Wie ich im Interview zum neuen Keep It Deep Guest Mix von Helena Hauff erfahren habe, legt sie erst seit 2009 auf. Dafür hat Helena Hauff inzwischen aber wirklich beachtenswerte Erfolge erreicht. Von hier aus sieht es ja fast so aus, als ob sie in Hamburg nahezu jeden coolen Gast supporten darf oder ist es eher umgekehrt? Egal. Ihre Musikauswahl ist tight und ihre Einstellung ist die Richtige. Da lässt sich selbst die aktuelle Groove zu einem kurzen Portrait hinreißen…
Nachdem wir im März 2010 einen wirklichen schönen Housemix von ihr als Monday Edition Podcast hatten und mir erst letztens ihr Modifyer - Process Part 254 (Birds and other Instruments No. 1) noch nachträglich sehr positiv aufgefallen war, legt jetzt Helena Hauff für den Keep-It-Deep Guest Mix noch ein paar extra Jack-Kohlen in den Ofen. Gleich die erste Platte fönt mich weg und nach diversen Chicago-House / 303 Exkursionen (No Way Back) passt selbst Specters letzte Pipe Bomb butterweich in den Flow.
Die letzte Woche war für mich echt hart, so dass ich schließlich das Wochenende nur noch völlig fertig im Bett verbracht habe. Dieser Mix hat mich jedoch allem Stress zum Trotz wirklich super durch die Woche gebracht und bevor der Akku völlig runter war, hatte ich dank Helena Hauff immer noch ein Lächeln auf den Lippen. Besser als jeder Energydrink!
Hier läuft momentan ständig dieser wunderbare fabric Promo Mix von Christopher Rau. Den Christopher Rau kennt ihr schon alle, oder? Der kommt aus Hamburg, betreibt das Label Dérive und hat auch schon sehr schöne Veröffentlichungen auf Smallville, Pampa, Giegling, Aim,… gefeiert. Ein toller DJ ist er auch noch, wie du es hier nachhören kannst. Super Platten und für mich ein Christopher Rau Mix für jede Gelegenheit – ein echter Allround-Promo-Mix. Tipp!
Tracklist:
1. Moomin – Doobiest (Smallville) 2. Roman Flügel – Song With Blue (Dial) 3. Takuya Matsumoto – Drafting Under The Stars (Lero) 4. Axel Boman – Abba 02 (Studio Barnhus) 5. Submersible Machines – When Whales Fall (Lunar Disko) 6. Legowelt – Moves for Cee Cee (Clone) 7. Moomin – unknown (Smallville) 8. Sometimes I Feel 9. Virgo Four – Its A Crime [Hunee Remix] (Rush Hour) 10. Netto Houz – Knuggles (Knuggles) 11. hutton drive – amber line
Vor ein paar Tagen gab’s den Moons & Cats DJMix von RVDS frisch auf Soundcloud. Prompt tickerte das hier mit den besten Empfehlungen durch die Zeitleiste und es ist wahrlich ein toller Mix. Super tight gemixt, tolle Trackauswahl – Acid House, Classics und neue Platten in einem Guss. Besonders habe ich mich über I called U von Lil Louis gefreut und ich möchte den sehen, der hier bei 25:38 nicht die Hände in die Luft reißt. Follow me! (Grüße an Bernhard und Henning)
Tracklist:
Move D – Trist RVDS – Cats, Moons & Rhythms Roman Flügel – Don’t break my heart Lil Louis – I called U Ron Trent – Love affair (Ron’s Bass Shaker Mix) Curtis McLaine – Let’s get busy (Dub Mix) Chicago House Syndrome – Work it Disco D – High noon Parris Mitchell – Follow me K.A.Posse – Our love stops and goes Lidell Townsell – Jack the house Armando – Don’t take it (Thomos Edit) RVDS – Moony cat growl Kevin „Krazy K“ Dobbins – M&M Theme Steve Summers – Different Paths The Abstract Eye – Twinklebelly L.I.E.S. – Wishing for an end Lawrence – The swan RVDS – Moon oddity Drexciya – Song of the green whale
