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Artikel Tagged ‘Leipzig’

FACT Mix 190: Kassem Mosse

12. Oktober 2010 1 Kommentar

FACT Mix 190: Kassem MosseDie Leute vom FACT Magazine geben Gas, für manch einen vielleicht sogar zu viel, zumindest im Hinblick auf den Podcast. Denn dort erscheint gefühlt täglich ein neuer Mix und man glaubt mit dem Hören gar nicht mehr hinterherzukommen. Erst soeben wieder entdeckt: Mike Huckaby. Doch bevor sich nun jeder darauf stürzt, möchte ich nochmal an den vorvorletzten FACT Mix mit Laufnummer 190 erinnern. Der kam von Kassem Mosse alias Gunnar Wendel und haut mich schlicht um. Mosse – der ja momentan ohnehin einen Lauf hat, oder diesen schon immer hatte, ohne, dass ich das bemerkt habe – mixt sich durch dreckig dunklen Techno und House um nach zwölf Tracks und einem rauen Robert Hood Stück mit Andres die Sonne aufgehen zu lassen. Perfekt gesetzter Moment, auf den ich mich jedes mal aufs Neue freue. Aber auch sonst sitzt und passt hier alles. Unbedingt anhören und nebenbei auch den neuen Kassem Mosse Track auf der Kann/ Mikrodisko 06 Split EP abchecken, denn “We Beat This Thing” ist wieder ein totaler Killer geworden, genau wie dieser Mix hier.

Trackliste:

1 System 360 – Ph-optik (lowtec)
2 Theo Parrish – Dance Of The Drunken Drums
3 Appointment – B2
4 Baby Ford – Grand Central
5 Theo Parrish – Dance Of The Drunken Drums
6 Appointment – B2
7 Baby Ford – Grand Central
8 XDB – Anilem
9 Horizontal Ground – Ghosts On Acid
10 System 360 – Real Raw (Marvin Dash & Ty Frazier)
11 Nike.bordom – Substitute
12 Robert Hood – Electric Nigger pt.1
13 Andres – change my mind
14 Walt & Dave – Nupontywalt & dave – nuponty
15 ∆T – after image (the wayfarer dogs line)
16 Urban Tribe – Programm 12
17 Leron Carson – China II
18 Joy Orbison – The Shrew Would Have Cushioned The Blow (Actress’ Neu Haus Slo-Glo Mix)
19 Moodymann – Silence In The Secret Garden
20 Saint Etienne – Heart Failed In The Back Of The Taxi (All Is Not Well For Otto and Ulli) (Bridge & Tunnel mix)

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Nachtdigital 13 in Olganitz

3. August 2010 1 Kommentar

nachtdigital 13 olganitzUnd schon ist das Nachtdigital 13-Wochenende wieder vorbei. Bestens gelaunt sind wir am Sonntag wieder zurück gefahren und wir mussten uns dann gleich nochmal richtig kaputt lachen – diese 48 Stunden Nachtdigital waren nicht nur für mich insgesamt mal wieder der Hammer. Im Rückblick wird dieses Wochenende sogar noch besser und das obwohl es lange Zeit eher so aussah, als ob ich in diesem Jahr überhaupt nicht am Ferienlager namens Nachtdigital Olganitz teilnehmen werde.

Was war das für ein hickhack vorher: 6 Tage Vorverkauf im Dezember passen mir einfach so gar nicht – besonders dann, wenn ich mit Weihnachten und so sowieso schon nicht weiß, wie ich das alles bezahlen soll. Das bedeutete keine Karte und viele meiner langjährigen Freunde vom Nachtdigital waren von der schrecklichen Lineup-Organisation und dem Freitags-Lärm auf der Mainstage im letzten Jahr doch noch so bedient, dass sie dieses Mal erst gar nicht gefahren sind. Auch ich bin dieses Jahr mit eher verhaltenen Erwartungen zum Nachtdigital 13 gefahren und jetzt bin ich so froh, dass ich doch noch dort war.

