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Artikel Tagged ‘Mixes’

Eli Verveine – Comfortnoise Podcast

21. Juni 2010

eli verveineIn schöner Regelmäßigkeit verzaubert mich Tali Günther alias Eli Verveine mit einem neuen Mix, so auch heute wieder, pünktlich zum Start in die Woche. Diesmal ist es der aktuelle Podcast des Comfort Noise Blogs, der von Marius Neukom alias new_com aus Zürich ins Leben gerufen wurde. Darin verbindet Tali mal wieder mit viel Gefühl minimale Technotracks und deepe Houseplatten von Thomas Brinkmann bis Delano Smith. Der komplette Mitschnitt ist auf comfortnoise.com zu finden und bietet nebem einem kurzen Interview noch weitere 50 Minuten Musik. Bei Soundcloud gibt es die etwas kürzere Version, und diese landet jetzt erstmal auf meinem iPod:

Comfortnoise Podcast 009-0610 by eli verveine

Tracklist:

01. Prism – Flicker
02. Theo Parrish – Serengeti Echoes
03. Thomas Brinkmann – Untitled A
04. Arovane – Plnt
05. Salz – salz 2000c (remake)
06. DJ Duke – heard
07. Ben Neville & Dub Gnostic – Creston Blue
08. Lerosa – Ruski
09. Losoul – The Crush
10. M.O.S Feat. Aroy Dee – Utilities
11. Theo Parrish – Chunky
12. Tony Rodriguez – Evolution
13. DBX – Raw
14. Delano Smith – This Heart
15. Nathan Hawks – Derrick’s Chase Groove Dub
16. Kenny Larkin – Bass Mode
17. Cajmere Feat. Derrick Carter – Dreaming
18. Wulf N’ Bear – Untitled B
19. Presence – Ain’t Nothing Wrong I Don’t Work
20. Atlantic Fusion – Sanctuary
21. Unknown Artist – Sleep Scott Heron
22. Mateo & Matos – Last Foundation
23. Gate-Ah – The Shelter (Instrumental)

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Fatplastics Adventskalender: Türchen öffnen

7. Dezember 2009

FAT AdventskalenderÄhnlich wie das Kraftfuttermischwerk und einige weitere Seiten haben auch die Jungs vom Fatplastics Plattenladen hier in Jena dieses Jahr einen digitalen Adventskalender am Start – und der ist bis jetzt wirklich alles andere als schlecht gefüllt. Besonders stark fand ich bisher den Mix von Shape, welcher futuristischen RnB, Dubstep und satt bassgefüllten HipHop unter eine Haube bringt. Ein weiteres Highlight hält definitiv Türchen 7 bereit – dieses kommt zwar leider ohne Tracklist aus, bietet dafür aber allerfeinste Slowmodiscosoulballaden inklusive Jonathan Jeremiah’s “Happiness” im Quiet Village Remix. Schmelz. Mal schauen, was da in den nächsten Tagen noch so alles kommt. Endlich mal ein Kalender mit mehr Halbwertszeit als die üblichen Schokodinger, denn die sind ja in der Regel sowieso schon immer vorher leer gefuttert. Also ab dafür und jeden Tag ein Türchen geöffnet, äh, angehört:

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Ian Simmonds: The Burgenland Dubs (Musik Krause LP03)

9. Oktober 2009

Ian Simmonds - BurgenlanddubsVor einigen Wochen ist das Album “Burgenland Dubs” von Ian Simmonds auf Musik Krause erschienen und ist heute mal wieder meine Platte des Tages. Daher wird es höchste Zeit es mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Es ist der dritte Longplayer auf Musik Krause, und da sich das Label noch nie mit 08/15 Großraumdiskothekenmusik abgegeben hat und oft auch eine sehr eigene Geige spielen will, ist Ian Simmonds dort sehr gut aufgehoben. Abseits von 4/4 Bassdrum und Tanzflächenengagement verbindet er elektronische Musik mit verkapselten Rhythmen und jazziger Attitüde. Bongobeats treffen auf analoge Sythies und vermischen sich mit akustischen Gitarren. Keine definierbare Schublade, sondern allumfassender Eklektizismus, der sich aus allem nur das Beste sucht. Spannend vom ersten bis zum letzten Track ist dieses Album kein Werk, was im Laufe der Nacht in Ekstase versetzen will, sondern bei dem man besser mal ein bisschen verweilt, um in die Tiefe der Komposition eintauchen zu können. Zwei der Songs waren schon auf vorhergehenden EPs veröffentlicht worden und sind daher nicht auf der Vinylversion enthalten. Das ist nicht so schlimm, da eine CD mit allen Tracks enthalten ist.

Der Waliser Ian Simmonds ist seit einigen Jahren hier in der Saale-Stadt Jena musikalisch aktiv. Vielleicht mögen ihn einige als Mitglied der Sandals aus London kennen, oder von seinem früheren Einzelprojekt Juryman. Trotzdem kann man nicht sagen, dass er nach kreativen Jahren in der Provinzstadt gestrandet wäre. Er war wohl mehr eine Punktlandung, um mit Hilfe von Freunden das kreative Potenzial noch stärker zu Bündeln. Einen tollen Überblick über das bisherige Schaffenswerk des Ian Simmonds bietet der aktuelle Freude am Tanzen Podcast, welcher mit kleinen Interviews von Simmonds toll aufgelockert ist. Auch meine drei persönlichen Favoriten werden dort angespielt: das orientalische ‘Sands of Tunis’, die ‘Wendelstein Variations’ und das großartige ‘Dance of Dancers’.

Also auf nach Burg Wendelstein. Anfahrtsweg unter: Hier klicken.

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