7 BBC Music Dokus online

Bei BBC gibts gerade einen Haufen tolle Radio-Dokus online. Englisch solltet ihr dazu halbwegs verstehen, aber selbst wenn nicht hört sich das ziemlich gut an. Es sind tolle Geschichten dabei. Hier die Übersicht:

  1. The Great Bleep Forward
  2. Good Vibrations: The Story of the Theremin
  3. Sculptress of Sound: The Lost Works of Delia Derbyshire
  4. Kraftwerk: We Are the Robots
  5. Witness: The Berlin Love Parade
  6. BBC Radio 1 and 1Xtra’s Stories: Eat Rave Repeat
  7. BBC Radio 1 and 1Xtra’s Stories: Story of Dubstep

Einige sind länger, die Loveparade mit dem Motte Interview geht hingegen nur 10 Minuten. „Eat Rave Repeat“ über Ibiza (musste ich wegen der schlimmen Musik nach 25 Minuten eh ausmachen) und „The Great Bleep Forward“ ist leider nur bis zum 26./27. August online. Immerhin musste dir nicht mehr umständlich über Proxy ne Englische-IP erschleichen, um das alles hören zu können. (Direktlink)

boo williams interview

Boo Williams Interview

Ich hab eben dieses Interview mit Boo Williams gesehen und das passt hier an dieser Stelle einfach perfekt. Ruhig wars hier. Entschuldigt, ich wollte mich erstmal um einen Haufen Sachen kümmern, die auf den ersten Blick nicht so viel mit Musik zu tun haben und über die ich hier nicht schreiben werde. Und doch war sie immer da, die Musik – unsere Musik. Ich war nicht auf Partys, ich hab zwischendurch nur drei DJ-Sets gespielt, keinen Mix aufgenommen und doch war ich hier die ganze Zeit fleißig. Es gilt, die Basis fürs nächste Level zu schaffen und dazu braucht es auch mal einen anderen Fokus.

Seit ein paar Wochen überlege ich nun, ob es vielleicht doch weiter geht mit der Monday Edition. Es gibt einige gute Gründe dafür, House, Techno und so hier mal wieder ein wenig den Rücken zu stärken und ich will meinen kleinen Beitrag dazu leisten. Außerdem habe ich in den letzten Monaten einiges entdeckt, dass ich gern mit euch teilen will. It’s not over!

Boo Williams hat im Interview ein paar schöne Worte gefunden und die sprechen mir sowas von aus der Seele. Also los… (Direktlink)

 

monday-edition-psychedelic-artwork

ME.32 Psychedelic Artwork

Psychedelic Artwork ist unser offenes Kollektiv für den manchmal doch schon schwer vermissten Chillout-Floor abseits des Four-To-The-Floor-Diktats. Weil der Chillout-Floor so selten geworden ist, freue ich mich jetzt schon ganz besonders auf Sonnabend den 24. Januar 2015! Da spielt nämlich Psychedelic Artwork eine Indoor-Session in der Beta Lounge @ Hamburger Botschaft. Deshalb gibt es heute schon voller Vorfreude auf diesen Abend einen neuen Psychedelic Artwork Mix als Monday Edition Podcast. Ich hoffe, dir gefällt der mindestens genau so gut wie mir. Wir sehen uns in Hamburg!

who is d?

Monday Edition Podcast 31: Who Is D?

Es ist höchste Zeit für einen neuen Monday Edition Podcast! Am Freitag hab ich mir ne Stunde Zeit genommen und mich auf eine kleine Reise begeben. Das mache ich inzwischen eigentlich viel zu selten und ursprünglich war das auch nur für mich gedacht, damit ich wenigstens die neuen Platten unterwegs hören kann. Es hat sich dann aber alles ziemlich fluffig entwickelt. Von Ambient (der letzten Gunnar Haslam EP) über kürzliche Technoimpressionen u.a. mit FJAAK auf 50 Weapons und zurück zu Chain Reaction. Mir persönlich hat das echt Spaß gemacht und vielleicht kann ich dich auch ein Stück mitnehmen..

