Mit den Klassikern der elektronischen Klangerzeugung ist das ja so eine Sache: die Einen verkaufen einen Synth nach dem anderen, weil die ja so viel Platz brauchen und es doch wirklich gute digitale Lösungen gibt – die Anderen können sich die analogen Geräte immer noch nicht leisten und so gibt’s immer mehr Replikate für den kleinen Geldbeutel. Neben Softmachines, wo man aktuell die TR-808 und die TB-303 als Kissen erwerben kann gibt es jetzt die ultimative Low-Budget Varriante: den DIY Minimoog als Bastelanleitung für den etwas anderen Scherenschnitt. Aus dem Papier-Minimoog kommt natürlich kein Ton – dafür gibt es aber den Minimoog V inzwischen in der 2.0 Version als VST-Plugin von Arturia. Aus dieser durchaus zeitgemäßen Mischung aus Hard- und Software kommt man dem originalen Sound dann schon verdammt nahe, ohne dafür gleich ein paar tausend Euro auf den Tisch zu legen. Einem Sound, der den hervorragenden Ruf genießt, dass man diesen nicht nur hören sondern auch sehen kann. (via Kraftfuttermischwerk / SynthGear)
https://www.youtube.com/watch?v=QuiPd0aB-B0
- Bastelanleitung als PDF
Bei Primeloops gibt’s ein paar kurze Tutorials / Tips and Tricks für Ableton, FL Studio, Logic & Reason. Ich hab mir bisher nur die Ableton Videos angesehen. Obwohl mich deren Komerztrance musikalisch kein bisschen überzeugt, gibt’s dennoch ein paar technische Inspirationen zu Sidechain -Gate, -Autofilter, -Compression und zum Arpeggiator abzustauben.
Vielleicht hat jemand schon gemerkt, dass hier langsam auch die Technik-Abteilung mehr Beiträge bekommt. Heute gibt’s ein Interview mit Dieter Doepfer von MusoTalk während der NAMM 09. Er erzählt hier mal mit vielen Hintergründen was er bisher alles so gemacht hat und wie es weiter geht. Zu Modulsystemen und zur Frage Analog vs. Digital hat Herr Doepfer natürlich auch was zu sagen.
Ende des Monats wird der Controller für Ableton, der Akai APC 40, ausgeliefert. Mit 449 Euro ist man dabei…
Das Recording gehört zum Produzieren wie ein ordentliches Panorama zum Mix. Wem dabei die normalen Links-Mitte-Rechts Einstellungen immer etwas zu wenig waren und wer dazu gern noch ein visuelles Feedback hätte, dem hilft vielleicht das kostenlose Stereo Tool von Flux.