Doku: Psychedelic Trance – Music Is My Drug (1995)

Gestern Abend war mir mal wieder nach Fernsehen. Ich hab schließlich im RSS-Reader die Doku Psychedelic Trance – Music Is My Drug beim Kraftfuttermischwerk gefunden. Tolle Arte-Doku von 1995! Man findet mich ja eigentlich nicht auf dem Trancefloor, aber ne Ausnahme kann ich hier schon mal machen. Zumal ist jede Musik irgendwo psychedelisch und nicht zuletzt deshalb ist diese Doku über Psychedelic Trance auch was für mich. Von System 7 habe ich sogar zwei Alben im Regal!

https://www.youtube.com/watch?v=TeLlXlrNFQ0

Doku: Darkbeat – An Electro World Voyage

https://www.youtube.com/playlist?list=PLDFAF685302BC7BF4

Die Doku Darkbeat – An Electro World Voyage von 2006 reist mit uns in einer Stunde schnell geschnitten um die Electro-Welt und hier gibt’s für viele bestimmt noch was zu entdecken. Ich finde es ja schon ein bisschen schade, dass Electro als Subkategorie der elektronischen Musik in den letzten 10 Jahren so ein mikro mikro Nischendasein geführt hat. Nicht das es jemals groß anders gewesen wäre, aber mit dem Electro-Clash-Crash von 2002 ist auch richtig gute Musik versunken, die schon ein bisschen mehr Beachtung verdient hätte. Alles von Drexciya zum Beispiel, oder Dynamix II.  I-F kennste ja bestimmt noch, Convextion / ERP bestimmt auch. Dopplereffekt? Und was ist mit Gerald Donald solo als z.B. Arpanet?

  • Darkbeat – An Electro World Voyage (Playlist)

(via Alienata / Henning)

Robert Moog Doku: Inventor of the Synthesizer

https://www.youtube.com/watch?v=y5HRa9nEVVU
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Zum Geburtstag hat Google heute Robert Moog ein Moogle geschenkt und ich hoffe, dass ihr alle mindestens eine 3-Spur Aufnahme gemacht habt. Ich bin beim Surfen eben über diese Robert Moog Doku Inventor of the Synthesizer von Hans Fjellestad gestolpert. Die Doku zeigt Robert Moog in verschiedenen Interviews und hat dabei dem Erfinder des Moog Synthesizers so einige, schöne Gedanken entlockt. Happy Birthday Robert Moog!

Influences 4 Influences (Detroit)

Ich bin in den vergangenen Tagen immer wieder in der Musik der 60er und 70er hängen geblieben. In der Musik-Zeit also, die zum Einen weit vor House und Techno liegt und doch die Wurzeln dieser, meiner, unserer Musik schon in sich trägt. So werden zum Beipsiel von Juan Atkins und vielen anderen, insbesondere frühen Detroit Techno-Künstlern immer wieder Motown, Parliament Funkadelic und Electrifying Mojo als wichtigste Einflüsse genannt. Zeit wird’s, dass das hier wenigstens mal in einer 30-Minuten Playlist gewürdigt wird! Richtig essenziell finde ich übrigens das P-Funk Video

  • Influences 4 Influences (Playlist)

Theo Parrish: Slices Feature 2012

Das Theo Parrish Slices Feature hat’s gestern auf Youtube geschafft! Falls du das noch nicht gesehen hast, dann gib Dir mal die viertel Stunde – oder gib dir das noch mal. Das Interview bei Record Mania in Amsterdam ist nämlich echt gut geworden. About basics, about essentials und Theo Parrish war hinterher bestimmt auch zufrieden damit…

Everything is a Remix (Doku)

Everything is a Remix ist eine Doku von Kirby Ferguson die ganz wunderbar zeigt, wie kulturelle Entwicklung bei uns Menschen funktioniert. Zuerst an Musik, dann an vielen Beispielen im Film (z.B. Star Wars) und an Technik (z.B. Glühbirne, Mac). Wie funktioniert Kreativität? Was ist Innovation und nicht zuletzt System Failure: Wie Copyright ursprünglich gedacht war und wieso das jetzt so schief läuft?

Bitte ansehen und weiter teilen. Sehr cooler Film mit wichtigen und überraschend einfachen Einsichten, warum ACTA & Co überhaupt kein guter Weg in die falsche Richtung ist.

DJ Harvey: Interview @ AllSaints Basement Sessions

https://vimeo.com/36765132

Beim Resident Advisor Podcast von DJ Harvey habe ich unten schon auf das RBMA Interview hingewiesen. Kurz darauf sehe ich bei Facebook, dass es jetzt noch ein ganz aktuelles und sehr schönes Interview gibt. Nebenbei stellt sich heraus, er war gar nicht in der Paradise Garage, haha. (via Marc Schneider)

Atom Heart: Uwe Schmidt zur RBMA 2004

https://vimeo.com/29922346

Endlich mal was zu Uwe Schmidt, wohl am besten bekannt als Atom Heart, Atom TM oder Señor Coconut. Der Mann mit über 60 Alias-Namen, der auf Fotos fast immer sehr ernst blickt. Zur RBMA 2004 in Rom erklärte er uns, wieso er eigentlich unter 60 verschiedenen Namen Musik veröffentlicht hat, wie sich das mit den Genre-Grenzen verhält und warum es keinen Sinn macht, sich als Musikproduzent einer bestimmten Stilrichtung zu begreifen.

Damals wie heute war er als Señor Coconut mit Band unterwegs – deshalb gehts auch gleich mit den Geschichten zur Kraftwerk-Interpretation los. Und weil wir ja momentan noch so ein tolles Internet haben, findet ihr hier auch Links zur besprochenen, von Kraftwerk nicht gemochten Radioactivity-Version und die spanische Version zu Smoke on the Water.

Mir persönlich gefällt Uwe Schmidt im Ambient-Mood am allerbesten. Atom Heart – Orange auf Fax und die gemeinsamen Arbeiten mit Pete Namlook, Bill Laswell und Tetsu Inoue kannste bei Gelegenheit ruhig mal checken.