Tracklist – Who Is D?:

Gunnar Haslam – Camara Aperte
Club No-No & SVN – Untitled (Sued009)
Skee Mask – Torpor 12 (Session)
Moodcut – Space Dub (Coni Version)
Jark Prongo – M-Tech
FJAAK – The Wind
Chris Mitchell – Now Live
Tobias. – Bayside
Vainqueur – Solanus (Extracted)

Robert Hood RBMA Lecture 2014

Robert Hood RBMA Lecture 2014

Die Robert Hood RBMA Lecture muss hier einfach rein! Wir haben ja gerade erst 20 Jahre M-Plant gefeiert, da war Robert Hood auch zum Interview bei der Red Bull Music Academy in Tokio. Die Re-Issues haste ganz bestimmt schon selbst auf dem Schirm. Für mich persönlich haben Robert Hood Tracks über die Jahre kein Bisschen ihrer Magie verloren, seine DJ-Sets sind meistens wirklich großartig – ja, ich bin Fan!

Dann sitzt Robert Hood dort im Interview und wir sehen eine Aufnahme von einem unglaublich intensiven Live-Set mit Mike Banks und Jeff Mills aka UNDERGROUND RESISTANCE und Robert Hood schießt es dabei die Tränen in die Augen. Wow.

Er äußert in dieser RBMA Lecture ein paar sehr schlaue und sympatische Gedanken und dabei merke ich, wie tief verwurzelt Robert Hood mit der Gospelkirche ist. Das ist immer etwas, was ich mir als Technohousehead aus Ostdeutschland immer nur ganz schwer vorstellen kann. Dass sie dort jeden Sonntag in der Kirche voll abgehen und dabei den Lord feiern. Ich weiß schon, wie sich dabei bei manchen die Fußnägel hochrollern und sich alles komplett auf Abwehrblockadehaltung umstellt.

Ich sehe es so: Egal was ich mache – ich habe gelernt, dass es das Wichtigste ist, meine Situation einfach real zu sehen und mir zu sagen: Okay, das ist jetzt so. Stay cool – also was macht jetzt für mich Sinn? Nur so treffe ich wirklich objektive Entscheidungen und dann klappt das auch. Ich weiß nicht wie es euch geht – es klingt scheiße einfach und manchmal ist es das Schwierigste überhaupt. Manchmal tappe ich in absoluter Dunkelheit und jede Aktion ist eigentlich eine (Gegen-) Reaktion. Diese macht es dann leider nicht besser sondern schlimmer und ruft meistens noch neue Probleme auf den Plan.

Ich denke der Grund, wieso wir alle Musik so mögen ist jener, dass uns Musik einen Weg aus dieser Dunkelheit zeigen kann. Spätestens wenn man einmal erlebt hat, wie ein Dancefloor richtig durchzündet und plötzlich alle miteinander irgendwie glücklich verbunden sind, geht einem doch ein Licht auf. Eine Ahnung, dass uns neben dem täglichen Ego viel mehr verbindet. Das kann man dann Gott nennen, Buddha, Allah, Shiva, Soul, Liebe oder Leben an sich. Man kann Musik hören und es Techno oder House nennen. Es ist ein Label für das, was unserem Leben positive Energie gibt – etwas, auf das man sich besinnen und es einfach nicht vollständig in Worte fassen kann.

Für Robert Hood ist es Gott. Für viele funktioniert das gut, für viele andere gar nicht. Es gibt genügend Labels. Jeder findet hoffentlich eins, was für einen selbst Sinn macht. Ich habe hier heute von Robert Hood aber mindestens gelernt, dass uns die Hi-Hat aus der Dunkelheit führt. Never underrate the Hi-Hat! Tolles Interview!

kompakt pop ambient

Kompakt Pop Ambient

Pünktlich zum November gibts alle Kompakt Pop Ambient Compilations von 2001- 2014 bei Kompakt im Youtube-Kanal! 152 Tracks tolle Ambient Tracks in voller Länge! Das ist doch mal was und mir passt das gerade so richtig. Danke Kompakt!

Kompakt Pop Ambient (Youtube)

brianeno

What Difference Does It Make Movie About Making Music

Am Wochenende hat schon die neue Runde der RBMA in Tokio begonnen – da bin ich über diese Doku What Difference Does It Make gestolpert, die während der letzten Ausgabe in New York entstanden ist. Brian Eno ist auch dabei – das war mein Aufhänger. Es geht ums Musik machen, um Kreativität und so. Ja, es ist auch Gummibärchensaft-Marketing und ich finde, das alles hat zwischendurch auch einige Längen der Selbstbeweihräucherung und des blabla. Doch während ich hier noch am Grübeln bin, was und wie ich an dieser Stelle wieder was veranstalten kann, was hoffentlich dazu ausreicht einen kleinen Unterschied zu machen, ist mir dieser Film durchaus einen Link wert. Der Ubahn-Musikant da kurz vor Ende ist großartig. Brian Eno und so einige andere Momente auch.