mnml ssgs: Future Past Mix

mnml ssgs: Future Past MixDiese Woche hat Chris von mnml ssgs einen neuen, sehr sehr schönen Mix veröffentlicht. Wie man im Blog auch selbst nachlesen kann, ist Chris inzwischen nach Tokio umgezogen. So ist es für mich auch ganz klar, dass sich das auch in seinem Mix widerspiegelt – insbesondere wenn jener von mnml ssgs Chris kommt. Damit nicht genug. Eine Aussage von Karl Marx und ein Buch mit gleichem Titel „Future Past“  spendeten noch mehr Inspiration dafür und ich finde, dass dies auch immer wieder im Future Past Mix aus Ambient, IDM und Techno durchschimmert. Mixes, die auf solche Fundamente gebaut werden, sind meistens zeitlos, die Trackauswahl aus Future, Present und Past ist grandios und ich prophezeie diesem Mix auch ohne Vorbehalte eine zeitlose Zukunft in meiner Playlist. Superb!

men make their own history, but they do not make it as they please; they do not make it under self-selected circumstances, but under circumstances existing already, given and transmitted from the past.

Future Past Mix – Tracklist

1. Terre Thaemlitz – 040468
2. Transllusion – I’m Going Home
3. Actress – Maze
4. The Black Dog – Sleep Deprivation 2
5. Tangerine Dream – Movements of a Visionary
6. Subway – Horizons
7. Arpanet – Wireless Internet
8. Sigha – Light Swells (in a distance space)
9. F.U.S.E. – Into the Space
10. Speedy J – Evolution
11. Skanfrom – In 17
12. Anthony Rother – Biomechanik
13. Skanfrom – Cashier 2
14. Drexciya – Hightech Nomads
15. Hardfloor – The Life We Choose (ERP remix)
16. Arpanet – Infinite Density (edit)
17. Jan Hammer – Crockett’s Theme

Efdemin: Chicago (Dial LP 21)

efdemin chicago dial lp21Im Mai hat Efdemin einen schönen Mix fürs Electronic Beats Radio gemacht, der sicher auch promo für sein neues Album mit dem Titel Chicago auf Dial LP21 war. Der Mix ist toll – dieses Chicago Album macht mich jedoch schon seit längerem ein wenig ratlos. Ich schätze Efdemin ja sehr. Als DJ hat er uns schon so manches Mal unglaublich begeistert, auch seine neuen Tracks sind top produziert – Night Train funktioniert zum Beispiel im Club tadellos – und dennoch fühlt es sich für mich irgendwie so an, als ob Yin und Yang etwas aus dem Gleichgewicht geraten wären.

Update 2012: Yin & Yang? Ich hab das Album immer noch in der Kiste ;)

Tracklist

The Mole – Oh My Stomach
Black Jazz Consortium – I Want That
Move D – Aspiration 2010
Audision – Red Sky (Robag Wruhme Remix)
Md’z Revenge – The Banger
Pantha Du Prince -Stick To My Side
Murr – Sunday Morning
Scope – Frequencies
Keith Worthy – Now That’s House
Norm Talley & Delano Smith – Constellation
Efdemin – Oh My God
Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Bitter Sweet Mix)

Sven Weisemann: Desolation Mix

sven-weisemann-desolation-mixMontag. Für heute sind hier 38°C im Schatten angesagt – Hot Summer Edition. Fürs Logbuch: Im Jahr 2010 hatten wir einen richtig kalten Winter, eine echten Frühling und haben nun einen heißen Sommer. I like. Für die Siesta heute habe ich via Kraftfuttermischwerk einen wirklich schönen Mix von Sven Weisemann gefunden. Sein neuer Desolation Mix ist Deep House und für dieses Wetter geradezu perfekt. Schön soft, dass es auch nicht zu sehr anstrengt und wenn ein paar gesungene Textzeilen ins Programm passen ist’s trotzdem bewegend.

