ME.25 Jendrik Rothstein aka Huijx: Umbanda Treatment

jendrik rothstein deepaid podcastUnser neuer Monday Edition Podcast kommt von Jendrik Rothstein aka Huijx aus Hamburg. Er veranstaltet dort gemeinsam mit Eve White und Markus Redux deepAid und ist zusammen mit Henning Around Maulwolf/Mordhorst. Jendrik Rothstein ist ein sehr vielseitiger DJ – von superabstrakt und experimentell bis funktional und geradeaus ist alles möglich. Das ergibt dann so manche unerwartete Wendung, wie sie mich auch in diesem Mix „Umbanda Treatment“ echt begeistert hat.

Erst ganz sanft und durchweg butterweich gemixt geht’s in der zweiten Hälfte ab in den Keller. Psychedelischer Techno. Pfingstmontag steht auch vor der Tür und auf die lange Distanz wird euch ein bisschen Rambazamba nicht schaden. Dankeschön und ein schönes Wochenende!

Huijx // Umbanda Treatment:

Marc Ambrose – Lifeforms Vol. 1/ Shady Acorns
Seidensticker – Verdrängung / Schwarz vom Harz (Out to lunch)
Kassem Mosse – Thalassocalyce (Kindasoul 005)
Diepte 01 – Feeling Deep (Versalife Mix)
Rob Belleville – Sounds of Introspection (aDepthaudio)
E.R.P. – Lunar Ruins (Harbour City Sorrow)
Seidensticker – Verdichtung / Schwarz vom Harz
Jan Jelinek – Avec The Exposures Untitled (scape 14)
Kassem Mosse (Workshop 12)
Diepte 01 – Feeling Deep original
Baby Ford & Eon Dead Eye (+8)
Cosmin Trg – Want you to be / Simulat (50Weapons)
Architectural 01
Ben Klock – Goodly Sin / Robert Hood Rmx (OstGutTon)
Rrose – Shepherd´s Brine (Sandwell District)
Planetary Assault Systems – Bell Blocker/The Messenger (OstGutTon)
Bill Youngman – B1/Hr3 (Killekill)
Delta Funktionen – One´s Space / Set Up 1: Decorum (Ann Aimee 11/Delsin)
Traversable Wormhole – Transducer Brian Sannhaji Rmx (CLR037)
Atom TM & Pink Elln – Live 15.11.2009 Berlin Berghain (Pomelo 24)
DVS1 – Submerge (Hush 01)
Third Man Runners (Tabernacle Records 008)

Robert Moog Doku: Inventor of the Synthesizer

https://www.youtube.com/watch?v=y5HRa9nEVVU
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Zum Geburtstag hat Google heute Robert Moog ein Moogle geschenkt und ich hoffe, dass ihr alle mindestens eine 3-Spur Aufnahme gemacht habt. Ich bin beim Surfen eben über diese Robert Moog Doku Inventor of the Synthesizer von Hans Fjellestad gestolpert. Die Doku zeigt Robert Moog in verschiedenen Interviews und hat dabei dem Erfinder des Moog Synthesizers so einige, schöne Gedanken entlockt. Happy Birthday Robert Moog!

Boo Williams: Moving Rivers (Rush Hour)

boo williams moving rivers rush hourDie neue Boo Williams auf Rush Hour habt ihr alle mitgenommen, oder? Moving Rivers ist der Titeltrack, doch ich hab zuletzt erst mal die Flip mit Peaking Point gebracht. Die Bassline schwingt alles zeitlos ein, Piano Chords drauf, Engel-Strings und etwas Clap Action – fertig ist so ein US-House Klassiker, wie ihn nur Produzenten wie z.B. Boo Williams veröffentlichen. Er weiß einfach, wie man unaufgeregt und zugleich mit richtig viel Drive die Dancefloors voll bekommt. Mit Moving Rivers von der A-Seite hat diese Platte außerdem noch ein bisschen Extra-Energie in petto, so dass man bei Gelegenheit auch noch mal nachlegen kann.

 

ME.24 Bridges Mix (Monday Edition Podcast)

me24 bridges mix monday edition podcastDiesen Bridges Mix habe ich am vergangenen Montag aufgenommen. Es war Brücken-Montag vor dem 1. Mai, schönes Wetter und Gunther hatte frei. Nach nun gut einer Woche Probehören gefällt mir das immer noch und deshalb ist das jetzt der neue Monday Edition Podcast. Zwei Übergänge sind leider ziemlich geschoben und der Crossfader knistert manchmal. Ich hoffe einfach, dass es nicht stört oder der Rest das locker wieder raus holt.