Dabei ging der Start am Freitag um 21 Uhr gleich mal in die Hose. Border Community hatte in dieser Nacht die ganze Mainstage im Griff und Wesley Matsell war als erster DJ völlig deplatziert. Eben war überall noch super entspannte Ferienstimmung und plötzlich bollerte uns der Typ ein oldschool Techno-Set um die Ohren. Tolle Tracks – aber wer so ein Set zum Anfang eines Openairs spielt hat es einfach nicht kapiert oder kann es nicht anders. Warum dann Lusine sein Live-Set im Zelt spielen soll, obwohl der am Abend so großartig auf der Mainstage gewesen wäre, das hat auch niemand verstanden. 24 Uhr hat Avus das dann nur so gerettet, indem er einfach nochmal von vorn angefangen hat – Lusine im Zelt, die Party konnte endlich losgehen. Ein Glück für uns und alle, die bis dahin mit Zeug schleppen und grillen beschäftigt waren. Jene, die sich schon ewig auf einen Superstart gefreut hatten, waren durch diesen Organisationsfehler erst mal gründlich raus und sind vereinzelt auch gar nicht mehr in Schwung gekommen.

Mal abgesehen vom Start habe ich dann beim Nachtdigital 13 durchweg immer wieder echt positive Überraschungen erlebt. Selbst die Border Community, die ich ja schon immer etwas überbewertet empfinde, hat im großen Ganzen schöne Musik gespielt und im Zelt war mit Lusine, einem Weltklasse-Techno Scuba und Floating Points ein echtes Chef-Lineup am Start. Um 4 Uhr musste ich mich leider mal kurz hinlegen und hab so Floating Points verpasst, was mir dann alle schön dick aufs trockene Milchbrötchen geschmiert haben – Begeisterung pur! Dafür war ich aber am Tag fit für den Uncanny Valley-Strandfloor: Break SL hat mir mit seiner sehr entspannten Geschindigkeit echt gut gefallen und bei Spunky & Tiny kann ja sowieso nix schief gehen (klasse!). Auf die Uhr geguckt: Ich las “Great People + Atmosphere” auf dem Bändchen am linken Handgelenk und verbrachte von nun an nicht nur einen wunderbaren Sommertag am See sondern auch noch eine ganze Nacht und einen weiteren Tag wie im Schnelldurchlauf.

Am Nachmittag ist mir ein Moment besonders in Erinnerung geblieben, an dem Daniel Stefanik und Juno6 gemeinsam als Sensual einen Live-Act gemacht haben, der so einfach perfekt war – genau solche Momente machen Nachtdigital für mich aus. Karocel aka Matthias Kaden mit Band waren auch super! Supermayer, Ada, Redshape, Magaret Dygas, Manamana waren alle gut, unser kleines Zeltlager mittendrin hat alles gegeben und dann war ja noch was: Theo Parrish am Sonnabend-Abend im Zelt. Zugegeben, ich musste mich schon ganz schön anstrengen, um mich bei dem Mist-Soundsystem von der 4/4-Bassdrum zu lösen, aber dann waren Theo und wir mit den ganzen Holländern davor ganz weit draußen – so super! Dann noch kurz Afterhour mit Uncanny Valley am See Part 2 und schon war die Zeit um… Was haben wir gelacht und dabei noch so viel verpasst, was vielleicht auch interessant gewesen wäre. Jetzt regnet es draußen – meine gute Laune vom Nachtdigital 13 will jedoch auch 2 Tage später einfach nicht verschwinden :) Danke Nachtdigital.

KategorienEvents

Nachtdigital 13 Lineup

15. April 2010 2 Kommentare

Nachtdigital 13 ND13 OlganitzHeute wurde das Lineup für Nachtdigital 13 veröffentlicht. Leider ist das kleine Festival mit maximal 3000 Besuchern schon seit Dezember ausverkauft…

Das komplette Lineup für Nachtdigital 13:

Theo Parrish, Scuba, Floating Points, Chateau Flight, John Roberts, Lusine, Manamana (Map.ache & Sevensol), Margaret Dygas, Mathias Kaden, Redshape and Drums, Supermayer, Ada, Band Ane, Fantastikoi Hxoi, Feindrehstar, F.S. Blumm, OneTake, Rik Elmont, Sensual., Steffen Bennemann

