Monday Edition Podcast 09: David Dorad

5. Februar 2010

Dass es in Berlin auch noch andere Partyveranstalter gibt, als jene die es sowieso schon in den Lonely Planet geschafft haben, dass hat man bestimmt schon mal gehört. Und ganz weit vorne sind dabei definitiv die Bachstelzen, die nicht nur mit ihrer Gala-Vorstellung beim Fusion Festival seit ein paar Jahren überall für entzücktes staunen sorgen. Die liebevolle Deko, die Musik, das Gefühl, dieser mir so sympatische Wahnsinn passt bei den Bachstelzen immer so wunderbar. So viele einfach großartige Momente, die ich mit ihren Partys verbinde… Kurz vor Weihnachten haben wir uns im ganz kleinen Kreis getroffen und David Dorad – feste DJ-Größe bei den Bachstelzen – hat uns diesen schönen Mix gemixt. Wir haben dazu ne Kiste Catuma aufgemacht – perfekt. Für die Tracklist hat es dann leider nicht mehr gereicht, weil David Dorad danach in den Flieger gestiegen ist und nun schon seit Wochen bei 40 Grad im Schatten in Brasilien verweilt. Morgen legt er in Rio auf und nächste Woche beim Karneval in Sao Paulo. Okay, der nächste Sommer kommt ganz sicher.

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Gunther Mixes, Podcast

Pawel – Pawel (dial LP15)

4. Februar 2010

Das hat mal gedauert. Fast zehn Jahre hat sich Paul Kominek Zeit gelassen für das Debütalbum seines Techno-Alias Pawel. Wesentlich bekannter ist er mit seinem gesangsdominierten Electronica/Pop Projekt Turner geworden.

Dabei ist Kominek Mitgründer des Hamburger Labels dial records und zwischen Hamburg, Köln und seit einigen Jahren Berlin eine feste Größe und ein gutes Gewissen des Techno-Geschäfts. In ihrem klaren Detroit-Bezug und der klassisch minimalistisch trockenen Produktionsweise schienen die über die Jahre rar verstreuten Pawel 12-Inches nur nettes Beiwerk – besonders im Vergleich zu den restlichen Veröffentlichungen auf dial. Das hat sich geändert. Schon die letzten EPs Berkeley auf dial, Lines & Curves auf Ransom Note, sowie Jujuy/Salta und Gabriel auf seinem eigenen Label Orphanear überzeugten durch Haltbarkeit und Tiefe. Platten die ich immer im Laufe der Zeit wieder “nach vorne sortiert” habe. Mit dem selbstbetitelten Debütalbum ist das nicht anders. Die Tracks haben eine etwas hinterhältige Qualität, die nie direkt ins Ohr fällt, sondern einige Zeit benötigt sich zu entfalten. Denn an sich ist die Sache klar: ziemlich straight und sauber produzierter Melancholie-Chord-Techno der melodiösen Hamburger dial Schule mit einem respektvollen Bezug auf die Klassiker aus dem Detroit der frühen Neunziger. Das alles getaucht in ein Bad aus sanfter Melancholie und sachtem Schwermut, wie man es von Lawrence und Pantha du Prince schon ganz gut kennt. Aber das ist eben nicht alles. Irgendwann, nach so drei, vier Minuten hat fast jeder der Tracks so einen Moment in dem das was zuvor nett und angenehm war in “großartig” und “berauschend” umschlägt. Keine Ahnung wie er das hingekriegt hat, aber es wirkt bei mir. Immer.

leichte_teile Platte des Tages, Platten jekooft

Fiorucci Made Me Hardcore (1999)

3. Februar 2010

Bei Shape Deviation habe ich Fiorucci Made Me Hardcore entdeckt:

“Described by one commentator as the best thing they’d ever seen in a gallery, Fiorucci Made Me Hardcore is an extended paean to the unadulterated bliss of nocturnal abandon. A documentary of sorts, Leckey’s video chronicles the rites of passage experienced by successive generations of British (sub)urban youth”.
- Matthew Higgs, ArtForum
Fiorucci Made Me Hardcore uses found and original footage of discos and raves across Britain during the 70s, 80s and 90s. Details of clothing, technology, music and other cultural references surface briefly like uncanny folklore as the film explores a culture of collective leisure and consumption.