 

Tracklist:

Millsart – Every Dog Has Its Day 3 D2
The 7th Plain – Lost
Chicago Underground Concil – Groove Thang
Dream 2 Science – Breathe Deep
WAX 30303 – Hey O Hansen Remix
3 Generations – Get It Off (Underground Mix)
Millsart – Every Dog Has Its Day 3
Mr. G – Daily Prayer
Conforce – 24
Orlando Voorn – Dance
Ricardo Villalobos – 808 The Bassqueen (Extended Loop Mix)
Mix Mup & Kassem Mosse – Birds Flying In The Sun Like U Know How
Ramjac Corporation – Cameroon Massif!
Mr. G – 2000 And When
Romanthony – Trust (Ghost Mix)
Infiniti – Walking On Water (Thomas Fehlmann’s Rain On Water Mix)

Influences 4 Influences (Detroit)

Ich bin in den vergangenen Tagen immer wieder in der Musik der 60er und 70er hängen geblieben. In der Musik-Zeit also, die zum Einen weit vor House und Techno liegt und doch die Wurzeln dieser, meiner, unserer Musik schon in sich trägt. So werden zum Beipsiel von Juan Atkins und vielen anderen, insbesondere frühen Detroit Techno-Künstlern immer wieder Motown, Parliament Funkadelic und Electrifying Mojo als wichtigste Einflüsse genannt. Zeit wird’s, dass das hier wenigstens mal in einer 30-Minuten Playlist gewürdigt wird! Richtig essenziell finde ich übrigens das P-Funk Video

  • Influences 4 Influences (Playlist)

Theo Parrish: Slices Feature 2012

Das Theo Parrish Slices Feature hat’s gestern auf Youtube geschafft! Falls du das noch nicht gesehen hast, dann gib Dir mal die viertel Stunde – oder gib dir das noch mal. Das Interview bei Record Mania in Amsterdam ist nämlich echt gut geworden. About basics, about essentials und Theo Parrish war hinterher bestimmt auch zufrieden damit…

Kali Avaaz Interview

kali avaazIm März hat Kali Avaaz frohfroh ein Interview gegeben, dass ich Euch hier gern nochmal empfehlen möchte:

Du bist eine der wenigen weiblichen DJs in Leipzig – inwieweit spielt das für dich eine Rolle?

»Die Frage wurde mir schon öfter in Interviews gestellt. Bis vor kurzen hat das für mich gar keine Rolle gespielt. Ich fand die Frage immer ziemlich komisch, denn eigentlich geht es ja nur um Musik. Dann wurde ich zu der Ease Up-Veranstaltung ins Conne Island eingeladen und später stellte sich heraus, dass es da einen Drang nach einer Frauenquote gab. Das hat mir doch zu denken gegeben. Es gibt sicher deutlich weniger Frauen, die auflegen. Und im Drum’n’Bass-Bereich vielleicht noch vereinzelter. Auch wenn das Feedback nach der Veranstaltung sehr positiv ausfiel, war es schon irgendwie traurig, dass die Idee anzufragen so initiiert wurde.«

Wie könnten die Veranstalter deiner Meinung besser damit umgehen – kommt nicht automatisch ein Dilemma auf?

»Das ist tatsächlich ein Dilemma und so richtig habe ich da auch keine Antwort darauf. Das Wort Frauenquote an sich ist schon seltsam genug. Man sollte Künstler nach der Musik buchen und nicht nach Geschlecht. Und da gibt es auf beiden Seiten gute Leute. Dass weniger Frauen auflegen verstehe ich gar nicht so recht. Es steht jeder Frau heute offen dem nachzugehen. Vielleicht ist es eher schwierig in diese ‘Crews’ oder Organisationen, die schon aus festen Bindungen bestehen und – eben weil es einfach mehr davon gibt – männerdominiert sind, reinzukommen.«

Wie hast du Projekte wie die Propellas oder Do It Herself wahrgenommen?

»Die finde ich schon gut, vielleicht gibt es ja wirklich Frauen, die Hemmungen haben einen Kurs zu besuchen und als einzige zwischen einer Menge Männern zu stehen. Ich selbst habe bisher an keinem der Projekte teilgenommen, aber das hat keinen bestimmten Grund. Bisher hatte ich auch noch nicht das Gefühl, mich irgendeiner Gruppe oder Crew anschließen zu müssen. Booking-Agenturen machen Sinn, wenn man darauf aus ist mit dem Auflegen sein Geld zu verdienen. Ansonsten weiß ich nicht so recht warum da etwas in Klammern stehen muss, sofern man nicht selbst auf Labels Sachen veröffentlicht. Ich bin keine Feministin und halte nicht viel von DJane Nights, auch wenn ich manchmal dafür gebucht werde. Aber was will man denn mit so einer Veranstaltung sagen? Ich möchte nicht gebucht werden, weil ich eine Frau bin, sondern für die Sets, die ich spiele. Ich finde es schade, dass man immer noch darüber reden muss. Musik sollte verbinden und kein Anlass zur Gruppenbildung sein.«

(via shape deviation)