Hab ich eigentlich schon erwähnt, warum mein Mix-Output seit einiger Zeit etwas geringer ist als vorher? Naja, ich habe seit ner Weile ein neues Spielzeug mit dem Namen MASCHINE von Native Instruments. Seitdem bastle verstärkt an eigenem Material, welches nun nach und nach immer besser wird. Es werden aber bestimmt noch ein paar Monate vergehen, bis ich meinen Scheiß auf Euch los lasse. Warum ich bisher noch nichts darüber geschrieben habe liegt daran, dass ich mir so gut es geht Mühe gebe, nur über solche Themen zu schreiben, von ich denke, dass ich davon auch größtenteils ne Ahnung habe. Und bei Hardware/Software brauche ich noch immer ein bisschen länger.
Die MASCHINE 1.1 hab ich inzwischen schon ganz gut drauf und bin mit meiner Investition wirklich zufrieden. Nur kurz für jene, welche noch keine richtige Vorstellung von der MASCHINE haben: Das ist eigentlich ne Software, welche stand-alone und als VST-Plugin funktioniert und mit einem echt coolen Sequenzer, Sampler, eigenen Sounds und einer ganz ordentlichen Effekt-Palette ausgestattet ist. Dazu bekommt man außerdem noch einen Hardware Controller geliefert, mit dem man fast die komplette MASCHINE steuern kann, ohne auch nur einmal die Maus zu bewegen. So dauert es nach dem Start nur ein paar Sekunden bis eine 4/4 Kickdrum läuft und man kann dann sehr intuitiv mit den anschlag-dynamischen Pads entweder alle weiteren Parts live einspielen, den intergrierten Step-Sequenzer nutzen oder auch Midi-Noten am Bildschirm (ver-)setzen. Das Tollste dabei: die zwei im Controller integrierten Displays und die beleuchteten Pads versorgen einen über alle nötigen Informationen und so geht irgendwann der Bildschirm aus und ich beschäftige mich fast ausschließlich mit dem Controller. Ich sage nur: Hardware Feeling! Endlich mal ne ordentliche Lösung zum Musik machen ohne Maus und ständiges Bildschirm glotzen und dennoch sind alle Vorteile der Computertechnik bei Bedarf verfügbar.
Welche Features bei NI MASCHINE 1.5 neu sind, lasst ihr Euch lieber direkt bei Native Instruments in den Tutorial-Videos zeigen. Das Beta Release gibt’s übrigens für alle Maschinenbesitzer kostenlos. Für MASCHINE 2.0 habe ich aber trotzdem noch ein paar Wünsche: So würde ich gerne zusätzlich mit einem zweiten MIDI-Controller (bspw. Evolution UC-33) auf die einzelnen Parameter der MASCHINE Zugriff haben, so dass ich zum Beispiel die Lautstärke für bestimmte Sounds mal schnell mit dem Fader hoch und runter ziehen kann. Vielleicht geht das aber auch schon mit den neuen Macro Controls in MASCHINE 1.5 ausreichend gut – gleich mal testen. Ein paar mehr als die zwei vorhandenen Effektplätze je Sound wären klasse und schön wäre auch, wenn ich die MASCHINE mit eigenen VST-Plugins füttern oder auch die Audiosignale einzelner Sounds / Gruppen über die verschiedenen Outputs meiner Soundkarte ausgeben könnte. Wenn die MASCHINE dann noch direkt als Midi-Sequenzer für Analog Synths zur Verfügung steht wäre es perfekt. Falls irgendwas davon schon geht und ich das nur noch nicht geblickt habe… bitte helfen
Trotz der paar noch offenen Wünsche kann ich die MASCHINE aber auf jeden Fall empfehlen. Noch nie hat mir Musik am Computer so viel Spaß gemacht und so mache ich mich mal an ein paar neue Tracks und gucke, wie das jetzt mit der ganz frischen Version MASCHINE 1.5 bestimmt noch besser funktioniert…
DIY-Synthesizer, Effektgeräte und vielleicht auch einen Drumcomputer selber bauen? Für Interessierte bietet dazu der Workshop von Leaf Audio in Leipzig und bei Schneiders Büro in Berlin die Möglichkeit. Video angucken und anmelden, die De:Bug hat das nämlich auch schon gepostet:
Delamar hat heute eine Software vorgestellt, welche besonders für jene interessant sein dürfte, die auch gerne mal Tracks von ihrer Festplatte mixen wollen und nicht gleich Geld für professionelle Software wie Traktor oder Serato ausgeben wollen: MIXXX, eine Open Source DJ Software. Ich habe mir gleich mal die handlichen 8,7 MB Freeware gezogen und werde das bestimmt übers Wochenende mal ausprobieren. Die Feature-Liste scheint bereits die Grundbedürfnisse fürs mp3-mixen abzudecken: Vorhören, EQ, drag-and-drop Libary und natürlich Beatmatching. Unterstützung für die verbreitetsten DJ-Controller gibt’s auch und richtig spannend wirds dann wohl mit der MIXXX Version 1.8, die jetzt schon in der Beta-Version am Start ist. Dann bekommt die Library ein Update, Looping wird möglich und ich bin gespannt, was das mit dieser AutoDJ-Funktion auf sich hat. Wird dann etwa MIXXX der kleine DJ für zu Hause?
