XDB: Ekatem / Kassem Mosse: Omrish (DNP 16)

xdb ekatem kassem mosse omrish dnp 16Mitte Oktober ist bereit die XDB / Kassem Mosse Split EP auf Diamonds and Pearls 16 erschienen. Ich denke, hier habt die inzwischen alle. Falls nicht, sollteste wirklich noch mal genau hinhören. Während man sich bei Kassem Mosse – Omrish zwar auch schön einklinken kann, ist hier jedoch XDB – Ekatem einfach mal oder absolute Oberkracher. Was für ein fetter Groover! Dazu tanze ich, immer!

 

Rhythmic Theory 01: Echo Vibe / Omega Syndrome

rhythmic theory 001Aus der Brstl Ecke gibt’s jetzt für Rhythmic Theory ein eigenes Label. Die Rhythmic Theory 01 ist gleich mal so richtig gut geworden und hat mir schon den ganzen November viel Spaß gemacht. Beide Tracks sind super, wobei hier Echo Vibe schon noch um einiges öfter lief. Zur Soundbeschreibung darfst du dir heute mal selbst was ausdenken. Aber hey, bitte ohne die Worte Deep House, Sub-Bass, Bassline und Rave. Und das Omega Syndrome der Flip ist ein Psycho-Biest.

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Christopher Rau: In The Water EP (Aim 09)

christopher rau in the water aim 09Nach seinem schönen Album Two auf Smallville veröffentlicht Christopher Rau nächste Woche die In The Water EP auf Aim 09. Der A1-Track heißt Fuck The Projection – diese Platte will nicht gefallen und kommt erstmal reichlich sperrig daher. Doch schon beim ersten Takt weiß man irgendwie, dass es hier dieses Mal so richtig sitzt. Ein Hauch von Motown weht im Loop von weitem ganz sanft herüber. Dancefloor-Jazz und dann haut Christopher Rau wieder diese fette Bassdrum rein. Ich höre sie gerade immer wieder und bisher entdecke ich immer noch ein neues wunderbares Detail. Genau so sind die wirklich tollen Platten! Mein absoluter Lieblingstrack darauf ist mal wieder auf Position B2 – Love Is What I Really Want. Zeitlos.

  • Christopher Rau: In The Water EP (Aim 09)

Weil es bis zur offiziellen Veröffentlichung noch ein paar Tage dauert, sei dir für die Zwischenzeit der ebenfalls neue Christopher Rau What People Play Podcast ans Herz gelegt.

Tracklist

1 Actress – R.I.P. – Honest Jon’s Records
2 Samuli Kemppi – Escape – Komisch
3 Xosar – Tropical Cruize – L.I.E.S.
4 Geeeman – Computer Jackin‘ – Clone Jack For Daze Series
5 STL – Loop B – Something
6 Scott Grooves – Mothership Reconection – Soma
7 Alton Miller – Inner 8 (Gerd’s No Vox mix) – Clone
8 DJ Linus – K.B.s Groove (Kris Wadsworth’s a love letter to dance mix) – Initials
9 RVDS – Under the Acid Moon – It’s
10 Actress – The Lord’s Graffiti – Honest Jon’s Records
11 Skatebard – Donko Donko – Dent
12 Drexciya – Gravity Waves – Clone
13 STL – Loop c – Something
14 Paul du Lac – The House of Spirits – Clone Jack For Daze Series
15 Geeeman – Rubberband2 – Clone Jack For Daze Series
16 Drexciya – Neon Falls – clone classic cuts
17 Xosar – Elixir of Dreams – Rush Hour

Fit feat. Gunnar Wendel: Enter The Fog (FXHE)

fit feat gunnar wendel enter the fog fxheGunnar Wendel ist ja auch bekannt als Kassem Mosse und hat sich hier nicht zum ersten Mal mit Detroit zusammen getan. Als vor zwei Jahren der Track 578 auf dem Omar S Label FXHE erschienen ist, hörte ich die Nachtigal schon trapsen. Das erschien mir alles völlig logisch und mir war sofort klar: Wenn sich Omar S und Co mit Kassem Mosse zusammen tun, können alle nur gewinnen. Der Beweis ist die Fit feat. Gunnar Wendel – Enter The Fog EP auf FXHE. Connewitz im Detroit Drive – all Killer!

