Trus’me: XLR8R Podcast 278

trusme xlr8r podcastDer Trus’me XLR8R Podcast 278 ist ja mal richtig fett! Also die ersten 60 Minuten sind’s auf jeden Fall. Das ist Promo fürs neue Trus’me Album Treat Me Right und ihr seid hiermit aufgerufen, dass wenigstens mal bei Soundcloud zu checken. Trus’me ist übrigens David Wolstencroft aus Manchester, der dort das Label Prime Numbers betreibt. Dementsprechend sieht die Tracklist aus:

01 Trus’me “Hindsight” (Prime Numbers)
02 Trus’me “War Dub (Ben Klock Remix)” (Prime Numbers)
03 Trus’me “Moonlight Kiss” (Prime Numbers)
04 Adesse “Baayi” (Prime Numbers)
05 Barker & Baumecker “No Body (Machinedrum Remix)” (Ostgut Ton)
06 Adalberto “Don’t Treat Me This Way” (Acidicted)
07 Adesse “Untitled Love” (Prime Numbers)
08 Volta Cab “Don’t Give Up (Trus’me Gotta Be Strong Remix)” (Illusion)
09 Martyn “Phone Lines” (3024)
10 Raudive “Traffic” (Running Back)
11 Trus’me “Defunct” (Prime Numbers)
12 Damon Wild & Tim Taylor “Bang The Acid (Re-Banged By Skudge)”
13 Truss “Redbrook” (Prime Numbers)
14 Trus’me “Somebody” (Prime Numbers)
15 Massimo Di Lena “You Better Hear” (Prime Numbers)
16 Adesse “Supernal” (Prime Numbers)

Rhythmic Theory 01: Echo Vibe / Omega Syndrome

rhythmic theory 001Aus der Brstl Ecke gibt’s jetzt für Rhythmic Theory ein eigenes Label. Die Rhythmic Theory 01 ist gleich mal so richtig gut geworden und hat mir schon den ganzen November viel Spaß gemacht. Beide Tracks sind super, wobei hier Echo Vibe schon noch um einiges öfter lief. Zur Soundbeschreibung darfst du dir heute mal selbst was ausdenken. Aber hey, bitte ohne die Worte Deep House, Sub-Bass, Bassline und Rave. Und das Omega Syndrome der Flip ist ein Psycho-Biest.

Mr G live in the Boiler Room

mr g boiler roomMr G fehlt hier bisher irgendwie. Dabei ist Colin McBean momentan wieder voll dabei, wie dieses Liveset aus dem Boiler Room beweist. Ich kenne den schon seit den 90ern als eine Hälfte von The Advent. Die Mischung aus Techno und Elektro mit diesem harten Science Fiction Vibe hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Das war der Soundtrack, der mich mit 16 aus meiner Lethargie geholt hat, während alles andere so ziemlich an mir vorbei gezogen ist. Und ich bin immer noch froh, dass ich zur Loveparade 2000 Cisco Ferreira und Colin McBean noch mal gemeinsam als The Advent live im Ostgut gesehen habe, bevor sie dann getrennte Wege gegangen sind.

Seitdem veröffentlicht Mr G solo warme, eher treibende House und Techno-Tracks auf Labels wie Phoenix G, Moods & Grooves, Rekids und so. Zwischenzeitlich haben sie ihm wohl schon geraten, dass er vielleicht lieber aufhören solle, weil sich die Platten nicht wirklich verkauft haben. 2010 war das einzige Jahr, in dem es nur zwei Mr G Platten gab. Doch diese eine Extended Pain EP auf Bass Culture war richtig gut und seitdem geht’s wieder. Für so manchen House-Head kommt Mr. G abseits vom Slowmo-Edit-Deephouse-Geblubber wie gerufen und es ist ja fast Hype angesagt. Bisher 8 EPs und eine LP, allein in diesem Jahr! Dabei ist nicht unbedingt alles ein Must-Have und doch bin ich froh, dass es Mr G immer noch gibt.

Peacefrog Classics Mix von Marco Passarani

Ein Classics Mix von Marco Passarani, nur mit Tracks meines allerliebsten Lieblingslabels Peacefrog. Ja, wenn ich mich auf ein Label festlegen sollte, dann ist das Peacefrog! Die sind übrigens letztens auch gerade 20 Jahre alt geworden. Happy Birthday, nachträglich. Und vor allem noch viel Energie fürs Label und allem, was noch kommen sollte! Nachdem Peacefrog Records zwischenzeitlich schon mal die Füße hoch gelegt hat ist es doch schön zu sehen, dass da doch immer wieder was geht. Das Musikspektrum ist einfach phänomenal und entspricht so ziemlich dem, was mich am meisten kickt. Bei Peacefrog hat ganz bestimmt jeder wenigstens eine neue Facette der Musik lieb gewonnen. Das Label ist übrigens nach Peace Frog von The Doors benannt – und dann veröffentlichen die dort großartige Tracks von Plantery Assault Systems, Moodymann, José Gonzales, Gemini, DJ Shadow, Alvarado, Little Dragon, Luciano, Theo Parrish, Daniel Bell, Stasis, Robert Hood etc pp. Große Klasse!

Willie Burns: The Overlord EP (The Trilogy Tapes 005)

Meine Platte des Wochenendes ist Willie Burns – The Overlord EP. Die ist eben beim UK-Label The Trilogy Tapes raus gekommen. Vier richtige Supertracks, bei denen Willie Burns dort weiter macht, wo er bei Creme Organisation und L.I.E.S. aufgehört hat – nämlich mit warmen, druckvollen und universellen Housetracks, die auf der einen Seite Dancefloors einen schönen Schub geben und auf der anderen Seite auch ganz wunderbar für zu Hause gemacht sind.

 

Joy Orbison: Ellipsis (Hinge Finger)

joy orbison ellipsisAufgepasst, Joy Orbison – Ellipsis gibt’s jetzt auch ganz offiziell auf Hinge Finger und ihr wisst ja, Joy Orbison Platten verkaufen sich schneller als das menschliche Auge gucken kann. Auch wenn das zum Teil ein wenig dem UK-Hype Phänomen geschuldet ist, sind doch die meisten Veröffentlichungen von Joy Orbison einfach richtig großartig. So auch hier! Ellipsis ist ein Killer Housetrack mit UK-Subbass und Piano Break, der alle ihre Hände in die Luft werfen lässt. Für den Head High Remix der Flip hat Shed nochmal alles im Wahnsinn geschnitten und neu geshufflet. Hit!

Sensate Focus: Sensate Focus 10

sensate focus 10Bei Boomkat gibt es auch schon ein Review zur Sensate Focus 10. Da steht, dass es im Vorfeld nicht viel Informationen darüber gab. Nur im Wire-Interview hieß es, dass es sich “vielleicht” um Mark Fell von SND handeln könnte. Man ist sich sicher, dass natürlich Mark Fell hinter Sensate Focus steckt. Die Beats sind versetzt, haben sich vom 4/4 Raster gelöst und geben den klassischen House-Chords einen anderen Drive. Dabei ist Sensate Focus großartig hypnotisch und rockt auch ganz ohne 4/4 Vorschlaghammer! Mark Fell macht übrigens auch sonst sehr schöne Sachen…

Perfekte Platte!!!