Es ist Freitag. Doch eigentlich ist auch egal welcher Tag heute ist, egal in welcher Stimmung du bist. Eigentlich ist es immer Zeit, gute Musik zu hören. Ich erlebe hier heute mit dem Finn Johannsen Mix einen äußerst abwechslungsreichen Nachmittag. Mich hat auch eine sehr traurige Nachricht erreicht. Doch es war gut, dass dieser Mix da war. All-Killer-No-Filler!
Danke Finn.
Da gab’s letztens eine Platte von Oskar Offermann auf Mule Musiq 148. U Can You To Me Say ist der der Titel. Wer könnte da einfach Nein sagen? Ein schöner, warmer House-Jacker mit Bassline, Piano Chords im Break und einer Briese Strings. Das ist zwar alles schon klassisch bewährt, doch so nehme ich das Oskar Offermann auch komplett ab. Cutting Edge UK-Breaks, Post-Garage oder Leni-Riefenstahl-Techno – am Ende ist dieser warme Housesound mein Haus, dein Haus, unser Haus!

Daphni, Jiaolong?! Sind das die Tracks von dem Caribou-Typen, wo der afrikanische Musik und so gesampelt hat? Ja, genau und die sind ziemlich gut! Daphni ist Dan Snaith und auf der A-Seite ist eine an 70er Psychdelic erinnernde hammer House-Version von Cos-Ber-Zam. B1 Yes I Know ist ein Sägezahn-Edit einer Hippierock Nummer, das richtig eingesetzt einen Dancefloor auch völlig auseinander nehmen kann.
Bei Boomkat gibt es auch schon ein Review zur Sensate Focus 10. Da steht, dass es im Vorfeld nicht viel Informationen darüber gab. Nur im Wire-Interview hieß es, dass es sich „vielleicht“ um Mark Fell von SND handeln könnte. Man ist sich sicher, dass natürlich Mark Fell hinter Sensate Focus steckt. Die Beats sind versetzt, haben sich vom 4/4 Raster gelöst und geben den klassischen House-Chords einen anderen Drive. Dabei ist Sensate Focus großartig hypnotisch und rockt auch ganz ohne 4/4 Vorschlaghammer! Mark Fell macht übrigens auch sonst sehr schöne Sachen…