rane mp2015

Aktuelle Highend DJ Mixer

Hello! Sieht ganz so aus, als ob ich mal wieder ein bisschen aus der Studiohöhle raus komme und wieder DJ-Sets spiele. Grund genug, mich in der DJ-Mixer Welt umzusehen, was sich zuletzt genau getan hat. Mein Vestax ist noch so 90er. Doch gerade weil mein aktueller Mixer hier schon ungefähr 18 Jahre am Start ist komme ich überhaupt in Versuchung, vielleicht ein paar Euro mehr auszugeben. Große Rotary Knobs haben mir schon immer große Freude gemacht und mit dem Isolator kann man eben so schöne Wellen-Dynamiken schaffen und mit dezent effektiven Einsatz einen Dancefloor easy durch die Decke gehen lassen.

Was gibts? Für die Puristen haben die Franzosen den E&S DJR-400 – aus UK kommt der SuperStereo DN78. Beide mit langen Wartezeiten und knapp 2000 Euro teuer. Hier ist ein guter Vergleich:

Die Techno-Premierleague macht aktuell Promo für den in Kürze erscheinenden Model 1 Analogmixer and dann gibt’s noch den Rane MP2015 DJ Digitalmixer. Beide kosten ca. 3000 Euro, dafür mit industrieller Supplychain und können wohl immerhin ohne langes Schlangestehen gekauft werden.

Ich habe noch keinen der hier genannten Mixer persönlich ausprobiert. Als ich mir zwischendurch den Schaltplan des Rane MP2015 DJ Mixer angesehen habe, bin ich da nicht wirklich schlau draus geworden. Dieses Video macht es anschaulich:

Ich mag die zwei separaten Kopfhörer-Cues am Model 1, der komplett ohne EQ für die einzelnen Kanäle auskommt. Momentan sind die Videos dazu nicht so aussagekräftig – deshalb fehlen die hier. Der SuperStereo DN78 ist irgendwie sympathisch, obwohl ich mich frage warum das USB-Soundinterface nicht mit dem Main-Out verbunden ist, so dass man auch gleich aufnehmen kann. Vielleicht gibt es das als Upgrade? Insgesamt scheint mir persönlich der Rane MP2015 am Besten zu liegen. Doch die 3200 Euro werde ich so schnell nicht locker machen und weil der eben digital ist bezweifle ich außderdem, dass man den bis zum Ende aller Tage nutzen wird. Wenn es unbedingt ein Isolator sein soll, macht es vielleicht auch das Bozure ISO-201 Modul. Doch dann hat man wieder ein extra Modul rumstehen und ein neuer Mixer plus Modul bringt wieder den E&S DJR-400 zurück in die alternative Auswahl. Hey E&S, warum hat man hier keine L/R getrennte Pegelanzeige? Das wäre doch echt drin gewesen. Irgendwas ist immer – ich drehe mich im Kreis. Am Ende macht es der alte Vestax auch noch ne Weile und ich verbleibe an dieser Stelle mit dem Rane MP2015 in action:

Four Tet erklärt sein Live-Setup

Four Tet hat bei der RBMA 2013 wirklich schöne Einblicke in sein Live Set gegeben.

 

Dromos Visuals beim Mutek Boiler Room Montreal

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Der Boiler Room gestern vom Mutek Festival in Montreal hatte was ganz besonderes: die Visuals! Schade, dass sie den Video-Künstlern Fraction und Maotik am Ende nicht noch mal Credits gegeben haben, obwohl im Chat immer und immer wieder danach gefragt wurde. Da hatte „Visuals?“ fast schon das ewige „Track ID?“ abgelöst. Also für alle: Das war das Projekt Dromos von der Société des arts technologiques. Fraction und Maotik haben beim Mutek Festival in Montreal jeden Abend Visuals in der Stratosphére gemacht und das sah wirklich atemberaubend gut aus! Ich möchte auch gern mal solche Visuals im Klub haben. Echt beeindruckend – dagegen könnt ihr diese grellen LED-Installationen gleich wieder abbauen.

