Juju & Jordash: Process Part 327 (Modifyer)

Art as energy, not as artefact. Das ist die Überschrift von Modifyer und damit können ganz bestimmt auch Juju & Jordash was anfangen. Sie gehören zu den wenigen Live-Acts, die im House-Techno-Kosmos momentan versuchen, Tonsynthese, Sequencing und die Interaktion insgesamt möglichst nah am Moment, dem Jetzt zu verorten. Hilfe, hoffentlich wird’s jetzt nicht zu akademisch! Manche meinen vielleicht, dass dieses Live an den alten Kisten-Geschraube fast ohne Preset-Möglichkeiten sich allzu oft im Gedaddel verliert. Vielleicht sind wir manchmal geneigt, mehr Fokus zu erwarten und merken dabei nicht, dass wir es selbst sind, denen momentan der Fokus verloren gegangen ist. Das ist so wie bei den Härter-Schneller-Krasser-Typen – immer quengeln, dass dieses und jenes nicht passt. Doch manchmal schafft es eine Ton-Sequenz, uns da heraus zu führen. Gedanken verstummen und plötzlich spürt man diese magische Energie, die uns alle eigentlich in jedem Moment umgibt. Auch Montags!

Rødhåd: Ssg Special Mix

rodhad ssg special mixLetzte Nacht habe ich angeregt, sich zur Apollo 11 Doku aktuell auf Arte +7 eine eigene Space Night zu kombinieren. Zum Beispiel mit dem aktuellen mnml ssg Special Mix von Rødhåd! Der hat mich ja schon letzten Spätsommer mit seinem TEA Podcast überzeugt. War Rødhåd damals ziemlich fetter Techno, ist das jetzt zwar ebenso mystisch düster und doch im Kontrast Chillout. Passt super!

 

Tracklist

01. 00.00 : Likjuvarnas Natt by Rasmus Hedlund (from the Album „Främjande av Ljud“ released on Ljudverket 2010)
02. 04.09 : Untitled by Thomas Köner (from the Album „Nunatak Gongamaur“ rereleased on Type Recordings 2010)
03. 07:32 : Untitled (from the LP Compilation „I Remember The First Time I Heard Your Voice“ compiled by D*I*R*T*Y Sound System 2010 not on Label)
04. 10:27 : Muistetun palaava taajus by Ø (from the Album „Oleva“ released on Sähkö Recordings 2008)
05. 13:45 : Moogetique by Klaus Schulze (from the Album „Bodylove“ released on Island Records 1977)
06. 17:11 : Industrial and Provident, We Unite to Assist Earch Other by Jóhann Jóhannsson (from the Soundtrack „the Miners Hymns“ released on FatCat Records 2011)
07. 18:54 : The Sophic Putrefaction by Infinite Light Ltd. (from the Album “ Infinite Light Ltd.“ released on Denovali Records 2011)
08. 22:41 : New Beginning (Tidal Darkness) by Deaf Center (from The Album „Owl Splinters“ released on Type Recordings 2011)
09a.27:55 : Patina II by Tim Catlin & Machinefabriek (from „Patina“ released on Low Point 2011)
09b.32:30 : Come into the Garden by Nick Drake (from Family Tree released on Sunbeam Records 2007)
10. 33:58 : Killshot by Ben Frost (from the Album „by the Throat released on Bedroom Community 2009)
11. 39:18 : Resonating Red by Yves De Mey (from the Album „Counting Triggers released on Sandwell District 2011)
12. 42:41 : Fagjazz study for 12 mode sources and 6 additions (remixed by Terre Thaemlitz) by John Cage (from the Sampler „Enjoy the Silence Vol.2 compiled by Toshiya Kawasaki released on Mule Electronics 2011)
13. 51:21 : Monophaser 2 by Alva Noto (from the Album „Xerrox Vol.2“ released on Rasta Noton 2009)
14. 54:36 : Teh Meh, Teh Meh by Dadavistic Orcestra (from the Album „Dokument.02“ released on Dust Science Recordings 2011)
15. 58:49 : The Waterloop by Simon Scott (from „Traba“ released on Immune Recordings 2010)
16. 61:24 : Butterfly Caught by Massive Attack (from the Album „100th Window“ released on Virgin Music 2003)

