Am 8. Mai waren unsere Freunde aus dem Uncanny Valley in der Panorama Bar und wir hatten dort einen wirklich großartigen Sonntag. Dino ist extra aus Hamburg gekommen und so sind wir dann früh am Morgen mit einem super deepen Techno Set von Thomas Fröhlich eingestiegen. Danach die Hombres Discos Tiny und Spunky oben – ein Ende mit Bilderbuch-Panorama. Am Nachmittag haben sich alle im neuen Garten versammelt, der mir jetzt viel besser gefällt und/oder noch ein bisschen bei Ben Klock, Marcel Dettmann und Mike Huckaby mitgetanzt. Vielen Dank jenen, die da waren. Es war echt toll mit euch! Abends zu Hause habe ich dann gleich dieses kleine Set für Dino gespielt und glücklicher Weise dabei auch auf Record gedrückt. Monday Edition.
Tracklist:
Rick Wilhite & Calvin Morgan – Deep Horizons
DJ Genesis – Bipolar
Trinidian Deep & Ron Trent – Untitled Universe
Anton Zap – I Get No Kick From Champange
Scott Grooves – It Doesn’t All Have To Be Techy
G-Man – Quo Vadis (Gaetano Parisio Mix)
Laid – Punch Up
Perception – Abandoned Building In Mono
Session View – Orange (Original Mix)
Schatrax – The Almighty
Thor – You’re All Lost
In der Nacht zum Ostermontag war ich seit langem mal wieder kurz zu Besuch in Dresden. Dort habe ich unbekannter Weise Insect O getroffen, der mir kurz darauf wieder bei Facebook unter gekommen ist und sich als Oliver Hartmann heraus stellte. Drei Klicks später habe ich dann bei Soundcloud echt nicht schlecht gestaunt: Unter anderem gibt es dort diese Aufnahme von Elbfloorbeatz auf Coloradio mit einem schönen Interview, einer Auswahl an Insect O Tracks und einem kurzen Dub Techno Mix. Der Rest ist dann selbst erklärend und der beste Beweis, dass in Dresden abseits von Uncanny Valley noch lange nicht Schluss ist. Unbedint auch mal die anderen Tracks in der Insect-o-Klangwolke anhören.
Platte des Tages ist Vainqueur – Ranges auf Scion Versions 07. Scion – das sind Peter Kuschnereit (DJ Pete) und René Löwe aus Berlin, die auch als Substance und Vainqueur produzieren und sicher schon einigen sehr gut bekannt sind. Das erste Scion-Release war Emerge – Nummer 1 des Labels Chain Reaction. Dieses Label ging 1995 als Basic Channel-Nachfolger vom Hardwax aus an den Start und was da so Mitte der 90er von Moritz von Oswald, Mark Ernestus & Co an Musik produziert wurde, gilt weithin als Blueprint von Dub-Techno.
Seit Ewigkeiten (also immerhin fast drei Wochen) war ich heute mal wieder im Plattenladen. Nach langem Hin-und-her, Abwegen, Weglegen, Doch-Nochmal-Reinhören und tiefem Blick in den Geldbeutel, ging ich schließlich zufrieden mit unter anderem Theo Parrish, XDB, Omar-S, Andy Stott und Function unterm Arm nach Hause. Alle gut, keine Frage, doch meine Platte des Tages, der Woche, ach, vielleicht sogar des Monats kommt von Stephen Hitchell und Rod Modell und heißt „Seconds To Forever„.
So langsam wird mir das immer sympathischer, neue Tracks bzw. Platten in einem aktuellen Mix hervorzuheben. Dabei besitzt Scott’s New Arrival Mix von trackwerk.net nicht nur eine ausgezeichnete Trackauswahl, sondern ist obendrein noch richtig gut gelungen. Entspannt geht’s los u.a. über Donato Dozzy, Space Dimension Controller, Nebraska bis zum Robert Hood Remix auf Dekmantel… Ach da gefällt mir irgendwie alles – ich tanze!
Inzwischen hab ich es ja schon mehrmals erwähnt: Paul Rose, ob als Scuba oder unter seinem Techno-Alias SCB, gehört in diesem Jahr zu meinen absoluten Lieblingen. Sein Sound trifft es meistens genau richtig zwischen Dubstep und Techno, die Tracks sind großartig produziert und seine DJ-Sets finde ich Weltklasse. Die SCB 002 macht dabei auch keine Ausnahme, obwohl mir dieser Looptechnotrack 28_5 auf der B-Seite schon fast ein bisschen zu clean geraten ist. Herausragend ist hier der Titeltrack Hard Boild VIP. Die Bassline ist rund, die Snyths erschaffen eine warme Atmosphäre und in der Hälfte des Tracks kickt das dann plötzlich noch mal so richtig. Da geht ein Ruck durch jeden Dancefloor – für alle, die sich auch zwischen Dub- und Detroittechno zu Hause fühlen.
Endlich habe ich mal die wild gestapelten Gigabytes im Download Ordner für Podcasts gesichtet und sortiert – so mancher Mix lag ja dort schon für Monate ungehört und völlig vergessen. Solche Aufräumaktionen haben ja immer zwei wirklich schöne Effekte: Erstens ist jetzt wieder richtig viel Platz auf der Festplatte und außerdem findet sich ja doch immer wieder was Schönes zwischen dem Datenmüll. Für mich ist das zum Beispiel der Slow Pitch Volume 1 Podcast von Butane gewesen. Butane ist der Macher von
Heute Abend um 22 Uhr kommt wieder eine Ausgabe von Musik aus Strom, der zweiwöchentlichen Sendung von sma am Campus Radio Eldoradio aus Dortmund. In der zweiten Stunde gibt es dort immer einen Mix und wenn Sebastian die Musik nicht selbst zusammenstellt, hat er auch immer wieder Gastmixes in der Sendung. Ich freue mich, dass ich heute der Gast bei Musik aus Strom sein darf. Mein Mix ist bereits an einem Sonntag im Mai entstanden und man hört diesen Sonntag auch ein wenig in den Übergängen – nicht perfekt, aber mit Herz und Vinyl. Damals lag ja der Sommer auch noch vor uns und Gunther war in OpenAir-Techno-Stimmung…
Vor zweieinhalb Jahren gab es eine Sample-CD von Mike Huckaby mit dem Titel My Life With The Wave. Nun hat sich Mike Huckaby umgehört und Tracks eingesammelt, die inzwischen mit Hilfe seiner Waldorf Wave Samples von damals entstanden sind. Dabei ist jetzt dieser 90 Minuten lange Mix entstanden. Ein sehr schönes Konzept, wie ich ich finde und bis auf diesen zweiten Track gefällt mir The My Life With The Wave Show echt gut.
Soeben habe ich mir das neue Donato Dozzy K Album bestellt. Ich brauchte dazu auch nicht noch mal groß reinhören, weil ich es mir schon seit einiger Zeit immer wieder im Komplett-Stream auf der Label-Homepage von Further Records angehört habe. Es ist ein Ambient-Techno Album, an dem mir irgendwie alles gefällt – so auf GAS oder From Within Niveau! Es gibt 400 Stück. Ein Großteil wurde schon bei Further direkt verkauft und wenn ich richtig informiert bin, gibt’s die in Europa auch nur bei Juno und ein paar bei Clone. Tipp!