Ramon Lisandro Quezada, besser bekannt als DJ Qu, hat sich in den vergangenen Jahren einen ganz ausgezeichneten Ruf als House DJ und Produzent erarbeitet. Seit 2005 produziert er erst eigene Tracks, 2006 gab es einen ersten Track auf TS Records und bald startete er mit seinem eigenen Label Strength Music. Ich weiß noch, als DJ Qu zuletzt Runwitit von der letzten UQ Real House Music EP in der Panorama Bar gespielt hat. Ich hörte auf und wusste, dass ist ein neuer Track von ihm und was noch besser ist: Jetzt geht’s bei DJ Qu erst so richtig los. Im neuen LWE Podcast 62 kann sich davon jeder selbst überzeugen und wer möchte, der findet auf Little White Earbuds auch ein ausführliches Interview mit ihm.
Tracklist:
01. Mist Works, “Common Question?” (Aybee’s Immortal Mix) [Atjazz]
02. Vince Watson, “Ethereal” [Delsin]
03. Black Jazz Consortium, “Stay” [white*]
04. DJ Qu, “Get Sum” [white*]
05. Joey Anderson, “Untitled” [white*]
06. DJ Jus-Ed, “Untitled” [white*]
07. Levon Vincent, “A Melody For Everyone” [Novel Sound]
08. Nina Kraviz, “Pain In the Ass” [REKIDS]
09. Anton Zap, “Everyday Could Be Like DIZ” (Lil Nervous Mix) [Underground Quality]
10. Spider Bites, “Psychotronic Cesspool” [Plan B Recordings]
11. DJ Qu, “Prayer” [white*]
12. Nicuri, “Thoughts Of You” [white*]
Heute Abend um 22 Uhr kommt wieder eine Ausgabe von Musik aus Strom, der zweiwöchentlichen Sendung von sma am Campus Radio Eldoradio aus Dortmund. In der zweiten Stunde gibt es dort immer einen Mix und wenn Sebastian die Musik nicht selbst zusammenstellt, hat er auch immer wieder Gastmixes in der Sendung. Ich freue mich, dass ich heute der Gast bei Musik aus Strom sein darf. Mein Mix ist bereits an einem Sonntag im Mai entstanden und man hört diesen Sonntag auch ein wenig in den Übergängen – nicht perfekt, aber mit Herz und Vinyl. Damals lag ja der Sommer auch noch vor uns und Gunther war in OpenAir-Techno-Stimmung…
Die Leute vom FACT Magazine geben Gas, für manch einen vielleicht sogar zu viel, zumindest im Hinblick auf den Podcast. Denn dort erscheint gefühlt täglich ein neuer Mix und man glaubt mit dem Hören gar nicht mehr hinterherzukommen. Erst soeben wieder entdeckt: Mike Huckaby. Doch bevor sich nun jeder darauf stürzt, möchte ich nochmal an den vorvorletzten FACT Mix mit Laufnummer 190 erinnern. Der kam von Kassem Mosse alias Gunnar Wendel und haut mich schlicht um. Mosse – der ja momentan ohnehin einen Lauf hat, oder diesen schon immer hatte, ohne, dass ich das bemerkt habe – mixt sich durch dreckig dunklen Techno und House um nach zwölf Tracks und einem rauen Robert Hood Stück mit Andres die Sonne aufgehen zu lassen. Perfekt gesetzter Moment, auf den ich mich jedes mal aufs Neue freue. Aber auch sonst sitzt und passt hier alles. Unbedingt anhören und nebenbei auch den neuen Kassem Mosse Track auf der
Vor zweieinhalb Jahren gab es eine Sample-CD von Mike Huckaby mit dem Titel My Life With The Wave. Nun hat sich Mike Huckaby umgehört und Tracks eingesammelt, die inzwischen mit Hilfe seiner Waldorf Wave Samples von damals entstanden sind. Dabei ist jetzt dieser 90 Minuten lange Mix entstanden. Ein sehr schönes Konzept, wie ich ich finde und bis auf diesen zweiten Track gefällt mir The My Life With The Wave Show echt gut.
Heute ist mir mal wieder sehr nach Boards of Canada und für solche Stimmungen gab’s in der vergangenen Woche dafür passend einen Mix beim Kraftfuttermischwerk. Tracks einzig und allein von Boards of Canada – gemischt und ausgewählt von Tamaris. Der Mix ist klasse und Boards of Canada gehen wirklich immer!
Herbst! Der Regen, das ausgesprochene Scheißwetter treibt die Kinder vom Bahnhofsklo zurück in die U-Bahn Eingänge. Ich sehe mich wieder mal gezwungen, ebensolche U-Bahnen zu nutzen und habe so auch die Möglichkeit, dem offenen Tausch von Klimpergeld gegen „Szenekügelchen“ beizuwohnen. Alles ist wieder schön grau und in den alten Wagen der U8 bekomme ich fast das Gefühl, die Mauer steht wieder. Großstadt at it’s best – back to the 80’s. Beim besten Willen ist Deephouse jetzt wirklich nicht der passende Soundtrack. Ich skippe kurz durch und entdecke den Sandwell District Radio Mix #2, den ich erst letztens bei den Mnml Ssgs gefunden habe. Das passt! Kein Techno ;)
Das Nachtdigital Festival samt Uncanny Valley Floor wurden hier bereits gewürdigt. Doch fehlen für die Monday Edition noch die Mixes vom Uncanny Valley Floor. Hombres Discos sind Tiny und Spunky und falls jemand von mir verlangen sollte, dass ich für diese beiden DJ’s aus Dresden meine Hand ins Feuer legen sollte – ich täte es, ohne dabei auch nur eine Sekunde zu zögern! So sieht’s aus. Neben dem Hombres Discos Mix findet ihr übrigens auch die wirklich guten Sets von Break SL & The Moroders auf der Uncanny Valley Seite!
Es war nach dem diesjährigen Nachtdigital Festival, als wir in der Nacht vom Sonntag auf Montag zurück in Berlin waren. In den letzten Jahren hat es sich so eingespielt, dass wir in dieser Nacht immer noch mal ein kleines Set bei mir machen und so mancher hat schon nach einem Mitschnitt gefragt – deshalb kommt der jetzt einfach als Podcast. Ich hab dieses Mal aufgrund längst verbrauchter Kräfte aber nur die Freaks – Turning Orange (2 please U) Platte samt Übergang beigesteuert. Den Rest der Zeit hat Brian Dino aufgelegt während ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht hatte.
Manchmal brauchen Mixes einfach ein Weilchen. Doch in den letzten Tagen hat’s der Keep-it-deep Guestmix von Princess P dann doch geschafft. Den habe ich jetzt auch gleich fast ausschließlich gehört – vor der Party, nach der Party und zwischendurch. Wegen den gegebenen abschließenden Festivitäten in der Holzmarktstr. 25 ging das ja hier in Berlin alles ein bisschen länger und dieses Princess P-Set hat mich so manche Stunde gar wunderbar begleitet. Es ist ein lupenreines, klassisches Houseset für Sommertage, zeitlos, so garantiert auch noch im nächsten Sommer gültig und nichts fällt einfacher, als bei ca. 35 Minuten zu „feels so right and so wrong“ noch mal kurz die Tür hinter sich ins Schloss fallen zu lassen. Toller Mix, auch ohne Tracklist.