Psychedelic Artwork: Monday Edition Podcast

psychedelic artwork monday edition podcastFür den neuen Monday Edition Podcast haben sich nach langer Zeit wieder Zwei zusammen getan, die schon in den Neunzigern so manche Nacht gemeinsam im Chillout verbracht haben. Unter Psychedelic Artwork ist dabei ein drei Stunden langer, wunderbarer Mix entstanden, über den ich mich riesig freue. Komm mit in den Chillout Floor! Der Floor, der damals ein essentieller Bestandteil unserer Partys war und den man inzwischen höchstens noch von der Fusion kennt. Lass die Seele baumeln, leg deine Wahrnehmungsbrille zur Seite. Wir hatten mit diesem Podcast schon ein paar fabelhafte Stunden und ich hoffe, dass er euch ebenso verzaubern kann, euch Energie spendet und euch inspiriert. Für mich schon jetzt ein Klassiker. Danke dafür!

Voices From The Lake: Donato Dozzy & Neel (Prologue CD1)

voices from the lake donato dozzy neelVoices From The Lake sind Donato Dozzy und Neel und gemeinsam haben sie soeben als Voices From The Lake ihr Debüt-Album auf Prologue veröffentlicht. Begonnen hat alles vor circa zwei Jahren. Im Mai 2010 gab es einen Voices from the Lake Mix von Neel bei mnml ssgs. Vergangenes Jahr gab es dann den ersten Voices From The Lake-Liveact beim The Labyrinth Festival in Japan und einige Schritte weiter ist nun diese CD entstanden.

Es ist ein sehr schönes und entspanntes Ambient-Techno Set, dass ich in den vergangenen Tagen wirklich überall mit mir herum getragen habe. In den Foren jubeln sie deswegen schon längst und das zurecht.

Atom™: Cold Memories (Sähkö 026)

atom heart cold memories sahko 26Uwe Schmidt / Atom Heart / Atom™ hab ich schon mal kurz vorgestellt. Jetzt hat Sähkö das Atom™ Ambient – Liveset Cold Memories veröffentlicht. Dieses Live Set entstand zur Ambient City 1994 – einem Radio Projekt des Ateneum Museums of Modern Art in Helsinki, dass 3 Wochen Ambient non-stop gespielt hat.

Es gibt tolle Geschichten über akustische Erlebniswelten im Ambient, in denen das Tech-House-Oh-Yeah-Ding im Vergleich wie ein kleines Kratzen an der Oberfläche erscheint. Atom™ – Cold Memories wäre dafür jetzt ein nahezu idealer Einstieg. Der erste Eindruck ist dabei vielleicht noch etwas düster, kühl und psycho.

Für mich funktioniert Cold Memories jedoch schon längst als Klangexperiment, dass mich immer wieder sehr spannende Entdeckungen in unterschiedlichen Bezugsräumen machen lässt. Ich empfehle das zum Beispiel mal nachts alleine im Auto auf der Autobahn. Essentiell!

Popnoname: Pop Ambient – Momente

pop ambient 2012 popnoname momenteGerade ist die aktuelle Pop Ambient 2012 Compilation auf Kompakt als LP und CD erschienen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ja noch gar nichts zum Pop Ambient – Momente Mix von Popnoname geschrieben habe. Das mein absoluter Dauerbrenner unter den Ambient-Mixes. Gerade mal 30 Minuten lang ist er immer wieder die erste Wahl, wenn ich kurz vor dem Schlafengehen noch ein etwas Musik in die Playlist schiebe.

Tracklist

„Express Yourself“ Markus Guentner (Pop Ambient 2003)
„Manana“ Gustavo Lamas (Pop Ambient 2001)
„Come To Where I Go“ Dirk Leyers (Pop Ambient 2006)
„Bodenweich“ DJ Koze (Pop Ambient 2010)
„Wasted Years“ Ulf Lohman (Pop Ambient 2005)
„Nightliner“ Popnoname (Pop Ambient 2009)
„All (Remix)“ Mint (Pop Ambient 2001)
„In Lourdes“ Triola (Pop Ambient 2008)
„Sakura“ Pass Into Silence (Pop Ambient 2004)

http://official.fm/tracks/76666