Robert Hood: Omega LP (M-Plant 8LP)

robert hood omega m-plant mixLetztens war Robert Hood im Berghain. Wir kamen pünktlich zum Set-Beginn gegen 4 die Treppe hochgetrappst und so 3-4 Platten hat’s schon gedauert, bis man sich auf die leicht erhöhte Schrittgeschwindigkeit eingestellt hatte. Aber dann war Robert Hood einfach nur noch eine Klasse für sich. Niemand bringt einen Minimal-Techno Loop so zum Grooven wie Robert Hood. Eine warme, markerschütternde Bassdrum trägt alles und dann steht er da mit einem wunderbaren Lächeln und so wie er da lächelt, so klingt er. Alle Ruhe der Welt in mindestens 132 funky Techno-Beats pro Minute! Ich hab Robert Hood jetzt zwei Mal gesehen. Im  November am Sonntag 17 Uhr in der Panorma Bar und in dieser Nacht im Berghain. Laut im Club ist der jedes mal wirklich richtig großartig. Hier ist Techno ganz direkt, einfach magisch – er selbst nennt es Minimal Techno Soul.

Ob nun jeder die neue Omega LP zu Hause haben muss will ich mal dahin stellen. Omega ist ein Album, was einen als Zuhörer auch ein bisschen fordert und sehr wahrscheinlich hat die große Mehrheit der Robert Hood-Anhängerschaft schon einschlägige 90er Techno-Erfahrung. Diesen Sound begreift man im Club: erst skeptisch, überrascht dann doch irgendwie den Einstieg gefunden, dann wird’s tatsächlich immer besser, sogar richtig geil und hinterher fragt man sich, wie der das jetzt mit den 3 Tönen gemacht hat. Einmal, immer wieder und irgendwann kauft man sich eben das Album, um Robert Hoods Science Fiction jederzeit abrufen zu können. Mein Lieblingstrack ist übrigens Alpha. Beim 3xVinyl ist der leider nicht dabei und bereits im März als Single 12″ erschienen.

Robert Hood gehört zu den wirklich ganz großen Techno DJs / Produzenten überhaupt!

The Black Dog: Bodytonic Podcast 81

bodytonic 081 the black dog podcastUnd weiter geht’s: Für heute Abend empfiehlt die Monday Edition den Bodytonic Podcast 081 von The Black Dog für alle, die heute Abend Nerven für Ambient und Klangexperiemente haben. Dieser Mix ist ebenfalls schon ein paar Tage im Netz unterwegs und auch wirklich gelungen. Ein Bonus zum letzten The Black Dog Album Real Music for Real Airports und manche könnten den Mix hier sogar noch ein bisschen besser als das Album finden. Tipp!

 Tracklist

Brian Eno – An Ending (Ascent) – Polydor
Bitstream – Retreat Pod – Pylon Music
The Black Dog – BCN 4 – Dust Science
Coil – Box Theme – Solar Lodge
Pan Sonic – Suhteellinen – Blast First
Alex Smoke – Intro – Soma
Gas – Untitled – Kompakt
Fever Ray – If I Had A Heart – Rabid Records
Dave – Wire – Downwards
Monolake – Credit – Monolake / Imbalance Computer Music
FUSE – Carocell – Plus 8
Plastikman – Lost – NovaMute, M_nus
Craig Armstrong – Delay – Sanctuary Records
Loscil – Cloister – Kranky
MLO – Sleeper – Reflective
The Black Dog – Delay 9 – Soma
Jacaszek – Powoli – Miasmah
BMB – All The Saints Have Been Hung – Counterbalance
Autechre – Eutow (The Black Dog’s Arvo Alg Edit) – Warp
Jarvis Cocker – Lanhydrock – Old Music Box – National Trust