Zeit, mal wieder den USB-Controller an den Computer zu stöpseln und ein wenig Musik zu machen. Wie viele Controller sind es denn inzwischen? Bei mir sind es im großen Aufgebot schon drei und unterwegs kommt eventuell noch die Soundkarte dazu. Ich bräuchte also 4 USB Ports, von denen neben dem Datentransfer auch noch Strom bezogen werden muss. Ein Verteiler, USB-Hub genannt, muss her und wer hier ein MacBook besitzt, der braucht ein solches Gerät erst recht. Möglichen Problemen mit USB-Hubs und deren Vermeidung hat sich jetzt der aktuelle Post bei djtechtools angenommen – für weniger Ausfälle im digitalen Zeitalter:
Vergangene Woche ging ein Aufschrei durchs Netz. Es geht um den alten Haudegen und nahezu unkaputtbaren Technics 1210 Plattenspieler, zu welchem es angeblich nach De:Bug eine traurige Nachricht von Ian North, Sprecher von Panasonic Australien, gibt:
“It is a sad day today but due to low sales globally in analogue turntables a decision to stop production has been made on Technics Turntables. For Australia this means we will receive our last shipment in March”
Daraufhin fand man sich in Blogs und im Facebook zum kollektiven Trauern ein. Diejenigen, die zwischen Technik und Fortschritt immer noch einen streng linearen Zusammenhang annehmen, lästerten schon wieder hämisch, dass dies ein weiterer trauriger Tiefschlag für die depressive Zunft der ewig gestrigen Vinyl-DJs sei und ich saß hier wieder einmal etwas verwundert vor meinem Bildschirm. Denn erstens gibt es noch gar kein offizielles Statement dazu, zweitens weiß Panasonic Deutschland auch auf Anfrage von Electronic Beats nichts davon und drittens habe ich für das Zitat des Pressesprechers immer noch keine 1A Quelle gefunden. Außerdem gibt’s bei Scratchworks ein Posting zum selben Thema bereits aus dem Jahr 2007, man weiß nicht ob es vielleicht nur den MK2 betrifft oder den MK5 und wer Lust auf ein kleines Logikspiel hat, der kann ja auch noch das anstehende Weihnachtsgeschäft mit einbeziehen.
Und mal am Rand: Ich kann auf Vestax und Premium Numark Modellen genauso gut auflegen wie mit Technics. Und dieser Technics 1210er ist zwar auch meine erste Wahl, aber er ist nun mal auch nicht perfekt. Dieser 0%-Pitch Raster ist doch echt überflüssig und dank dieses Rasters ist auch der +/- 0,5% Pitchbereich nach ein paar Betriebsjahren nur noch ein Sumpf der Gleichlaufschwankungen. Das hält zwar fit im Kopf und steht vielleicht auch ein bisschen für dynamisches Mixing – aber gut ist was anderes. Von mir aus können sie den MK2 gerne gehen lassen. Nach den 35 Jahren seiner Produktionsgeschichte hat er ausreichend Gutes getan und ich kaufe mir beim nächsten Mal sowieso nur einen ohne Pitchraster. Hey Druffalo: Only after the last record has been played, only then will you find that the party is over – und solange ich hier am Start bin gilt zu jedem Zeitpunkt: Eine hab ich noch.
Updates kann man im Moment übrigens bei Scratchworx am Besten nachverfolgen und siehe da, die Zukunft sieht auf einmal gar nicht mehr so düster aus.