Kollektiv Turmstrasse haben bereits im November ihr drittes Album mit dem Titel Rebellion der Träumer auf Connaisseur Recordings veröffentlicht und es gab ja auch allerhand Medienpromo dafür. Wenn ich in den vergangenen Jahren mal was vom Kollektiv Trumstrasse gehört habe, dann habe ich meistens diese cleane Klangästhetik bemängelt, wie man sie einfach auf zu vielen Partys hören konnte. Zwar haben sie auch schon immer sehr schöne Synthie-Arrangements gemacht, die besonders gut auf OpenAirs zum Tragen kommen. Doch im Hintergrund war immer dieses cleane Click-Ticker-Click-Ticktick und sowas musste ich abseits der Partys nicht noch öfter hören. Nun habe ich irgendwann dieses Rebellion der Träumer Album angehört und damit haben Kollektiv Trumstrasse dann doch echt positiv überrascht. Das ist ein Allround-Album mit einem echt schönen Vibe geworden. Die Beats sind fett und von temporären Bombast-Breakbeats bis hin zu Superdezent wirklich abwechslungsreich. Es gibt außerdem eine gesunde Portion Pop und die Digital-Version hat darüber hinaus noch viele schöne Ambient-Momente, weil neun Dazwischen-Tracks die Hörer von einem Track zum Nächsten begleiten. Ein kleines Räuspern am Rande: Ich glaube, ich höre hier manchmal auch einen Hauch von Autotune. Naja, egal. Ich skippe meistens bis Dazwischen 3 vor (hier Minute 15) – ab hier gefällt mir das Album so richtig gut. Mein Favorit ist Schwindelig und bei Addio Addio kann man zum Schluss durchaus schon mal die Schuhe ausziehen und für den Sommer ein wenig barfuß Probetanzen…
Eines Tages im Dezember: Inzwischen hat sich hier der richtige Moment für die Harmonie Park LP von Wareika gefunden. Zwischen Jazz, Techno-Folklore und ihrem „advanced“-Ansatz für elektronische Musik konnte man schon beim ersten Hörbeispiel im Juni ahnen, dass es für diese LP auf Perlon durchaus den richtigen Zeitpunkt geben würde. Während die Weihnachtsmelodien wieder Hochkonjunktur haben, setzte ich einfach auf die CD-Version dieser LP. Manchmal lausche ich zwar ein wenig ratlos dieser stoischen HiHat hinterher und frage mich, was die da eigentlich macht. Dennoch gefällt mir der Harmonie Park mit seinem Wolfsdorf-ähnlichen mäandern von einer Harmonie zur nächsten echt gut – seine zahllosen und ständigen Variationen zwischen Minimal-Techno-Afterhour und Fernet-Branca Gitarre, die vielleicht auch gerade wegen dieser endlosen Offbeat-HiHat so gut funktionieren. Brücken ohne Ende als LP+CD.
PS: Ja ich weiß, dass es schon die neue Superlongevity 5 auf Perlon 87 gibt. 70 Euro! Dafür muss ich noch ein bisschen sparen.
Meine Damen und Herren, bitte mal kurz herhören. Wir präsentieren Ihnen nun ein neues Album aus dem Hause Smallville in Hamburg, das gerne noch zu den heißen Anwärtern für die Toplisten unter dem Titel “Album des Jahres” gezählt werden darf: Christopher Rau mit seinem Album-Debüt Asper Clouds. Jetzt wo die Zeitumstellung wieder die dunkle Jahreszeit einläutet und die Umfrage-Bögen unters Volk gebracht werden, kann man so eine Einleitung schon mal bringen, oder? Denn glücklicher werden jene sein, die sich durch den eiskalten November-Regen nach Hause kämpfen und dann Asper Clouds in ihrer Musikauswahl finden. Es sind durch und durch ganz warme Tracks, die einem von ganz alleine ein Lächeln aufs Gesicht zaubern – die richtige Medizin zur richtigen Zeit. Danke schön!
Ein Jahr nach dem letzten Three On The Trees Mix war relative Ruhe bei Henning Around in Hamburg. Um so mehr freue ich mich, dass ich nun die Ehre habe, Euch den neuen Monday Edition Podcast 14 von Henning Around vorzustellen. Dieses Mal elektropuristisch und very special as always!