Kirk Degiorgio: Bleep43 Podcast 168

bleep43 podcast 168 - kirk degiorgioAchtung! Wer den Podcast 168 von Kirk Degiorgio für Bleep43 noch nicht gehört hat, der muss das unbedingt nachholen und ich wette, jeder Zeitpunkt ist optimal dafür. Ich war ja doch ein bisschen zurückhaltend, weil er eine Zeit lang seine Mixes leider mit Ableton kaputt gefrickelt hatte. Hier passt jetzt aber alles wieder super perfekt! So hörte man schon vom DEMF, dass Kirk Degiorgio momentan wieder in ganz außerordentlicher Form ist und dieser Mix unterstreicht das gleich doppelt. Es geht sehr entspannt zur Sache, bei dem Wetter an einem Montag ist das für mich genau das Richtige und diese 2 Stunden bleiben erstmal im Auto-Repeat Modus… Superb!

Tracklist

AVEORM: AM Beat (Simphonic Silence Inside)
MOHLAO: Luminescent (Field)
REGGIE DOKES: Dreamcatcher (We Play House)
LATE INVITATION: Thus (Mathematics)
SARRASS: Be As Been (Third Ear)
BLACK JAZZ: Walkin’ Soul (Soul Shift)
JACOB KORN: Mirrorflip (Dolly)
PATRICE SCOTT: Nuonce (Minuendo)
THIERRY TOMAS: Breath via Sirius (Love Hertz)
DATASOUL: Yellow Knives (Plus 8)
BOO WILLIAMS: Mortal Tr*nce (Rush Hour)
ZOLTAN SOLOMON: Thoth (Zeecc)
AUDISION: FFM By Night (UNE Dawn Mix) (Andmusic)
BRENDON MOELLER: Mainline (Echochord Colour)
DONNACHA COSTELLO: Leaving Berlin (Lawrence Remix) (Poker Flat)
EXOPLANET: Kumiko (Particles)
QUINCE/BENNY RODRIGUES: 7Up (Smallville)
HUTTON DRIVE: Chord Memories (Seventh Sign)
SHOHEL TAKATA: Last Resort (Statik)
ANDREAS SAAG: People Say (Jimpster Remix) (Freerange)
EVGENY LIGHT: Zapla (Simphonic Silence Inside)
MAIN SEQUENCE: Cosmic Migration (Dub) (Promo)

Nebraska: LWE Podcast 53

nebraska lwe podcast 53Der neue Podcast auf Little White Earbuds kommt von Nebraska! An dieser Stelle sei deshalb gleich noch mal an die großartige Nebraska – A Weekend On My Own EP auf Rush Hour erinnert. Nebraska ist zwar auch House aber mindestens ebenso Funk-Disco-Kraut. So packt sich Al Gibbs neben seinen aktuellen Produktionen und Edits noch Floating Points ein und beamt sich mit seinem LWE Podcast 53 ohne Umwege zurück in die 70er. Eine Zeitmaschine, die mir nach 7 Tagen Festival, Minimal Techno mit 3 DJ-Tricks und so gerade recht kommt und nach dem ersten Hören gleich mal Cloud One mit Atmosphere Strut im Gehörgang festgesetzt hat. Sometimes a break is what makes you creative again. Toller Mix.

Tracklist

Placebo, “Balek” [CBS]
Chocolate Milk, “Time Machine” [RCA Victor]
Marvin Gaye, “Cleo’s Apartment” [Tamla Motown]
Cloud One, “Atmosphere Strut” [P&P Records]
Skyy, “First Time Around” (Cosmo Vitelli Edit) [I’m A Cliché]
Floating Points, “Truly” [Eglo Records]
Nebraska, “Untitled 1999 Archive Track” [unreleased]
Nebraska, “Hi Ya” [Smooth Agent Records]
Steve Winwood, “Penultimate Zone” (Nebraska Edit) [unreleased]
Graham Central Station, “The Jam” [Warner Bros. Records]
Harmonia, “Watussi” [Brain]