Das Sound Performance Lab SPL feiert den ersten Geburtstag der Software-Abteilung für Studio Equipment und verschenkt zur Feier des Tages den Attacker, um Euren Drums einen knackigeren Attack zu verleihen. Das Tool basiert auf den Trancient Designer, welcher u.a. bei der De:Bug schon hoch gelobt wurde und das ist doch mal eine schöne Möglichkeit, die viel gepriesene Soundqualität von SPL auch ohne iLok-Account zu testen. Den Download mit Freeware-Lizenz gibt’s bis zum 15. November.
2009 wird das Jahr der Software-Controler, so viel ist klar. Neben dem schon hoch gelobten Ableton Controler interessiert mich im Moment auch die MASCHINE von Native Instruments. Hier erklären Carl Craig und Kevin Sholar, was für sie an der Maschine besonders gut funktioniert. Für die, die es genauer wissen wollen, gibt’s den Link zum Native Instruments Video Tutorial. Anscheinend bekommt man mit dieser Maschine – im Vergleich zur APC 40 – für ca. 130 Euro mehr eine Groovebox mit 5 GB Sounds, einen Sampler und einen Sequenzer, den man komplett als VST Plug-In in eine bestehende Softwareumgebung integrieren kann…
Bei youtube gibt’s ein neues Tutorial Video zum Thema Compression. Am Beispiel Ableton wird gezeigt, wie man den Compressor einstellt und was man mit Ratio, Threshold, Attack und Release allgemein macht. Basics (via musotalk):
Bei d-touch.org gibt es eine DIY Drum Machine zum selber bauen und alles was du dazu benötigst ist Papier, Drucker, Schere und irgendwas, was man in die Schachteln tut. Sounddesign, the very analog way:
Digidesign und M-Audio sind auf Listen Up! Tour und machen am Sonnabend von 17 bis 21 Uhr in Berlin Station. Bei dem Workshop kann man von Pro Tools 8, der kleinen MBox bis zum High-End System mit Video-Anbindung in der Basisberlin am S+U Warschauerstr. alles kennen lernen und ausprobieren, was die Firmen so im Angebot haben. Ich werde dahin gucken und euch danach berichten, was für mich hier Sinn machen könnte oder auch nicht. Der Workshop ist übrigens kostenlos und wer mitkommen möchte, der kann sich dafür noch anmelden..
Mit den Klassikern der elektronischen Klangerzeugung ist das ja so eine Sache: die Einen verkaufen einen Synth nach dem anderen, weil die ja so viel Platz brauchen und es doch wirklich gute digitale Lösungen gibt – die Anderen können sich die analogen Geräte immer noch nicht leisten und so gibt’s immer mehr Replikate für den kleinen Geldbeutel. Neben Softmachines, wo man aktuell die TR-808 und die TB-303 als Kissen erwerben kann gibt es jetzt die ultimative Low-Budget Varriante: den DIY Minimoog als Bastelanleitung für den etwas anderen Scherenschnitt. Aus dem Papier-Minimoog kommt natürlich kein Ton – dafür gibt es aber den Minimoog V inzwischen in der 2.0 Version als VST-Plugin von Arturia. Aus dieser durchaus zeitgemäßen Mischung aus Hard- und Software kommt man dem originalen Sound dann schon verdammt nahe, ohne dafür gleich ein paar tausend Euro auf den Tisch zu legen. Einem Sound, der den hervorragenden Ruf genießt, dass man diesen nicht nur hören sondern auch sehen kann. (via Kraftfuttermischwerk / SynthGear)
Bei Primeloops gibt’s ein paar kurze Tutorials / Tips and Tricks für Ableton, FL Studio, Logic & Reason. Ich hab mir bisher nur die Ableton Videos angesehen. Obwohl mich deren Komerztrance musikalisch kein bisschen überzeugt, gibt’s dennoch ein paar technische Inspirationen zu Sidechain -Gate, -Autofilter, -Compression und zum Arpeggiator abzustauben.
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nachschlag̷ 0; http://redbullm usicacademyradi o.com/shows/249 7/
mnml ssgs hat speaking in code auch schon gesehen und ein review dazu...
tolle platte;)… bei mir läuft grad der neue lwe mit ed davenport auf...
yeah! :-)
und skudge 002 ist auch schon im anflug :)
super ding… http://soundclo ud.com/daniel-j ahn/sets/dan...