmack harmoniert und doch ist es noch eine kleine Überraschung, wie gut diese beiden Tracks geworden sind. Die Platte klebt hier geradezu auf dem Plattenspieler und ich hab schon zum x-ten Mal die Nadel zurück an den Start gesetzt. Ich bin hin und weg – wobei mich besonders A2 My Lesson einfach dahin schmelzen lässt. Es klingt ein bisschen nach Hamburg, nach Chicago, nach IDM-England 92/93 und überzeugt dabei doch so selbstständig. Bei dieser Begeisterung habe ich bisher noch gar nicht genau das Achim Maerz Stück angehört, sorry. Tipp!
Unser zehnter Podcast kommt aus Hamburg und bringt uns eine sehr gelungene Auswahl Deep House in die Playlist – frisch von Helena Hauff mit Vinyl zusammen gemischt. Viel mehr als die Tracklist muss an dieser Stelle dann auch gar nicht geschrieben werden. No Facebook, no Myspace, no Twitter – Google fand zu Helena Hauff immerhin noch einen März-Termin im Fundbureau Hamburg unter der Überschrift: No f***ing day can destroy my love. Schöne Ansage und ein noch schönerer Mix. Dankeschön..
Tracklist:
Moodymann – I Like To Know Kez Ym – Sweetly Confused Ernie – Soul Of The Night (Ordell Rmx) Mike Huckaby – Music Institute 20th Anniversary 2 Larry Heard – And So I Dance (Anthony Nicholson Mix) Rick Wade – Melancholy LPJ’s Groundswell Movement – Tell Me What It Is K.Hand – Silent Answer Moodymann – Shades Of Jae Rick Wilhite – Drum Patterns & Memories (Moodymann Mix2) Earth People – Dance Ron Hardy – Baby, Baby Baby, Aw Shucks Larry Heard pres. Mr White – You Rock Me Anthony Shake Shakir – Get A Feeling Frank West – Keep It Coming The Rotating Assembly – Them Drums
Das hat mal gedauert. Fast zehn Jahre hat sich Paul Kominek Zeit gelassen für das Debütalbum seines Techno-Alias Pawel. Wesentlich bekannter ist er mit seinem gesangsdominierten Electronica/Pop Projekt Turner geworden.
Dabei ist Kominek Mitgründer des Hamburger Labels dial records und zwischen Hamburg, Köln und seit einigen Jahren Berlin eine feste Größe und ein gutes Gewissen des Techno-Geschäfts. In ihrem klaren Detroit-Bezug und der klassisch minimalistisch trockenen Produktionsweise schienen die über die Jahre rar verstreuten Pawel 12-Inches nur nettes Beiwerk – besonders im Vergleich zu den restlichen Veröffentlichungen auf dial. Das hat sich geändert. Schon die letzten EPs Berkeley auf dial, Lines & Curves auf Ransom Note, sowie Jujuy/Salta und Gabriel auf seinem eigenen Label Orphanear überzeugten durch Haltbarkeit und Tiefe. Platten die ich immer im Laufe der Zeit wieder “nach vorne sortiert” habe. Mit dem selbstbetitelten Debütalbum ist das nicht anders. Die Tracks haben eine etwas hinterhältige Qualität, die nie direkt ins Ohr fällt, sondern einige Zeit benötigt sich zu entfalten. Denn an sich ist die Sache klar: ziemlich straight und sauber produzierter Melancholie-Chord-Techno der melodiösen Hamburger dial Schule mit einem respektvollen Bezug auf die Klassiker aus dem Detroit der frühen Neunziger. Das alles getaucht in ein Bad aus sanfter Melancholie und sachtem Schwermut, wie man es von Lawrence und Pantha du Prince schon ganz gut kennt. Aber das ist eben nicht alles. Irgendwann, nach so drei, vier Minuten hat fast jeder der Tracks so einen Moment in dem das was zuvor nett und angenehm war in “großartig” und “berauschend” umschlägt. Keine Ahnung wie er das hingekriegt hat, aber es wirkt bei mir. Immer.