Die Visuals wie bei Dromos zu lösen, ist einfach genial! Ich hab schon immer den VJ’s mein Anliegen vorgetragen, dass ich als DJ schon gern sehen würde, was optisch zur Musik passiert. Das war aber meistens gar nicht möglich, weil die Visuals meistens hinter oder auf den DJ projeziert wurden und ein extra Screen ist auch doof. Mit dem 3D-Mapping wie bei Dromos sind alle mitten drin. So cool! Und so kann man endlich auch mal Musik zur Optik machen und im Idealfall können sogar VJ’s und DJ’s miteinander interagieren.

Bessere Basslines

better basslinesBasslines sind mir anfangs irgendwie besonders schwer gefallen. Falls das hier jemand auch so gehen sollte, gibt es beim Attack Mag ein paar ganz nützliche Hinweise, wie das vielleicht etwas einfacher von der Hand gehen kann. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Ten Tips For Better Basslines

 

Ableton Live 9 Push

ableton live 9 push controllerWas macht eigentlich Ableton? Das hab ich mich gefragt und wirklich kleine Bauklötzchen gestaunt! Mit Ableton Live 9 und dem Push Controller kommt mir wohl Ableton mit riesigen Schritten entgegen. Ich sitze ja sowieso den ganzen Tag vorm Computer. Er ist mein zentrales Arbeitsinstrument und auch beim Musik produzieren werde ich einfach nicht mehr drauf verzichten. Doch dieser Computer-Monitor knallt uns derart die Wahrnehmungskapazitäten voll, dass Musik vorm Bildschirm niemals so einfach entstehen und von selbst fließen kann, wie es ohne dieses visuelle Verkleistern unserer Sinnesorgane möglich ist. Das gilt für Produktionen wie für DJ-Sets und das ist Fakt!

Ich erinnere mich noch an die Präsentation von Ableton The Bridge. Da saßen wir hinten und haben die ganze Zeit gelästert, dass die das Grundproblem einfach nicht verstanden haben und das bunt noch lange nicht gut und für Musik ideal ist, auch wenn einige Multitasking-Supertalente damit klar kommen können. Und wenn trotz der ganzen Bildschirmfixierung manchmal trotzdem noch tolle Musik entsteht, was ja auch mal vorkommt – nicht auszudenken, bei welchem Qualitätsdurchschnitt wir ohne dieses visuelle Grundrauschen sein könnten…

Ableton gabs bisher beim Thema Rhythmen und Melodien basteln nur mit Bildschirm. Ich hab zwar nie die Launchpads oder den APC Controller probiert – aber ich hab auch niemanden gesehen, der diese Controller ganz ohne Bildschirm verwendet hat. Dazu waren die eher für Live-Sessions bestimmt, um mit bereits existierendem Material zu arbeiten. Musik am Computer neu zu erschaffen, ging für mich mit der NI Maschine einfach besser. Mit dem Push Controller bekommt Ableton Live 9 nun ein paar wirklich tolle neue Features und der Monitor kann dazu endlich auch mal aus bleiben. Dabei finde ich den Step-Sequencer und die Akkordmöglichkeiten ohne Klaviatur besonders spannend. Mal sehen, wann sie damit fertig werden und wie sich das dann wirklich anfühlt.

Ach ja: Weiter vorn gab’s noch Demos zu den Funktionen „Convert Audio / Drums to MIDI“

KiNK live (hand made)

Hier gibts ein tolles Live-Video von KiNK. Und hier gibt’s noch mehr in der Playlist!

NI Maschine Tutorial: Midi-Sequenzer

In diesem NI Maschine Tutorial geht das draum, wie man die NI Maschine als Midi-Sequenzer für externe Geräte verwendet.