Gunther Video

CTM 10 – Club Transmediale Compilation / Sampler

3. Februar 2010

In dieser Woche ist wieder ordentlich was los in der Hauptstadt. Da hätten wir zum Einen die Transmediale, die hier seit gestern läuft. Die De:Bug hat uns in der letzten Ausgabe schon ein bisschen auf das Thema Utopien etc eingestimmt und sicher war das nicht ganz unabhängig vom Thema des Festivals für Kunst und digitale Kultur im Haus der Kulturen der Welt. Parallel gibt’s dazu noch die Social Media Week und natürlich die Club Transmediale – dieses Mal hauptsächlich im WMF. Und was bringt Dir das jetzt? Zum Beispiel gibt’s bei zero” den durchaus gelungenen Sampler zum Event mit diesem schönen Mount Kimbie Track kostenlos zum Download. News von der Social Media Week gibt’s natürlich auch im Internet – hier bei Twitter oder auch in Blogs wie diesem hier. Und wer außerhalb des Festivals ebenso Bock auf Zukunft hat, der kann auch mal nach Science vs Fiction mit Harald Lesch googlen.

Tracklist:

Patric Catani – Lemniscate 14
Hildur Gudnadottir – Erupting Light
Mount Kimbie – Maybes
Glass Candy – Candy Castle
Guido Möbius – Gosse Overman
Etienne Jaumet – Entropy
Desire – Don’t Call
Scuba – Klinik
Funckarma – Nays of Dight
Aoki Takamasa – RN2-09 PT1 + PT2
Joris Voorn – Empty Trash
Drop The Lime – Set Me Free (Harvard Bass Remix)
Oni Ayhun – OAR002

Gunther Events, Platte des Tages

DJ Spunky @ Cosmic Listener Mix (18.01.2009)

2. Februar 2010

Achtung, jetzt mal alle herhören hier: Falls irgend jemand mal gehört hat, dass DJ Spunky aus Dresden ein wirklicher Klasse-DJ ist – es stimmt. Soeben habe ich diesen Mix, aufgenommen bei Cosmic Listener, aus dem sozialen Netzwerk gefischt und das war echt ein Glücksgriff. So wie der mich hier durch den Abend trägt, dass ist wirklich ne Wucht. Ein super House-Set, bitte anhören…

Tracklist:

1. Moody – Freeki Mutha F cker [KDJ]
2. Larry Heard – Free [Track Mode]
3. Specter – Making Me Feel [Tetrode Music]
4. Scott Ferguson & Marvin Belton – I Am Here (Piano Mix) [Deep Explorer]
5. Franck Roger – New Hope [Real Tone]
6. Ron Trent – City Beat [Future Vision]
7. Mateo & Matos – Idrissa Rhythm [Spiritual Life Music]
8. AntonZap – It’s Your Wave Too [Quintessentials]
9. Caro – Do You Want My Love ? (Aruba Remix) [Headphoniq]
10. Juju Christian Treuter – Earth People [Juju Music]
11. Rezkar – Mystic Jungle [Altered Moods]
12. Ernie – Guerreros [Minuendo]
13. Motor City Drum Ensemble – Feel The Love [Four Roses]
14. Delano Smith – Synergy [Third Ear]
15. Manmade Science – Meandyou [Philpot]
16. Hot Coins – You can’t pray for your soul [Untracked]
17. Moody – Hello 2morrow [KDJ]
18. Moodymann – Joy part III feat. Taj [Peacefrog]

Gunther Mixes

Ricardo Esposito: Something That Needs Nothing Mix

1. Februar 2010

Montag: Depressionen ziehen sich durch die Timeline der Social Networks. Zum Glück wurde ich gestern auf einen neuen Mix von Ricardo Esposito in der Soundcloud aufmerksam gemacht (Danke an sma). Something That Needs Nothing: Dubtechno als Medizin gegen Grau in Grau in allen Lebenlagen – tolles Ding, Tipp!

