Juju & Jordash: Live @ Fuse Brüssel 2012

Das Live-Set von Juju & Jordash im Fuse Büssel gibt’s jetzt bei Soundcloud zum anhören und das war dieses Wochenende meine akustische Reisebegleitung. Auf Oldschool-Basics haben sie hier über eine Stunde einen sehr guten Techno Live-Act gezimmert, der mal zu Acid, mal zu 70er Hippie-Elektronik, mal zu Jazz-Funk rüber schwenkt und dann doch schon wieder einfach nur House Techno ist. SH 101, Juno 60, DX 11, TR 707, R8, Fender strat und Juju & Jordash wie wir sie lieben! Kein Wunder, dass dazu an diesem Abend alle durchgedreht sind. Top!

 

Jenifa Mayanja: Don’t Stop Mix

Jenifa Mayanja kennt ihr bestimmt. Sie hat zum Beispiel auf Jus-Ed’s Label Underground Quality schon ein paar richtig schöne Tracks und Remixes veröffentlicht und betreibt ihr eigenes Label Bu-Mako Recordings. Vor zwei Wochen hat sie diesen Dont‘ Stop Mix in die Soundcloud geladen. Das ist ein wunderbarer US-Deep House Mix, bei dem ich erstmal kleben geblieben bin.

Voices From The Lake: Donato Dozzy & Neel (Prologue CD1)

voices from the lake donato dozzy neelVoices From The Lake sind Donato Dozzy und Neel und gemeinsam haben sie soeben als Voices From The Lake ihr Debüt-Album auf Prologue veröffentlicht. Begonnen hat alles vor circa zwei Jahren. Im Mai 2010 gab es einen Voices from the Lake Mix von Neel bei mnml ssgs. Vergangenes Jahr gab es dann den ersten Voices From The Lake-Liveact beim The Labyrinth Festival in Japan und einige Schritte weiter ist nun diese CD entstanden.

Es ist ein sehr schönes und entspanntes Ambient-Techno Set, dass ich in den vergangenen Tagen wirklich überall mit mir herum getragen habe. In den Foren jubeln sie deswegen schon längst und das zurecht.

Norm Talley: The East Village EP (Dockside 001)

norm talley the east village ep dockside 001Das ist schon die zweite Dockside Records von Norm Talley! Nummer 0.5 Norm Talley – The Paradise Valley Project hab ich galant verpasst. Für The East Village EP bin ich dafür wieder mit dabei. Nach der Discogs-Info wollen sie die wohl auch nicht mehr auf 500 Stück limitieren, so dass es hoffentlich für alle reicht. Mensch, dieser Vinylmarkt ist verrückt! Wenn sich der Tod tatsächlich so anfühlt, wie sich das momentan beim dreimal toten Vinyl darstellt, dann braucht sich wirklich niemand ums Ableben Sorgen zu machen.

The East Village EP ist leider nicht ganz so der Oberknaller wie die voran gegangene Dockside. Doch die Tracks auf Seite B sind allemal noch richtig gut, so dass sie husch-husch ins Körbchen gewandert sind. B1 A Jazz Thing hat Norm Talley schon mal 1998 veröffentlicht und das ist, wie der Titel schon verrät, ein Deep House Track mit ner ordentlichen Portion Jazz im Getriebe. B2 Deeptroitstrumental ist mein Liebling – ein deeper Schieber mit weiblichen Super-Hippie-Vocal und dezenten Detroit-Strings.

Jan Krüger: Louche Podcast 039

 

Heute läuft hier Jan Krüger’s Louche Podcast 039 vom Februar. Jan Krüger bereibt gemeinsam mit Daze Maxim das Hello? Repeat Label, ehemals in Düsseldorf – heute Berlin. Toller DJ, toller Mix.

MK: The MKappella / 7th Plain: Lost (Delsin)

mk mkappella 7th plain lost delsinDer letzte Track im Move D Panorama Bar Set vom Januar war Mark Kinchen MK – The MKapella von 1991. Delsin hat diesen großen Klassiker kurz darauf in rot-orangenem 10″-Vinyl re-released. Dabei ist die B-Seite nicht weniger klasse. Unter The 7th Plain hat Luke Slater zwischen 1993 und 96 auch sehr schönen Ambient-Techno produziert. Lost ist ein gutes Beispiel dafür. Schöne UK-IDM Beats aus den Neunzigern in düster fliegender Athomsphäre und dann der Klang-Zauber, der mich plötzlich auch sehr an B12 & Co erinnert…

Der Klang der Familie

der klang der familie felix denk sven von thülenAm vergangenen Donnerstag war Permieren-Lesung für das neue Buch Der Klang der Familie von Felix Denk und Sven von Thülen im Ex-Planet, dem Kater Holzig. Zuvor gab es ja schon den kleinen Ausschnitt in der Groove über die Episode Tekknozid vs. Mayday. Im Ex-Planet sollte es an diesem Abend dann auch passend zur Location um das Planet gehen. Ich habe das Buch noch nicht selbst gelesen. Doch nach den Ausschnitten, die ich bis heute gelesen und zur Lesung gehört habe, ist das ganz bestimmt ein gutes Buch über die wohl spannendste Techno-Zeit Berlins geworden.

Die Grundlage sind ungefähr 150 Interviews, die Felix Denk und Sven von Thülen in den vergangen 1,5 Jahren geführt haben. In Einzelteile zerlegt und thematisch neu zusammengesetzt kommen hier vom Türsteher, über die bekannten DJs, zur Barfrau, zum Raver alle zu Wort, die damals dabei waren. Dabei ist ein lebendiger Flow entstanden, der persönlich, direkt und ungeschminkt von der großen Zeit des Aufbruchs erzählt. Die Lesung war wirklich schön. Wir haben gut gelacht und danach zum Klang der Familie mit Dr. Motte, Clé, Jonzon und Terrible getanzt. Oldschool, Nebel, Strobo, oh yeah!