Korg Monotron

Ich bin ja nicht unbedingt ein Korg Fan. Der neue Korg Monotron Synthesizer ist jedoch wirklich ein kleines, ziemlich interessantes Gerät und für 59 Euro ist der mir auch einen Praxistest wert. Im Youtube Video verspricht der Korg Monotron schon mal sehr viel für seine Größe – auch wenn man am Ende vielleicht doch nur noch den eingebauten, schon längst legendären MS-10 / MS-20 Filter benutzt.

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Sven Weisemann: Desolation Mix

sven-weisemann-desolation-mixMontag. Für heute sind hier 38°C im Schatten angesagt – Hot Summer Edition. Fürs Logbuch: Im Jahr 2010 hatten wir einen richtig kalten Winter, eine echten Frühling und haben nun einen heißen Sommer. I like. Für die Siesta heute habe ich via Kraftfuttermischwerk einen wirklich schönen Mix von Sven Weisemann gefunden. Sein neuer Desolation Mix ist Deep House und für dieses Wetter geradezu perfekt. Schön soft, dass es auch nicht zu sehr anstrengt und wenn ein paar gesungene Textzeilen ins Programm passen ist’s trotzdem bewegend.

Robert Hood: Omega LP (M-Plant 8LP)

robert hood omega m-plant mixLetztens war Robert Hood im Berghain. Wir kamen pünktlich zum Set-Beginn gegen 4 die Treppe hochgetrappst und so 3-4 Platten hat’s schon gedauert, bis man sich auf die leicht erhöhte Schrittgeschwindigkeit eingestellt hatte. Aber dann war Robert Hood einfach nur noch eine Klasse für sich. Niemand bringt einen Minimal-Techno Loop so zum Grooven wie Robert Hood. Eine warme, markerschütternde Bassdrum trägt alles und dann steht er da mit einem wunderbaren Lächeln und so wie er da lächelt, so klingt er. Alle Ruhe der Welt in mindestens 132 funky Techno-Beats pro Minute! Ich hab Robert Hood jetzt zwei Mal gesehen. Im  November am Sonntag 17 Uhr in der Panorma Bar und in dieser Nacht im Berghain. Laut im Club ist der jedes mal wirklich richtig großartig. Hier ist Techno ganz direkt, einfach magisch – er selbst nennt es Minimal Techno Soul.

Ob nun jeder die neue Omega LP zu Hause haben muss will ich mal dahin stellen. Omega ist ein Album, was einen als Zuhörer auch ein bisschen fordert und sehr wahrscheinlich hat die große Mehrheit der Robert Hood-Anhängerschaft schon einschlägige 90er Techno-Erfahrung. Diesen Sound begreift man im Club: erst skeptisch, überrascht dann doch irgendwie den Einstieg gefunden, dann wird’s tatsächlich immer besser, sogar richtig geil und hinterher fragt man sich, wie der das jetzt mit den 3 Tönen gemacht hat. Einmal, immer wieder und irgendwann kauft man sich eben das Album, um Robert Hoods Science Fiction jederzeit abrufen zu können. Mein Lieblingstrack ist übrigens Alpha. Beim 3xVinyl ist der leider nicht dabei und bereits im März als Single 12″ erschienen.

Robert Hood gehört zu den wirklich ganz großen Techno DJs / Produzenten überhaupt!

The Black Dog: Bodytonic Podcast 81

bodytonic 081 the black dog podcastUnd weiter geht’s: Für heute Abend empfiehlt die Monday Edition den Bodytonic Podcast 081 von The Black Dog für alle, die heute Abend Nerven für Ambient und Klangexperiemente haben. Dieser Mix ist ebenfalls schon ein paar Tage im Netz unterwegs und auch wirklich gelungen. Ein Bonus zum letzten The Black Dog Album Real Music for Real Airports und manche könnten den Mix hier sogar noch ein bisschen besser als das Album finden. Tipp!