Specials:
ND LOVES BORDER COMMUNITY:
James Holden, Nathan Fake, Avus, Luke Abbott, Wesley Matsell

UNCANNY VALLEY:
Albrecht Wassersleben, Break.SL, Hombres Discos (Tiny & Spunky), Jacob Korn, Soeren Matschiste, The Moroders

Deko & Visuals:
Convulse, Cinemata, Malte

KategorienEvents

Lowtec: Bodytonic Podcast 64

27. Januar 2010 2 Kommentare

Für den Fall, dass hier einer mal nicht weiß, was er als Nächstes hören könnte: Lowtec hat vor ein paar Wochen einen schönen Mix für den Bodytonic Podcast gemacht. Lowtec ist Jens Kuhn, der neben seinem Workshop Label auch bei “Out to Lunch” Label aus dem Leipziger RAND Umfeld seine Finger mit im Spiel hat, bereits auf Playhouse veröffentlichte und auch zur Smallvill Compilation “And Suddenly It’s Morning” einen Track begeisteuert hat. Sein größter Track ist für mich übrigens Mitre Peak auf Out To Lunch. Mitre Peak ist übrigens auch diese sagen- und nebelumwobene Felsformation in einem Fjord im Süden Neuseelands, wo Delfine im Wasser springen und Pinguine ihren Nachwuchs aufziehen.

Tracklist:

STL ‘QRZ’ [Something 02]
Reagenz feat. Fred P ‘Keep Building’ [Workshop 09.2]
Newworldaquarium ‘The Force (Ame remix) [Delsin Ape03]
Levon Vincent ’1000 Miles From Home [Novel Sound ns02]
Marvin Dash ‘Behind The Dancefloor’ [Out To Lunch 10]
XDB ‘Cagomi EP A1′ [Metrolux 05]
Dreesvn ‘Maen Mix’ [Sextagsmania 18]
DJ Sprinkles ‘Reverse Rotation’ [Mule Musiq 33]
DJ Koze ‘Mrs Bojangels’ [Circus Company 37]
Black Knight ‘Moody’ [Source records ms00641]

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Jeff Mills: Live @ Distillery Leipzig 1998

8. Oktober 2009 2 Kommentare

jeff-millsNoch einmal Groove n’ Vibes für diese Woche. Dieses mal mit Jeff Mills, 1998 in der Distillery Leipzig. Das war damals zur besten Zeit des Klubs. Banane hatte die Macht an der Tür und an diesem Abend hatte ich ihn noch nicht ganz überzeugt, dass ich auf jeden Fall in diesen Club gehöre, dass ich mehr Techno bin, als die meisten dieser Distille-Divas von damals. Ich glaube es war ein Donnerstag und die Schlange vor dem Klub war einfach endlos. Banane ist diese Schlange dann immer entlang gegangen und hat so kleine Eintrittskärtchen verteilt, die zum Vorbeigehen an der Schlange und somit zum Einlass berechtigten. Hunderte haben keins bekommen, mich eingeschlossen und ich war selten so enttäuscht und angepisst wie damals. Ich weiß es noch ganz genau. Es war der letzte Abend, an dem mich Banane nicht rein gelassen hat…

KategorienMixes

Nachtdigital 12 in Olganitz 2009

3. August 2009 4 Kommentare

nachtdigital 12 olganitz dj koze 2009

Nachtdigital 12 Olganitz 2009

Nachtdigital 12 Festival Olganitz 2009

Nachtdigital 12 Olganitz 2009 Kann Records Sevensol & Bender

KategorienEvents

Monday Edition Podcast 06: Kali Avaaz

3. Juni 2009 1 Kommentar

kali avaazDie sechste Ausgabe des Monday Edition Podcasts gibt’s mit einem Gast Mix von Kali Avaaz aus Leipzig. Ein Blick auf die Tracklist verrät wo es lang geht – von wunderschöner House Music von Pantha Du Prince über Folk-Bearbeitungen von Henrik Schwarz oder Basti Grub bis hin zum Abheber-Finale mit Âme. Live könnt ihr Frau Avaaz in diesem Monat jeweils in Leipzig erleben – am Sonnabend mit MC Amon im Zoro und am darauf folgenden Wochenende im Superkronik. Beim Nachtdigital Festival in Olganitz spielt sie übrigens gemeinsam mit den Jungs von Kann Records.

