Hombres Discos @ Uncanny Valley / Nachtdigital 2010

hombres discos - tiny & spunkyDas Nachtdigital Festival samt Uncanny Valley Floor wurden hier bereits gewürdigt. Doch fehlen für die Monday Edition noch die Mixes vom Uncanny Valley Floor. Hombres Discos sind Tiny und Spunky und falls jemand von mir verlangen sollte, dass ich für diese beiden DJ’s aus Dresden meine Hand ins Feuer legen sollte – ich täte es, ohne dabei auch nur eine Sekunde zu zögern! So sieht’s aus. Neben dem Hombres Discos Mix findet ihr übrigens auch die wirklich guten Sets von Break SL & The Moroders auf der Uncanny Valley Seite!

Trinidadian Deep: Inner Love EP (Future Vision 18)

Trinidadian Deep - Inner Love EP (Future Vision 18)Die Inner Love EP von Trinidadian Deep ist soeben auf Future Vision Records erschienen, einem Sublabel von Prescription, welches seit seinem ersten Release Prescription 000 mit Romanthonys „The Wanderer“ aus dem Jahr 1994 für ganz ausgezeichnete Deep House Veröffentlichungen steht und dabei auch kaum Ausnahmen verzeichnen musste. Ich vermute, dass Trinidadian Deep ein Label für unterschiedliche Deep House Produzenten ist, die der Labelbetreiber Ron Trent für jeweils einzelne Tracks um sich versammelt. Hier ist es neben Ron Trent selbst noch Bradford James auf A1 mit Tree Of Life – einem ganz wunderbaren Vocaltrack mit direkten Wurzeln zu diesen ganz großen HipHop Tracks und Jay Tripwire auf B1 mit Mind Channel. Alle Tracks werden von Afro-Percussions getragen und besitzen diese Synths, die den Raum derart in Schwerelosigkeit versetzen können, wie ich es auch nur von einigen Ron Trent Tracks kenne. Bitte einmal ganz tief fallen lassen: All Killer – No Filler!

Monday Edition Podcast 16: Brian Dino – Nachtdino

me.16 brian dino - nachtdinoEs war nach dem diesjährigen Nachtdigital Festival, als wir in der Nacht vom Sonntag auf Montag zurück in Berlin waren. In den letzten Jahren hat es sich so eingespielt, dass wir in dieser Nacht immer noch mal ein kleines Set bei mir machen und so mancher hat schon nach einem Mitschnitt gefragt – deshalb kommt der jetzt einfach als Podcast. Ich hab dieses Mal aufgrund längst verbrauchter Kräfte aber nur die Freaks – Turning Orange (2 please U) Platte samt Übergang beigesteuert. Den Rest der Zeit hat Brian Dino aufgelegt während ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht hatte.

Tracklist

1.) Jitterbug – Dune Buggy [Uzuri]
2.) Map.ache – The Fool (youANDme Edit) [CUTZ.ME]
3.) Thomas Fröhlich – Get Us [Uncanny Valley]
4.) Orlando B. – A Feeling [Yore Records]
5.) Gerd – Vibration [Royal Oak]
6.) Rndm – Uoah [Naïf]
7.) 6th Borough Project – Planets [Jiscomusic]
8.) Le Loup – True Love (Sam Clarence Remix) [Remake Music]
9.) Freaks – Turning Orange (2 Please U) [Playhouse]
10.) Morning Factory – Raw Tunes Vol. 1 [Yore Records]
11.) Orlando B. – New York Tale [Yore Records]
12.) youANDme – I Like [CUTZ.ME]
13.) Alex.O.Smith – Plesetsk Cosmodrome [FXHE]

Bar 25 Closing – Was für ein Finale!

Ibar 25 closing 2010n der vergangenen Woche war dann wohl wirklich das finale Bar 25 Closing und ich will an dieser Stelle nicht noch mal all das wiederholen, was woanders schon ausreichend beschrieben wurde. Die letzte Party war der Hammer – das Byebye Bar 25 Video von Dirty Doering gibt allen, die nicht da waren, wenigstens einen oberflächlichen Überblick.

Am Mittwoch waren die Regenwolken schon weiter gezogen, ich ausgeschlafen und bereits wieder der Arbeit zugewandt, als ich hier am frühen Nachmittag plötzlich das Nebelhorn der Bar 25 vernahm. Kurz entschlossen entschied ich: Noch einmal Abendsonne! Mein Fahrrad wartete dort eh noch auf mich, ich wurde sogar noch einmal rein gelassen und es war definitiv die beste Entscheidung, die ich in dieser Woche getroffen habe. Denn was sich an diesem Abend dort nochmal im kleinen Kreis aus der super entspannten Afterhour-Atmosphäre entwickeln sollte, das gehört zu diesen ganz besonderen Momenten, für die ich das hier überhaupt alles mache…

Diese Nacht und dieser Strobo-Konfettisturm zur Byebye Bar25 Live-Performance  nach einem 8 Stunden Set von Marcus Meinhardt (ich hab keine Ahnung, wer das danach war) hat sich mir jedenfalls ganz tief ins Unterbewusstsein eingeprägt.  Jedes mal wenn ich daran zurück denke bin ich so glücklich, dass ich das noch erleben durfte. Und wie großartig in diesem Moment das Setting Musik-Leute-Bar tatsächlich war, das habe ich auch erst am Tag danach so richtig begriffen. Danke Bar 25, das war mehr als wunderBAR!

Princess P: Keep-It-Deep Guestmix

princess p keep it deep guestmixManchmal brauchen Mixes einfach ein Weilchen. Doch in den letzten Tagen hat’s der Keep-it-deep Guestmix von Princess P dann doch geschafft. Den habe ich jetzt auch gleich fast ausschließlich gehört – vor der Party, nach der Party und zwischendurch. Wegen den gegebenen abschließenden Festivitäten in der Holzmarktstr. 25 ging das ja hier in Berlin alles ein bisschen länger und dieses Princess P-Set hat mich so manche Stunde gar wunderbar begleitet. Es ist ein lupenreines, klassisches Houseset für Sommertage, zeitlos, so garantiert auch noch im nächsten Sommer gültig und nichts fällt einfacher, als bei ca. 35 Minuten zu „feels so right and so wrong“ noch mal kurz die Tür hinter sich ins Schloss fallen zu lassen. Toller Mix, auch ohne Tracklist.

Sterling Void: Serve It Up (Clone CC 19)

sterling void - serve it up - clone cc 19Weil ich gerade wieder bei klassischen US-Platten bin: 1988 gab es mal eine Hand voll Test-Pressungen unter dem Namen Sterling Void – Serve It Up auf dem DJ International Sublabel Underground. Aus welchen Gründen auch immer hat es der Track dann aber nicht zu einer ordentlichen Veröffentlichung geschafft. Das war bis jetzt also so eine Platte, die es eigentlich gar nicht gab. Doch Serge von Clone Records hat sich ein Herz gefasst, die Rechte für diesen Track erworben und den endlich mit einem aktuellen Mastering und einem etwas Club-tauglicherem Edit auf der Flip als Clone Classic Cuts 19 veröffentlicht.  Die Stimmung des Tracks erinnert mich schnell an Releases von Terrace  Anfang der 90er und ich liebe so was! Wie Clone schon selbst sagt, ist Sterling Void – Serve It Up bestimmt nichts für jeden – für meine Plattenkiste passts!