 

Paranoid London feat. Paris Brightledge: Paris Dub 1

paranoid london paris dubDer Erwerb dieser Paranoid London war bei mir ein ziemliches Drama. Erst hatte ich sie in der Hand und dann ist einiges schief gegangen. Ich bin dann mal wieder vorm Tresen auf und ab gelaufen, war richtig sauer und hatte die Hoffnung auf eine der ursprünglich angedachten 300 Copys schon fast aufgegeben. Schließlich gabs ne Überraschung und ich hab die Paranoid London feat. Paris Brightledge – Paris Dub 1 doch noch bekommen. Wer jetzt noch gar keine Ahnung hat, um was es hier geht… Hit! Hit! Hit!

Mark Fell: Sentielle Objectif Actualité (Editions Mego 143)

emego-143 mark fell sentielle objectif actualiteAlso mit Mark Fell und SND hatte ich ja bisher ein eher schwieriges Verhältnis. Er hat eine ganz eigene Perspektive, die man vielleicht ganz gut mit Mikro-Funk umschreiben kann. Da bin ich immer nicht so ganz mitgekommen, doch seit der ersten Sensate Focus öffnet sich dieses Universum immer weiter. Am Wochenende habe ich Mark Fell live gesehen und das war rein akustisch ein sehr begrüßenswertes Reset. Buffer Overload scheint mir in diesem ganzen Informationswahnsinn immer mehr die effektivste Art zu sein, einfach mal abzuschalten. Auf Sentielle Objectif Actualité gibt’s zu den drei Mark Fell – Sensate Focus EP’s nun auf Editions Mego noch mal sieben Remixes dazu. Die Originale noch mal gekonnt geschnipselt. Medizin!

  • Mark Fell – Sentielle Objectif Actualité (Editions Mego)

Willie Burns: The Overlord EP (The Trilogy Tapes 005)

Meine Platte des Wochenendes ist Willie Burns – The Overlord EP. Die ist eben beim UK-Label The Trilogy Tapes raus gekommen. Vier richtige Supertracks, bei denen Willie Burns dort weiter macht, wo er bei Creme Organisation und L.I.E.S. aufgehört hat – nämlich mit warmen, druckvollen und universellen Housetracks, die auf der einen Seite Dancefloors einen schönen Schub geben und auf der anderen Seite auch ganz wunderbar für zu Hause gemacht sind.

 

Innerspace Halflife: Wind / Phazzled (MOS Deep 12)

Innerspace Halflife: Wind / Phazzled (MOS Deep 12)Auf dem Label M>O>S Recordings, dass im Rush Hour Umfeld von Aroy Dee betrieben wird, ist jetzt eine ganz fabelhafte 10″ erschienen: Innerspace Halflife – Wind / Phazzled (MOS Deep 12). Die zwei Tracks klingen hier wie ich mir so zeitlose, irgendwie ziemlich psycho- und zugleich derbe kickende Chicago-House Tracks aus den frühen Neunzigern idealerweise vorstelle! Wenn jedoch heute solche Tracks, wie diese hier von Hakim Murphy und Ike Release, frisch in Holland veröffentlicht werden, dann klingen sie dazu noch mal um einiges fetter als die von früher. Ganz große Klasse!

Moody: Why Do U Feel (KDJ 42)

moody why do u feel kdj 42Bereits im Juli hat Moodymann seine letzte 12″ mit dem Titel Why Do U Feel auf seinen Label KDJ veröffentlicht. Nun, da war voll Sommer und ich hatte weder Zeit noch Muse zum Bloggen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht doch kurz zum Plattenladen renne und Discogs sei Dank, deutlich mehr als üblich für eine 12″ auf den Tisch lege. Das habe ich übrigens dieses Mal keine Sekunde bereut.

Für I Got Werk, was mich immer ein bisschen an Prince erinnert, gab es schon 2011 das Video auf Youtube, welches damals auch ordentlich bejubelt wurde. Nun ist das mit dem nicht weniger großartigen, ebenso Radio tauglichen Born 2 Die die B-Seite auf Why Do U Feel. Doch der Titeltrack übertrifft für mich persönlich noch mal alles. Spitzen Vocals, ergreifende Deepness und mit dem Raubein im Groove, so dass alles auch ordentlich kickt. Quality Music, Quality Medium, Quality Cut. Moodymann, danke dafür!