Groove 135

groove 135Die neue Ausgabe des Groove Magazins hat mir am Wochenende wirklich viel Spaß gemacht! Micke Huckaby trifft Mala und Nina Kraviz stellt nicht nur das Cover, sondern führt gleich ein ganzes Moskau Feature an. Vaughan Oliver wird als Gestalter der Platten für 4AD (u.a. Gus Gus und M/A/R/R/S) vorgestellt. Er hat außerdem ein schönes Cover zur CD gemacht. Scuba, Pinch, Deichkind, Mouse on Mars und plötzlich gibt es den Mega-Klassiker der Berliner Techno-Szene: Tekknozid vs. Mayday – Laarmann, Röttger, Westbam, Marusha, Wolle, Tanith, Paule, Rok, Jauche, Robert Hood, Octave One und mehr. Ein Vorabdruck vom Buch „Der Klang der Familie“. 13 Jahre Robert Johnson mit Interview zum Buch und Bilderserie. Nu Groove und die Burrell Brothers im Interview. Ein Preview für das neue Ron Trent Album und zum Schluss noch Upstart zur Roten Sonne aus München. Bei Hotze, den ich immer zuerst lese, habe ich auch mal wieder richtig gelacht!

…und nun geht Monday Edition Autor Sascha als Redakteur und Nachfolger von Florian Sievers zur Groove – Herzlichen Glückwunsch!

DJ Sotofett: Pulehouse EP & House Life Gadding

dj sotofett pulehouse ep waniaHabt ihr den DJ Sotofett auf dem Schirm? In den letzten Wochen ist mir der Norweger aus dem Sex Tags Mania und Acido Umfeld schon ein paar mal im Plattenladen unter gekommen. Die Pulehouse EP auf Wania ist wirklich richtig klasse! Und sonst zeigt DJ Sotofett eine spielerische Leichtigkeit, die zwischen relaxten Downbeat und Detroit-Techno Bangern keinen wirklichen Unterschied kennt. Hör den Mix, entschuldige dabei das Gequatsche von Unit 6Q und check unbedingt die Pulehouse EP.

Monday Edition Playlist

Die Youtube-Playlist soll auch im aktuellen Design nicht fehlen..

Delia Derbyshire Special auf Twen FM

deliaSonntag auf Montag Nacht, genau Null Uhr gibt’s bei Sound & Vision auf Twen FM ein Special über die Pioniere der elektronischen Musik um Delia Derbyshire und den BBC Radiophonic Workshop zwischen 1963 und 1968. Ich habe die Sendung bereits vor 2 Monaten mal als mögliche Pilotsendung im stillen Kämmerlein zusammengestellt und dabei nicht wirklich dran geglaubt, dass die tatsächlich mal im Radio kommt. Am Sonntag nun also doch: Mein erstes Hörspiel mit Delia Derbyshire, Barry Bermange und Musik von der White Noise – An Electric Storm LP.

Popnoname: Pop Ambient – Momente

pop ambient 2012 popnoname momenteGerade ist die aktuelle Pop Ambient 2012 Compilation auf Kompakt als LP und CD erschienen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ja noch gar nichts zum Pop Ambient – Momente Mix von Popnoname geschrieben habe. Das mein absoluter Dauerbrenner unter den Ambient-Mixes. Gerade mal 30 Minuten lang ist er immer wieder die erste Wahl, wenn ich kurz vor dem Schlafengehen noch ein etwas Musik in die Playlist schiebe.

Tracklist

„Express Yourself“ Markus Guentner (Pop Ambient 2003)
„Manana“ Gustavo Lamas (Pop Ambient 2001)
„Come To Where I Go“ Dirk Leyers (Pop Ambient 2006)
„Bodenweich“ DJ Koze (Pop Ambient 2010)
„Wasted Years“ Ulf Lohman (Pop Ambient 2005)
„Nightliner“ Popnoname (Pop Ambient 2009)
„All (Remix)“ Mint (Pop Ambient 2001)
„In Lourdes“ Triola (Pop Ambient 2008)
„Sakura“ Pass Into Silence (Pop Ambient 2004)

http://official.fm/tracks/76666

It’s Not Over: Late At Night (It’s Not Over 001)

its not over late at nightIt’s Not Over ist ein neues Labelprojekt, dessen erste Veröffentlichung mit dem Titel Late At Night gerade im Plattenladen steht! Das sind sehr schöne, klassisch etwas an Chicago erinnernde und doch eigenständige Housetracks. Bei Discogs steht, dass es wieder mal nur 300 Stück davon geben soll. Dabei bin ich mir ganz sicher, dass sie eigentlich deutlich mehr davon verkaufen könnten. Die Wahrheit an It’s Not Over zeigt sich ja auch dadurch, dass es von den guten Platten momentan viel zu wenig gibt und vielleicht wird ja doch nochmal über die Limitierung nachgedacht. Gute Musik sollte gespielt und gehört werden, und das nach Möglichkeit im besten Format. It’s not over – we hustle harder: Das ist doch mal ne Ansage, der sich Monday Edition gerne anschließt!

Atom Heart: Uwe Schmidt zur RBMA 2004

Endlich mal was zu Uwe Schmidt, wohl am besten bekannt als Atom Heart, Atom TM oder Señor Coconut. Der Mann mit über 60 Alias-Namen, der auf Fotos fast immer sehr ernst blickt. Zur RBMA 2004 in Rom erklärte er uns, wieso er eigentlich unter 60 verschiedenen Namen Musik veröffentlicht hat, wie sich das mit den Genre-Grenzen verhält und warum es keinen Sinn macht, sich als Musikproduzent einer bestimmten Stilrichtung zu begreifen.

Damals wie heute war er als Señor Coconut mit Band unterwegs – deshalb gehts auch gleich mit den Geschichten zur Kraftwerk-Interpretation los. Und weil wir ja momentan noch so ein tolles Internet haben, findet ihr hier auch Links zur besprochenen, von Kraftwerk nicht gemochten Radioactivity-Version und die spanische Version zu Smoke on the Water.

Mir persönlich gefällt Uwe Schmidt im Ambient-Mood am allerbesten. Atom Heart – Orange auf Fax und die gemeinsamen Arbeiten mit Pete Namlook, Bill Laswell und Tetsu Inoue kannste bei Gelegenheit ruhig mal checken.