 Tracklist

Brian Eno – An Ending (Ascent) – Polydor
Bitstream – Retreat Pod – Pylon Music
The Black Dog – BCN 4 – Dust Science
Coil – Box Theme – Solar Lodge
Pan Sonic – Suhteellinen – Blast First
Alex Smoke – Intro – Soma
Gas – Untitled – Kompakt
Fever Ray – If I Had A Heart – Rabid Records
Dave – Wire – Downwards
Monolake – Credit – Monolake / Imbalance Computer Music
FUSE – Carocell – Plus 8
Plastikman – Lost – NovaMute, M_nus
Craig Armstrong – Delay – Sanctuary Records
Loscil – Cloister – Kranky
MLO – Sleeper – Reflective
The Black Dog – Delay 9 – Soma
Jacaszek – Powoli – Miasmah
BMB – All The Saints Have Been Hung – Counterbalance
Autechre – Eutow (The Black Dog’s Arvo Alg Edit) – Warp
Jarvis Cocker – Lanhydrock – Old Music Box – National Trust

Kirk Degiorgio: Bleep43 Podcast 168

bleep43 podcast 168 - kirk degiorgioAchtung! Wer den Podcast 168 von Kirk Degiorgio für Bleep43 noch nicht gehört hat, der muss das unbedingt nachholen und ich wette, jeder Zeitpunkt ist optimal dafür. Ich war ja doch ein bisschen zurückhaltend, weil er eine Zeit lang seine Mixes leider mit Ableton kaputt gefrickelt hatte. Hier passt jetzt aber alles wieder super perfekt! So hörte man schon vom DEMF, dass Kirk Degiorgio momentan wieder in ganz außerordentlicher Form ist und dieser Mix unterstreicht das gleich doppelt. Es geht sehr entspannt zur Sache, bei dem Wetter an einem Montag ist das für mich genau das Richtige und diese 2 Stunden bleiben erstmal im Auto-Repeat Modus… Superb!

Tracklist

AVEORM: AM Beat (Simphonic Silence Inside)
MOHLAO: Luminescent (Field)
REGGIE DOKES: Dreamcatcher (We Play House)
LATE INVITATION: Thus (Mathematics)
SARRASS: Be As Been (Third Ear)
BLACK JAZZ: Walkin’ Soul (Soul Shift)
JACOB KORN: Mirrorflip (Dolly)
PATRICE SCOTT: Nuonce (Minuendo)
THIERRY TOMAS: Breath via Sirius (Love Hertz)
DATASOUL: Yellow Knives (Plus 8)
BOO WILLIAMS: Mortal Tr*nce (Rush Hour)
ZOLTAN SOLOMON: Thoth (Zeecc)
AUDISION: FFM By Night (UNE Dawn Mix) (Andmusic)
BRENDON MOELLER: Mainline (Echochord Colour)
DONNACHA COSTELLO: Leaving Berlin (Lawrence Remix) (Poker Flat)
EXOPLANET: Kumiko (Particles)
QUINCE/BENNY RODRIGUES: 7Up (Smallville)
HUTTON DRIVE: Chord Memories (Seventh Sign)
SHOHEL TAKATA: Last Resort (Statik)
ANDREAS SAAG: People Say (Jimpster Remix) (Freerange)
EVGENY LIGHT: Zapla (Simphonic Silence Inside)
MAIN SEQUENCE: Cosmic Migration (Dub) (Promo)

Nebraska: LWE Podcast 53

nebraska lwe podcast 53Der neue Podcast auf Little White Earbuds kommt von Nebraska! An dieser Stelle sei deshalb gleich noch mal an die großartige Nebraska – A Weekend On My Own EP auf Rush Hour erinnert. Nebraska ist zwar auch House aber mindestens ebenso Funk-Disco-Kraut. So packt sich Al Gibbs neben seinen aktuellen Produktionen und Edits noch Floating Points ein und beamt sich mit seinem LWE Podcast 53 ohne Umwege zurück in die 70er. Eine Zeitmaschine, die mir nach 7 Tagen Festival, Minimal Techno mit 3 DJ-Tricks und so gerade recht kommt und nach dem ersten Hören gleich mal Cloud One mit Atmosphere Strut im Gehörgang festgesetzt hat. Sometimes a break is what makes you creative again. Toller Mix.

