Doku: Detroit Wildlife

Ich hab bei dieser Doku Detroit Wildlife, in der es eigentlich gar nicht um Musik geht, eben noch ein bisschen mehr über Techno verstanden und warum es in den Neunzigern einfach nur natürlich war, dass mir in meiner Heimatstadt Halle (Saale) Techno – vor allem Techno aus Detroit – so viel bedeutet hat. So ähnlich wie einige dieser Bilder sind, so war und ist wohl unser Lebensgefühl ähnlicher, als ich das bisher selbst dachte. Heute Abend werde ich noch ein paar Stunden über Transition nachdenken und gleich die Groovebox starten…

(via The Black Dog)

The History of Electronic Music – Dokumentation

Es gibt mal wieder ein Techno Doku-Video auf YouTube – The History of Electronic Music von 2005 mit Interviews von den alten Hasen wie Sven Väth, Joey Beltram, Talla 2 XLC, Westbam etc, die dann erneut erzählen, wie das damals angefangen hat und Paul van Dyk gibt sogar Einblicke in sein tiefes technisches Verständnis ;) Ich fand ja We Call It Techno um Längen besser, aber das gibt’s ja nun nicht mehr bei Google Video. Als kleinen Ersatz also hier die YouTube Playlist in 11 Parts und dann ist’s auch genug mit dem Geschichtsunterricht.. (deutsch / english via Kraftfuttermischwerk)

Dubstep Doku: Living Inside the Speaker

Two Mashup Mafia crew members – who simply go by Mike and Mark – created the film a couple years ago, but recently decided to release it to the masses for free, much to the delight of the heads who caught wind of this via the famous dubstep forum a couple weeks ago (note the ever-growing thread of words like “big ups” and “massive” below the post).

Interviewing the likes of DJ Pinch, Peverelist, Bubonic, Hench Crew, Stealth, Dub Boy, Skream, and others, the filmmakers track the dubstep scene in Bristol, England, often considered second only to London as a U.K. leader of the genre.
(via XLR8R, Kraftfuttermischwerk)

Doku: Rave City (1993)

Okay. Vervollständigen wir das Video Archiv für Tage, an denen das Wetter mal nicht so schön ist. Da gibt’s noch Rave City vom SFB 1993. Hier gab’s auch das das ganze Hardwax Interview mit Rok, welches im Ausschnitt auch kurz bei We Call it Techno zu sehen ist. Außerdem dabei: ein Tanith in Hochform, ein Bunker, ein Walfisch, Raver und ein klassischer, seriös-steifer Off-Kommentar.

Technocity Berlin 1993 Doku

Underground Resistance & Detroit – Universal Techno

Underground Resistance & Detroit - Universal Techno1992 gründete Mad Mike Submerge mit der Adresse 2030 Grand River Detroit, den Plattenladen und Vertrieb von Underground Resistance. Doch 2030 Grand River war nicht nur Submerge. Diese Adresse war bis 2000 auch sowas wie eine Künstler/Freak Kommune, in der fast jeder UR-Artist irgendwann mal eine gewisse Zeit verbracht hat. Ein wirklich besonderer Ort für Techno, an dem so viele bis heute herausragende Tracks ihren Ursprung haben. Vor zwei Wochen wurde 2030 Grand River ohne Ankündigung abgerissen. Die YouTube-Playlist unten enthält Ausschnitte der Arte-Doku „Universal Techno“ von 1996. Hier kannst du auch das Gebäude sehen und vielleicht gleich noch ein bisschen mehr verstehen, warum UR-Tracks aus den Neunzigern nach wie vor so einzigartig sind. Techno vom 2030 Grand River ist politisch. Es geht um Zukunft, Chancen, Gerechtigkeit, Freiräume, Depressionen, Liebe, Träume… und was ist dein Grund, Musik zu machen?

Yes our city does love us – but its tough love featuring: Juan Atkins, Mike Banks, Jeff Mills, Derrick May, Kevin Saunderson, Kenny Larkin, Ken Ishi, Autechre, Abdul HAQQ

Theo Parrish: Lecture @ Red Bull Music Academy

theo parrish lecture rbmaUnsere Platte des Tages „Mr. Fingers – Can you feel it“ ist übrigens die erste Platte, die sich Theo Parrish damals in Chicago gekauft hat. Als er dieses Stück im Radio gehört hat musste er zu Import Records rennen und dort Derrick Carter fragen, ob er diese Platte kennt, die immer so bumdup bubumbum bubumbum macht.  Ich hab mir am Wochenende das Video mit Theo Parrish bei der Red Bull Music Academy in Seattle 2005 angesehen und ich muss sagen, das war grandioses Entertainment. Theo als One-Man-Show erklärt äußerst unterhaltsam, wie das bei ihm los ging, ausführliche Hintergründe, er gibt so manchen guten  Hinweis macht vor allem Mut – Mut, weiter sein Ding zu machen und auch Mut zum Fehler machen. Außerdem erklärt er das noch mal, was man schon in vielen Artikeln über ihn lesen konnte. Kam es im Mag manchmal ein bisschen komisch rüber, so sind seine eigenen Worte um Längen sympathischer. Ich hab nicht nur viel über Theo Parrish gelernt, ich hab auch ein kleines, aber vielleicht essentielles Bisschen mehr verstanden. Großer Tipp für alle!

As anyone who has experienced a Theo Parrish the work of this consummate architect of sound envelopes the listener, and transmits new perspectives on club sonix. Theo’s musical expression fuses the rhythmic, disco-based pulse of Chicago house with the modernist motorik soul of Detroit techno; at the same time pointing to a lineage in black music that runs directly from Sun Ra to Sound Signature. „Jazz spawned house music, jazz spawned hip hop, jazz spawned funk and they all reflect back into that,“ says Theo. So if you want to see the future via the raw, soulful and black roots of house music, then you’ve come to the right teleporter.

https://vimeo.com/29908612