Nur noch 18 Wochen und dann ist schon wieder Nachtdigtial im Bungalowdorf Olganitz. Mitten in Sachsen, bei Oschatz findet nun schon seit zwölf Jahren dieser kleine Rave statt. Lange bin ich dort nicht hingefahren, weil ich irgendwie nicht so die super Party-Assoziation mit dieser Gegend verbinden konnte. Doch einmal Nachtdigital und schon war ich überzeugt – es ist das OpenAir mit der definitiv besten Musikauswahl. Wer dieses Jahr auch dabei sein will muss sich ein kleines Bisschen beeilen, denn 2000 der 3000 Tickets sind schon weg. Letztes Jahr gab’s zum ersten Mal keine Abendkasse und das bleibt wohl so.
LineUp:
DJs: Larry Heard, DJ Koze, Wighnomy Brothers, Mathias Kaden, Ewan Pearson, Prins Thomas, Todd Terje, Move D, Ata, Steffen Bennemann, Thomas Zimmermann
Live: Moderat, Black Rose (Henrik Schwarz & Jesse Rose), The Field, Tim Exile, Daniel Stefanik, Kettel, Kelpe, Marbert Rocel, Arto Mwambé, Juno6, Brandt Brauer Frick
Kann & Friends: Kassem Mosse (live), Manamana, Bender, Kali Avaaz
Dreikommanull & Friends: Elektrabel (live), Insect Elektrika (live), Flokke & TimTim (live), Dreikommanull, Click Joe & Diome a.k.a. DJs Can’t Dance
Party, music and politics – das nichtkommerzielle Partykollektiv homo elektrik aus Leipzig gibt es seit fast neun Jahren. Im Sommer organisieren die Leute von homo elektrik Raves unterm Sternenhimmel bis zum Sonnenaufgang. Bei schlechterem Wetter laden Sie zum Beispiel in alten Fabrikgeländen zum Tanz – und das nicht nur in Leipzig. Sie verstehen sich selbst als queeres Projekt und wollen die Leute bei (meist) minimaltechnoider Musik zum Tanzen und zum Nachdenken bringen. In der vergangenen Zeit hatten sie nach eigener Aussage eine kleine Reflexionsphase. Das Ergebnis: homo elektrik wird es auch weiterhin geben, Veränderungen aber auch… Bei Radio Island haben Antje und Mirko von homo elektrik im Interview die dringenden Fragen beantwortet.
Die neue Ornaments ist da. Nummer 5 des Labels, welches sich spätestens mit den Deepest America Remixes sein Kreuzchen auf unserer internationalen Diggerkarte verdient hat. Die neue ist von Sven Tasnadi und heißt „Our Destiny“. Es gab schon ordentliche Vorschuss-Lorbeeren bei der De:Bug und ich stelle ebenso fest: Es ist mein aktueller Lieblingstrack! Und Moment mal – da gabs doch auch noch die aktuelle Platte auf Stefaniks Cargo Edition. „Genau So“, ein ebenso einfach guter Housefloor-Kicker. Du findest alles zum Anhören (und noch mehr) auf Tasnadis Myspace Seite oder besuche die Ornaments Homepage.