Gunther Mixes

Lowtec: Bodytonic Podcast 64

27. Januar 2010

Für den Fall, dass hier einer mal nicht weiß, was er als Nächstes hören könnte: Lowtec hat vor ein paar Wochen einen schönen Mix für den Bodytonic Podcast gemacht. Lowtec ist Jens Kuhn, der neben seinem Workshop Label auch bei “Out to Lunch” Label aus dem Leipziger RAND Umfeld seine Finger mit im Spiel hat, bereits auf Playhouse veröffentlichte und auch zur Smallvill Compilation “And Suddenly It’s Morning” einen Track begeisteuert hat. Sein größter Track ist für mich übrigens Mitre Peak auf Out To Lunch. Mitre Peak ist übrigens auch diese sagen- und nebelumwobene Felsformation in einem Fjord im Süden Neuseelands, wo Delfine im Wasser springen und Pinguine ihren Nachwuchs aufziehen.

Tracklist:

STL ‘QRZ’ [Something 02]
Reagenz feat. Fred P ‘Keep Building’ [Workshop 09.2]
Newworldaquarium ‘The Force (Ame remix) [Delsin Ape03]
Levon Vincent ‘1000 Miles From Home [Novel Sound ns02]
Marvin Dash ‘Behind The Dancefloor’ [Out To Lunch 10]
XDB ‘Cagomi EP A1′ [Metrolux 05]
Dreesvn ‘Maen Mix’ [Sextagsmania 18]
DJ Sprinkles ‘Reverse Rotation’ [Mule Musiq 33]
DJ Koze ‘Mrs Bojangels’ [Circus Company 37]
Black Knight ‘Moody’ [Source records ms00641]

Gunther Mixes

Licht ins Dunkel der USB-Hubs

26. Januar 2010

Zeit, mal wieder den USB-Controller an den Computer zu stöpseln und ein wenig Musik zu machen. Wie viele Controller sind es denn inzwischen? Bei mir sind es im großen Aufgebot schon drei und unterwegs kommt eventuell noch die Soundkarte dazu. Ich bräuchte also 4 USB Ports, von denen neben dem Datentransfer auch noch Strom bezogen werden muss. Ein Verteiler, USB-Hub genannt, muss her und wer hier ein MacBook besitzt, der braucht ein solches Gerät erst recht. Möglichen Problemen mit USB-Hubs und deren Vermeidung hat sich jetzt der aktuelle Post bei djtechtools angenommen – für weniger Ausfälle im digitalen Zeitalter:

Gunther Technik

Juju & Jordash: Litte White Earbuds Podcast 41

26. Januar 2010

Die in Amsterdam lebenden Juju & Jordash hab ich ja wirklich lieb gewonnen und so sind sie inzwischen ständige Begleiter der Monday Edition. Ihr neuer Mix für den Little Wihite Earbuds Podcast macht dabei auch keine Ausnahme und passt wieder mal perfekt.

Tracklist:

01. Ryuichi Sakamoto, “Steppin’ Into Asia” [Midi Inc.]
02. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
03. Tevo Howard, “Dreamer’s Reason” (Club Mix) [Beautiful Granville Records]
04. Rick Wade, “No Place” [Laid]
05. Rick Wade, “Ricky’s Groove” [Laid]
06. Kuniyuki, “Dear African Sky” (Henrik Schwarz Remix Unreleased Live Version) [Endless Flight]
07. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
08. Marcus Mixx, “Better Spread On Red” [Let's Pet Puppies]
09. Beautiful Swimmers, “Horizon” [Future Times]
10. My Mine, “Hypnotic Tango” (Instrumental) [Progress Record]
11. Cabaret Voltaire, “Kino” [Virgin]
12. Theo Parrish, “Overyohead” [Sound Signature]
13. Anthony Nicholson, “untitled” [white]
14. Tidiani Koné & Orchestre Poly-Rythmo, “Djanfa Magni” [Analog Africa]
15. The Crystalites, “Concentration Ver. 3? [Earmark]

Gunther Mixes

Homewreckers: Not My Business (Circus Company 42)

26. Januar 2010

Die neue Platte auf Circus Company hat mich mal wirklich positiv überrascht. Homewreckers, das sind Johannes Ehmann, Gregor Pottmeier und Krischan Jan-Eric Wesenberg, die hier allen voran mit dem schönsten Plattencover des Monats und der Not My Business EP in der Kiste gelandet sind. Die Vocals mit ihren Versatzstücken aus der aktuellen Musikdiskussion kommen mir so vertraut vor, dass ich gleich im Intro bei Ihnen bin. Sie spielen ihre Roots von 70s Funk, Hip Hop bis House voll aus und dabei kann, wenn man’s richtig macht, nur ein richtig guter Track heraus kommen der sich in hervorragender Gesellschaft, wie z.B. jener von Henrik Schwarz, wiederfindet. Homewreckers – Not My Business ist ein warmer Dancefloorschieber, der mit seinen Lead-Vocals dann doch überzeugt und dabei ein Thema behandelt, welches aktuell und zeitlos zugleich ist. Lohnt sich…