Tracklist

Placebo, “Balek” [CBS]
Chocolate Milk, “Time Machine” [RCA Victor]
Marvin Gaye, “Cleo’s Apartment” [Tamla Motown]
Cloud One, “Atmosphere Strut” [P&P Records]
Skyy, “First Time Around” (Cosmo Vitelli Edit) [I’m A Cliché]
Floating Points, “Truly” [Eglo Records]
Nebraska, “Untitled 1999 Archive Track” [unreleased]
Nebraska, “Hi Ya” [Smooth Agent Records]
Steve Winwood, “Penultimate Zone” (Nebraska Edit) [unreleased]
Graham Central Station, “The Jam” [Warner Bros. Records]
Harmonia, “Watussi” [Brain]

Monday Edition Podcast 13: Deeper Visionäre Mix

Monday Edition Podcast 13: Deeper Visionäre MixOk. Vor zwei Wochen bin ich nach einer wunderbaren und besonders heißen Deep In The Box Nacht nach Hause gekommen und hatte sogar noch ein bisschen Energie, um noch mal schnell vor allem meine neuen Platten zu mixen. Dabei ist dann dieser Deeper Visionäre Mix entstanden, den ich hier jetzt einfach mal als Monday Edition Podcast 13 raushaue – obwohl ich das schon noch ein bisschen besser kann. Für nachträgliche Feinkosmetik habe ich zur Zeit auch keinen Nerv und zur Unterhaltung und zum Druchhören der Neuigkeiten reicht das so hoffentlich allemal. Vinyl Baby!

Tracklist

DJ Koze – Blume der Nacht
Maurizo – M5
Balance Alliance – Khawuleza (Oracy Mix)
Tama Sumo & Prosumer – Rarified
Goldwill – Blush
Guillaume & The Coutu Dumonts – Walking The Pattern
Kenny Larkin – Glob (Ben Klock Remix)
Martin Buttrich – Back It Up
Claro Intellecto – Back In The Day
Norm Talley – Detroit 2-Step
Mathias Meyer – Infinity
Heath Brunner – Senses
Andy Stott – Tell Me Anything

 

Andy Stott: Tell Me Anything (Modern Love 62)

andy stott - tell me anything - modern love 62Zugegeben: Modern Love hatte ich schon ganz schön weit zur Seite gelegt, es erschien mir alles etwas zu bleiern, zu ernst. Doch in letzter Zeit kommt wieder neuer Schwung ins Label und diese Feststellung unterstreicht Andy Stott mit Tell Me Anything noch mal äußerst fett. Mit 109 bpm geht dieser Genre-übergreifende Killer Track erstmal ganz entspannt zur Sache. Doch dieser mächtige Sound, den uns hier Andy Stott in den Magen drückt, der belebt Körper und Geist und macht sofort süchtig. Tell Me Anything ist eine sowas von exzellente Medizin gegen Totpunkte aller Art und im Vergleich geht’s mit Love Nothing auf Flip dann sogar noch ein bisschen deeper.  Falls nach Online-Vorhörschnipseln noch Zweifel bestehen: Entweder noch mal in voller Länge anhören oder gleich ungehört kaufen!

Anton Zap: Roof.fm Podcast 09

anton zap podcastDuell auf hohem Niveau: Anton Zap gewinnt 2:1 gegen Tevo Howard im Roof.fm Podcast Duell. Denn erst wollte ich an dieser Stelle den Roof.fm Podcast von Tevo Howard besonders betonen, es blitzten die Erinnerungen an sein Ostersonntags-Liveset in der Panorama Bar in mir auf. Doch dieser House / 80’s Pop Mix wurde mir dann in der zweiten halben Stunde doch zu sehr 80er Synthpop und das möchte ich hier nicht so unkritisch auf euch loslassen.

Im Roof.fm Soundcloud-Profil habe ich nämlich außerdem noch einen  Mix von Anton Zap gefunden und der passt hier viel besser ins Montagabend-Programm. Mit Deep House startet Anton Zap seine kleine 53-Minuten Rundreise, die sich zwischendurch immer mal wieder mit abgerundeten, jazzy Klimpereinlagen zurück lehnt und dennoch nicht an Drive verliert.

Tracklist:

Jenifa Mayanja  – Time waits for no-one – BuMako
Oscar Barila – Utopia – Parquet
Blunt – City Rain (Cv313′s Reduction Mix) – Dpress Industries
Hugh Masekela – Morola
Thomas Fehlmann – Strahlensatz – Kompakt
Dj Sprinkles – Reverse Rotation – Mule Musiq
Danieto – Tres – impar net label
AntonZap – Alice Miracle – Uzuri
Rare Moods – Soul Mates – Comet
AntonZap – Bye – Unreleased