Twitter-Selbsttest: Statusbericht
Seit 2006 gibt es schon Twitter und es dreht sich vor allem um die Frage: What are you doing? Man hat 140 Zeichen, um diese Frage zu beantworten – nahezu von Überall und Jederzeit und ich kann solche Nachrichten auch ebenso flexibel von denen empfangen, denen ich folge. Was macht jetzt für mich Sinn daran, nach einer Woche Twitter-Selbsttest?
Als erstes sah ich, dass bereits die Mehrheit der relevanten Musikmagazine tweets in die Welt setzt. Meistens ist das ganz einfach gelöst, in dem der RSS-Feed bei twitterfeed.com eingetragen wurde und somit alle RSS-Aktualisierungen relativ zeitnah auch bei Twitter gepostet werden. Dem bin ich gleich mal gefolgt und habe mich dann einen Nachmittag mit twitterfeed rum geärgert, weil die meinen RSS-Feed so nicht akzeptieren wollten. Falls jemand das gleiche Problem haben sollte: Ich habe es irgendwann dadurch gelöst, dass ich nun wieder den vollständigen RSS-Feed benutze und nicht mehr die gekürzte Variante.
Für mich als Tweet-Leser wurde dann schnell klar, dass Twittern über die Twitter-Website nicht wirklich Sinn macht. Weil ich Firefox-User bin, habe ich mir zuerst das Add-on Twitterfox installiert und es tickern hier nun unten rechts im Fenster neue Meldungen durch. So habe ich ganz nebenbei erfahren, dass Levon Vincent eine neue Platte auf Deconstruct veröffentlicht hat, Tresspassers auf Delsin nachgepresst wird, es eine neue Live-Aufnahme von Octave One im Netz gibt. Boris schreibt mir, wenn er einen Schreibfehler auf Monday Edition entdeckt hat und wer meine Tweets liest der weiß bereits, dass ich einen Mix für Lost In Atlantis gemacht habe.
Als Ableton twitterte, dass die alles lesen was über Ableton getwittert wird, wurde mir klar, dass Twitterfox bei weitem nicht alles kann, was mit Twitter möglich ist. Es gibt eine unglaublich große Anzahl weiterer Tools, mit denen man diesen zunächst sehr simplen Dienst für sich personalisieren kann. Am meisten wird wohl zur Zeit Tweetdeck verwendet, dessen Einführung ich an dieser Stelle gern dem upload-mag überlasse:
Tweetdeck funktioniert außerdem hervorragend für private Nachrichten bzw. Direct Messages, die nicht im allgemeinen Twitter auftauchen. Grade wenn wir hier am Blog schrauben oder einfach mal schnell einen Link austauschen wollen, dann geht das mit tinyurl und Tweetdeck wirklich sehr viel schneller als mit eMails, Myspace & Co. Interessant ist es auch mal, mit Tweetdeck nach Berliner Clubnamen zu suchen und als Job-Börse könnte Twitter auch super funktionieren.
Neben dem aktuellen und sehr lebhaften Tweet zur Internetsperre #Zensursula geht aber noch viel mehr, wie Tanith bereits im Februar berichtete. Ausgehend von diesem Tweet von Netzpolitik zur Abmahnung von der Deutschen Bahn AG wegen Verrat von Betriebsgeheimnissen
verbreitete sich die Sache innerhalb von 2 Stunden wie ein Flächenbrand aus Twitter heraus. Innerhalb kürzester Zeit gab es Interviews mit Markus, dem Betreiber des Netzpolitikblogs, Medien nahmen die Sachen auf und bis zum Abend hatte es die Geschichte schon bis zu SPON geschafft.
Für die Bahn ein neuerliches PR Debakel, das sich ja nun schon zu einer ganzen Serie auswächst, aber für Twitter und das Netz ein neuerlicher Beweis, das die Zeiten sich geändert haben und man aus Zeitverschwendungstools wie Twitter durchaus auch basisdemokratische Waffen gegen Mundtotmacherei entwickeln kann.
Heute wird um 13 Uhr im Bundestag der
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Also ich find das Album schwach. Don’t believe the hype! Techno kann er...
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hab sie jetzt auch… gefiel mir jetzt beim komplett anhören viel, viel...
natürlich erinnere ich mich an Nebraska,an das nur so vor Vielfarbigk...
…worum es mir auch nicht ging. Für mich war der Track als Basis für ein...
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