Gunther Platten jekooft

Doku: Lost In Music – Tekkno Trance

25. Januar 2010

Lost In Music beschäftigt sich mit Techno 1992/94 in Deutschland. Im Sommer wurde diese Doku bereits durch die Blogs gereicht – da  war ich aber irgendwie Doku-gesättigt und hab das erst mal ignoriert. Ein nachträglicher Blick ins Techno Museum hat sich heute Abend dennoch gelohnt. In revolutionärer 92er Schnitttechnik zeigt die Doku Lost In Music zum Beispiel Sven Väth, dass er schon 92 gude Laune verbreiten konnte. Kid Paul, Westbam und anderen gelingt eine überraschend klare und realistische Vision, wie das mit dem Auflegen und Vinyl weitergehen wird – was mir nebenbei bewiesen hat, dass die Debatte um Digital/Analog/Vinyl schon immer irgendwo dazu gehört hat. Neben Einblicken in Lifestyle, Freiräume und Kultur der Celebration Generation erklärt Lost in Music außerdem, wie das mit der Technik und insbesondere mit dem Synthesizer funktioniert und das habe ich bisher selten so kompakt, verständlich und unterhaltsam gesehen. 45 Minuten Techno Museum auf Youtube für alle, die den noch nicht kennen:

Gunther Video

Omar S aka Alex Smith: Here with me (FXHE AOS-432M)

25. Januar 2010

Manchmal sagen 45 sec Samples einfach gar nichts – so gings mir jedenfalls mit der neuen Omar S – Here With Me auf seinem eigenen Label FXHE. Die hab ich nämlich vor ner ganzen Weile schon mal online gehört und war erstmal nicht wirklich von den Socken – bis ich sie jetzt zum ersten Mal von Vinyl und in voller Länge im Plattenladen gehört habe. Here With Me mit den tollen Vocals von Detroits Diviniti ist ein wirklicher Deephouse Hit, der schon jetzt durchaus als Klassiker durchgeht. Too little time for love – too much time for nothing.. das muss nicht sein und weil Omar S seit der letzten Platte auf Trackpausen verzichtet, gibts auch noch ein schönes Intro dazu. Stop Running Around auf A2 findet sicher auch noch seinen Platz, jedoch habe ich im Moment nur Ohren für Here With Me. What a lovesong – perfekt!

Bestimmt ist nicht nur mir aufgefallen, dass inzwischen richtig viele Tracks bei Youtube zu hören sind. Deshalb habe ich eine Playlist mit Musik aus einem Jahr Monday Edition zusammen gestellt und wenn ihr dem Link folgen möchtet, dann könnt ihr Euch gleich von Omar S und Here With Me in voller Länge überzeugen. Danach geht’s für die nächsten 9 Stunden im Shuffle Mode durch den Montag:

Gunther Platten jekooft

Matthias Meyer: Infinity / Wareika: Smiles (Liebe Detail 29)

22. Januar 2010

Im Dezember hatten wir hier den Hinweis auf die Efdemin-Aufnahme aus dem Harry Klein Club München. Bei Minute 56 gab’s diesen Track der mir gleich beim ersten Hören sehr angenehm aufgefallen war. Toni fragte erst erfolglos hier in den Kommentaren danach und lieferte ein paar Tage später großartiger Weise auch selbst die Antwort: Matthias Meyer – Infinity, die aktuelle Liebe Detail. Super! Ich bin dann auch schnell los und hab die mir gleich geschossen und vergangenen Freitag gleich zwei Mal gespielt (was bei mir eigentlich nicht vorkommt – auch wenn ich die 5-Stunden-Set Marke locker knacke). Kurzes Fazit: Killer! Erste Liebe Detail seit langem und Infinity werde ich wohl ne ganze Weile spielen. Ein Danke geht nochmal an Toni und der B Track Smiles von Wareika ist auch schön.