Im Dezember hatten wir hier den Hinweis auf die Efdemin-Aufnahme aus dem Harry Klein Club München. Bei Minute 56 gab’s diesen Track der mir gleich beim ersten Hören sehr angenehm aufgefallen war. Toni fragte erst erfolglos hier in den Kommentaren danach und lieferte ein paar Tage später großartiger Weise auch selbst die Antwort: Matthias Meyer – Infinity, die aktuelle Liebe Detail. Super! Ich bin dann auch schnell los und hab die mir gleich geschossen und vergangenen Freitag gleich zwei Mal gespielt (was bei mir eigentlich nicht vorkommt – auch wenn ich die 5-Stunden-Set Marke locker knacke). Kurzes Fazit: Killer! Erste Liebe Detail seit langem und Infinity werde ich wohl ne ganze Weile spielen. Ein Danke geht nochmal an Toni und der B Track Smiles von Wareika ist auch schön.
Als Warm-Up fürs Wochenende kommt hier der 2h40min Phantasma Live Mix von Efdemin – erst vergangene Woche am 04.12. im Harry Klein Club München aufgenommen. Den hab ich bei Mikro gefunden. Keep On Groovin’!
Ein bisschen hab ich mich heute morgen beim Bürokram doch gefragt, ob mir denn diese Woche überhaupt kein schöner Mix über den Weg laufen will, der mich hier in meiner Stimmung abholen und gleich mitnehmen möchte. Bis auf Eli Verveine p45 Radioshow Mix (und das kam ja aus dem eigenen Blog) schlug der RSS-Reader bisher nur Fehlalarm… aber wir sind ja hier bei Profis und schon zwitscherte mir über Tauben das inzwischen schon ein paar Tage alte, jedoch mir noch völlig unbekannte Live Set von Christopher Rau aus dem Bedroom entgegen. Na bitte, es geht doch: Sehr schönes Set!
In dieser Woche ist die erste Label Compilation And Suddenly It’s Morning des Hamburger Labels Smallville Records von Peter Kersten aka Lawrence und Julius Steinhoff offiziell erschienen. Los geht’s mit Something Like Wonderful von Julius Steinhoff und dieser Titel sagt im Kern eigentlich auch schon alles, was ich zu sagen habe – und was das für ein schöner Opener ist. Wenn es auf dem Dancefloor plötzlich schon Morgen ist, dann sind die Jungs von Smallville eine Bank. Niemals aufgesetzt, niemals hektisch und doch funky. Klassische, warme Deephouse Tracks, die wissen wie man gekonnt neue Impulse setzt, so dass die Tracks einfach zeitlos spannend bleiben. Schön ist dabei, dass diese Compilation nach und nach auch als einzeln als Vinyl veröffentlicht wird oder bereits im Plattenladen zu haben ist – wobei ich mir letztendlich alle 12″-Releases kaufen werde. Und für diejenigen, die Vinyl nicht unbedingt brauchen, für die gibt es noch ein tolles 16-Seiten Booklett vom Stefan Marx zur CD.
Heute, zum Freitag, ist die Smallville Tour zur Compilation übrigens mit einem ganz tollen Line-Up in der Panorama Bar zu Gast. Baby Ford, Julius Steinhoff, Efdemin, Dionne, Jacques und unten ist noch Sub:stance u.a. mit Tikiman & Scion live. Weil ich vorher noch selbst auf einer kleinen Party in Kreuzberg auflege sehen wir uns dann auf der Tanzfläche wenn es wieder heißt: and suddenly it’s morning… Bis später :)
Tracklist
01. Julius Steinhoff – Something Like Wonderful 02. Christopher Rau – Childhood 03. Lowtec – meandyou.dub 04. Steinhoff & Hammouda with Dionne – Touch 05. Move D & Benjamin Brunn – In the Beginning 06. Sven Tasnadi – Winter 07. Bon & Rau – Cloverleaf Days 08. Lawrence – Don’t Forget 09. Dimi Angélis & Jeroen Search – Our Live With The Wave 10. STL – Neurotransmitting Clouds on the Secret Freeway
Letzte Kommentare
hab sie jetzt auch… gefiel mir jetzt beim komplett anhören viel, viel...
surgeon übrigens mit ableton: gut gestartet …und vertendelt. schade....
natürlich erinnere ich mich an Nebraska,an das nur so vor Vielfarbigk...
…worum es mir auch nicht ging. Für mich war der Track als Basis für ein...
schließe mich an!
kennt jemand den track bei 40 min?