Tracklist:
1. conforce – the land of the highway 2. peverelist – better ways of living 3. mount kimbie – blind night errand 4. africa hitech – how does it make u feel? 5. kyle hall – dances with a sun goddess 6. ramadanman – workthem 7. joy orbison – the shrew would have cushioned the blow (actress`neu haus so-glo mix) 8. forgemasters a track with no name 9. skudge – convolution (aardvarck remix) 10. instra:mental – leave it all behind 11. suburban knight – alpha game 12. suburban knight – nightvision 13. drumaddik – space funk 14. dmx krew – dance to the beat 15. nubian minds – sunrise 777 16. mohlao – individual 17. hardfloor – life we choose (e.r.p. remix) 18. freaky chakra vs. single cell orchestra – i want to fall 19. drexciya – andreaen sand dunes 20. space dimension controller – the love quadrant
Im Mai hat Efdemin einen schönen Mix fürs Electronic Beats Radio gemacht, der sicher auch promo für sein neues Album mit dem Titel Chicago auf Dial LP21 war. Der Mix ist toll – dieses Chicago Album macht mich jedoch schon seit längerem ein wenig ratlos. Ich schätze Efdemin ja sehr. Als DJ hat er uns schon so manches Mal unglaublich begeistert, auch seine neuen Tracks sind top produziert – Night Train funktioniert zum Beispiel im Club tadellos – und dennoch fühlt es sich für mich irgendwie so an, als ob Yin und Yang etwas aus dem Gleichgewicht geraten wären. Da ist der Mix schon wieder viel näher am Ideal.
Tracklist
The Mole – Oh My Stomach Black Jazz Consortium – I Want That Move D – Aspiration 2010 Audision – Red Sky (Robag Wruhme Remix) Md’z Revenge – The Banger Pantha Du Prince -Stick To My Side Murr – Sunday Morning Scope – Frequencies Keith Worthy – Now That’s House Norm Talley & Delano Smith – Constellation Efdemin – Oh My God Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Bitter Sweet Mix)
Moment Mal. Simon Strotmann ist mir mit seinem Common Cause Projekt bereits vergangenes Jahr aufgefallen und wir hatten hier auch schon das Liveset von Christopher Rau, welches ja eigentlich aus dem Common Cause Podcast stammt. Ich kannte die Seite und so, aber irgendwie ist das einfach hinten runter gerutscht und jetzt staune ich nicht schlecht, was es schon alles zu verpassen gab. Die Podcast-Liste liest sich ganz hervorragend und es gab sogar schon Partys u.a. mit Anton Zap. Dieser Reasons #3 Mix von Simon Strotmann war als Warm-up für die letzte Common Cause Nacht im Hafenklang Hamburg gedacht und zum Glück ist der noch online. In nur 30 Minuten macht der auch heute noch einen gelungenen Start in den Tag…
Tracklist
1. bryan ferry – don’t stop the dance – eg records 2. vivace – 2 need u – vivace 3. rainer trueby – hirtenruf – compost black 4. daniel stefanik – # one – kann 5. achim maerz – channel 04 – freund der familie 6. the young lovers – you make me dizzy – loungin
Morgen ist Juni und so holen wir die Sommersachen endgültig wieder raus. Im Schrank hat dabei Brian Dino seinen Getting Into Summer Mix aus dem Jahr 2008 wieder entdeckt und weil der immer noch echt klasse ist, wird der an dieser Stelle gleich mal als Monday Edition Podcast 12 nachgereicht.
Tracklist:
Melon – Nitzi (In My Mind, So Fine) – Innervisions Arto Mwambé – Hum Along – Brontosaurus Alix Alvarez – Ugly – Innervisions Toni Lionni – Raices – Mule Electronic Quantec – Lush – Echocord Oracy – Hold Me – Mojuba Andreas Heiszenberger – Perfect Moment (Efdemin’s Crémant De Cramant Mix) – Brut! T.O.M. Project – Renaissance – Sound Signature Patrice Scott – Visions Of Mantada – Aesthetic Audio Koljah – Antigua – Vidab 05 Toni Allen – Kilode (Carl Craig Remix) – Honest Jon’s Andomat 3000 – Vertical Smile – Cécille Move D & Benjamin Brunn – Honey – Smallville Move D – Quit Quittin’ – Uzuri Jus Ed – Jazz House – Underground Quality