Gunther Platten jekooft

Motor City Drum Ensemble: XLR8R Podcast 119

21. Januar 2010

Mein persönlicher Mix der Woche ist bisher der aktuelle Podcast von Danilo Plessow aus Stuttgart, besser bekannt als Motor City Drum Ensemble, für das US Music Mag XLR8R. Mit dem Evergreen Raw Cut’s #5 ist ihm einer der Hits im Sommer 2009 gelungen und inzwischen hat ihn auch jedes Musik Magazin mit einem Feature bedacht. Entspannt und ohne eine Ahnung von Erfolgsdruck macht das Motor City Drum Ensemble einfach weiter so. Detroit House und ein gelungenes Warm-Up fürs Wochenende – es ist ja schon wieder Donnerstag ;)

Tracklist:

01 Latecomer “Cosmic Part” (Faces/MCDE)
02 Jacob Korn “Selene” (Running Back)
03 Code 6 “Beyond the Bassline” (Nu Groove)
04 This Ain’t Chicago “Ride the Rhythm” (Parisonic)
05 Mijan “Alright (SG Dub)” (Slip n’ Slide)
06 Peak Hour Rhythms “Disco Diva” (Nervous)
07 Ursula Rucker “Electric Santeria (King Britt Mix)” (Five Six)
08 Ron Trent “Altered States” (Warehouse)
09 Ben Klock “Viscoplastic” (Deeply Rooted)

Gunther Mixes

Scuba: Sub:stance (Ostgut CD 11) / Aesaunic EP (Hotflush 024)

21. Januar 2010

Scuba – das ist der Brite Paul Rose, der neben seinem Label Hotflush auch seit Juli 2008 die Sub:stance Partys im Berghain macht. Außerdem gab’s von dem bereits neben vielen guten Singles ein tolles Album – “A Mutual Antipathie” heißt das, welchem noch drei Remix EP’s mit Surgeon, Martyn etc. folgten. Wer erinnert sich? Im Oktober 2009  ist bereits die Aesaunic EP erschienen – und irgendwie brauche ich bei Scuba immer ein Weilchen, bis ich endlich die paar Euro für seine Platten über die Theke reiche. Und das, obwohl meistens gleich beim ersten Hören klar ist, das Geld für den jeweiligen Scuba-Tonträger nicht sinnlos raus geschmissen wäre. So hat es auch bei der Aesaunic EP wieder etwas länger gedauert – dafür bin ich jetzt umso mehr überzeugt. Fünf atmosphärische Dubstep Tracks mit (Dub)-Techno-appeal machen auf jeden Fall schon ein kleines, wunderschönes Album. Wer noch nicht reingehört hat, der muss das unbedingt nachholen.

Scuba – Symbiosis (Aesaunic EP)

So trifft es sich an dieser Stelle hervorragend, dass voraussichtlich noch in diesem Monat die erste Sub:stance Mix-CD auf Ostgut Ton erscheint, ich mir gerade frisch die Ohren für diesen Sound gesäubert habe und dieses Mal nicht um ein paar Monate hinterher hinke. Neben der Reihe für die Panorama Bar sowie für das Berghain, bekommt nun auch die Dubstep-Reihe zum Freitag ihr eigenes Feature. Natürlich stammt der erste Mix vom Initiator selbst und wie ich bereits sagte – Geld für Scuba-Tonträger ist immer sehr gut angelegt. Das gilt auch hier. Heißer Tip für die nächste Woche!

Tracklist:

Sigha – Light Swells (In a Distant Space)
Airhead – Paper Street
Sigha – Early Morning lights
Pangaea – Sunset Yellow
Joy Orbison – The Shrew Would Have Cushioned The Blow
Shortstuff – See Ya
Untold – No-one Likes a Smart Arse
Scuba – You Got Me
Surgeon – Klonk pt 4
DFRNT – Headspace (Scuba’s secret mix)
AQF – Born and Raised (version)
Badawi – Anlan 7
Joy Orbison – Hyph Mngo
Mount Kimbie – Maybes (James Blake remix)
Sigha – Seeing God
Ramadanman – Tempest
Instra:mental – Voyeur
Sigha – Shapes
George Fitzgerald – Don’t You
Scuba – Minerals
Shackleton – It’s Time For Love
Digital Mystikz (Mala) – Stand Against War
Scuba – Last Stand
Joker – Psychedelic Runway

Gunther Mixes, Platten jekooft