Tracklist

1. Hector & Bryant – Tension (Phonica)
2. Pantha du Prince – Behind the Stars (Dial)
3. Ben Klock feat. Elif Bicer – OK (Ostgut)
4. Basti Grub – Maschinen Chor (Geregelt)
5. Tuomi – Expense of Spirit (Macro Rec.)
6. Yusef Lateef – The Three Faces of Bala (H.Schwarz/Áme/Dixon Rmx.) (BBE)
7. Stimming – The Loneliness (Diynamic)
8. Nick Curly – 4711 (8bit)
9. The Detroit Experiment – Think Twice (H. Schwarz Rmx)
10. Dop – Blanche Neige (Circus Company)
11. Force of Nature – Transmute (Mule)
12. Áme – Fiori (Kompakt)

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  • Kali Avaaz
KategorienMixes, Podcast

Kann 00 Remixed by Sven Weisemann & Daniel Stefanik

kann 03Kann Records waren die umjubelten Newcomer in Sachen House Music im Jahr 2008. Ich bin von der Kann 00 Debüt Doppel EP  noch immer wirklich überzeugt und so habe ich diese Remixes erst mal etwas skeptisch angehört – aber dann ganz schnell entschieden: sie sind der Hammer! Auf Seite A nimmt sich Sven Weisemann dem Evol Peed von Sevensol & Bender in Sven’s Dust Devil Remix an. Mit seinen warmen Chords lässt er im gekonnten Mojuba-Style die Bassline sowie die jazzy Synths des Originals verschwinden und verleiht so seinem Remix Flügel. Die Flip kommt dann mit Erinnerungen von Daniel Stefanik zu Memorial Smith. Nachdem wir uns erst mal im schon bekannten Brotherhood US-House Style eingegroovt haben holt Stefanik plötzlich und etwas unverhofft den Jazz raus – was für ein schöner und gelungener Überraschungseffekt, der dann von funky Percussions und einem Vocal In my House gefeiert wird. Also wenn das kein Memorial Smith ist… Shelter lässt grüßen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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KategorienPlatten jekooft

Kassem Mosse: Workshop 08

7. Mai 2009 2 Kommentare

workshop08Nummer 8 der Workshop Reihe und bisher habe ich noch kein Release ausgelassen. Die  kriegen mich immer: dieses Mal mit 3 neuen Tracks von Kassem Mosse. Die A-Seite besteht aus einem langen, deepen Synthie Loop der anfangs so präsent ist, dass die Rhythmuselemente wie Hologramme vorbeiziehen. Als dieser Loop auf einmal auf einer Rauschfläche entschwindet ertappe ich mich, wie ich dieser doch recht simplen Tonfolge nachhänge und langsam vor mich hin groove. B1 spiele ich auf 45 und es entpuppt sich ein toller Technotrack, der diese Woche alle Releases von Sandwell District über Dettmann bis Ben Klock abhängt. B2 ist dann noch eine gelungene Bereicherung für die Kategorie “Letzte Platte” oder ganz einfach ein wirklich schöner Track zum Dahinträumen.

KategorienPlatten jekooft

Daniel Stefanik – Electronic Artform 2009

31. März 2009 4 Kommentare

Es gibt einen neuen DJ Mix von Daniel Stefanik. Alle die mich ein bisschen kennen, die wissen, dass ich Herrn Stefaniks Musikgeschmack sehr schätze. Und der neue Mix mit dem Namen Electronic Artform gefällt mir besonders gut! Er zeigt uns seine Einflüsse aus Aril Brikha, Detroit, Dub, Techno und 90er IDM. Alles handgemixt auf zwei Technics und nem Battlemixer – das man sowas jetzt dazu schreiben muss.. Voll geil, ey! :)

Update vom 24.02.2010: Der Mix gefällt mir immer noch!

KategorienMixes