Skudge: Depth Buffering EP (Alpha House) / Convolution (Skudge 001)

Skudge Depth Buffering EP Skudge 001Wieder ein neuer Name im Techno Kosmos, der mich begeistern kann: Skudge. Die erste Platte ist bereits im Oktober 2009 auf dem Butane Label Alpha House erschienen und hört auf den Namen Depth Buffering EP. 2 Techno-Tracks im zeitlos minimalen Gewand, die nicht viel mehr Brauchen als einen schönen Bass, ein funky Programming und fertig ist das Tool für ausschweifende Spannungsbögen. Das jüngst erschienene, erste Release auf dem eigenen Label Skudge 001 geht mit den Tracks Convolution und Contamination diesen Weg konsequent weiter. Wer was mit Mosaic, Adam Beyer und diversen B2 Techno-Klassikern aus dem Detroit/Windsor Umfeld anfangen kann, der darf bei Skudge ruhig mal genauer hinhören.

http://www.juno.co.uk/artists/Skudge/?show_out_of_stock=1

Fred P: Wunderkind Mix

fred p - black jazz consortium - wunderkind mixMein Lieblingsmix in dieser Woche ist übrigens der neue DJ Mix, den Fred P. aka Black jazz Consortium für Wunderkind gemacht hat. Ein Blick auf die Tracklist zeigt: Hier gibt’s einen Haufen unveröffentlichte Tracks zum anhören und das hört sich auch insgesamt richtig klasse an. Nebenbei gibt’s auf dem Wunderkind-Blog gleich noch ein ausführliches Interview, wo es unter anderem auch um Fred P’s neues Album geht, welches demnächst erscheinen soll.

Tracklist:

1 DJ Jus Ed – Teckno Soul Vibe mix – CDR
2 Joey Anderson – Oval – Strength Music
3 Move D – Aspiration 2010 – Soul People Music
4 Fred P – Project 2 – Underground Quality
5 Marathon Men – Sweet Exorcist – CDR
6 Monolake – Stratosphere
7 ?
8 Dario Zenker – Down,Then There – Esperanza
9 Black Jazz Consortium – The Om – Soul People Music
10 D‘ Marc Cantu – No Control (JTC Remix) – Creme JAK X01
11 Santiago Salazar – La Minora – H&V002
12 Levon Vincent – Late Night Jam – Ostgut
13 DJ QU – Law – CDR
14 DJ QU – Party People Clap (Anthony Parasole, Fred P Remix) Deconstruct
15 Fred P – Untitled – CDR

Ecce (Mövenshit 001)

ecce mövenshit 001Die Monday Edition mag Debüts. Die Debüt-EP des Labels Mövenshit und seines Betreibers und bislang einizgen Künstlers Ecce ist zwar schon im Januar aus dem Ei geschlüpft, hat aber erst jetzt den Weg auf meinen Plattenteller gefunden. Eine Entdeckung ist es immer noch und Qualität bleibt sowieso länger frisch. Der, wie der grobhumorige Labelname schon andeutet in der norddeutschen Provinz (Grevesmühlen) angesiedelte Ecce ist Labelmacher, Hausproduzent und Eigenvertrieb in einer Person. Also eine klassische Do-It-Yourself Sache. Und die erste Mövenshit EP zeichnet sich auch genau durch klassische DIY Tugenden aus: ein tendenziell eigenbrötlerisches und stures Beharren auf dem anders sein, anders machen. darauf seinen Shit durchzuziehen und rauszubringen, egal was gerade anderswo, in den Metropolen passiert.

Die vier Tracks der EP bewegen sich zwischen House-Klassik und derberem Neunziger Techno/Rave, gerne auch mal mit Vocal-Schnipseln angereichert. Daran gefällt mir besonders die extrem raue und primitiv-kratzige Produktion (die etwas an einen anderen bekennenden Eigenbrötler aus Detroit, nämlich Omar S. erinnert), sowie die „Kraftwerkigen“ Sounds, besonders auf der A1 Dancefloor. Die Leidenschaft und Liebe für elektronische Tanzmusik ist hier im Rohzustand zu hören. Insgesamt hat das den schönen Effekt, dass diese Platte anders klingt als fast alles was dieser Tage so um unsere Aufmerksamkeit ringt.

Anton Zap – You Are Not Alone EP (Millions Of Moments 18)

anton zap you are not alone ep - millions of moments 018Ungläubig gucke ich auf den Discogs Eintrag zu dieser Platte. Steht da etwa tatsächlich zu Anton Zap – You Are Not Alone EP sowas wie veröffentlicht im Dezember 2009 und limited to 100 copies? Die habe ich doch erst vor ein paar Tagen im Spacehall aus dem Sortiment gefischt. – vermutlich gab’s doch ein Repress. Kaufentscheidend war A2 Kingdom: Das ist so ein Track, der mal wunderbar aus dem gängigen Deephouse Muster ausbricht und schon allein deshalb mehr als 100 Kopien verdient hat. Die Geschindigkeit ist genauso, dass der Track flotter DnB und Downbeat zugleich sein kann und seine Percussions & Co dennoch das Energie-Level eines geübten 125er Dancefloors anschieben können. Impulse durch Variation für Profis.

Anton Zap gehört für mich gerade sowieso zu den Produzenten überhaupt. Seine Werkschau für die Tape pres. Underground Quality Compilation vom vergangenem September war dafür schon der beste Beweis. Von Anfang an hat dieser Mix voll ins Schwarze getroffen, läuft hier seitdem in schöner Regelmäßigkeit und nutzt sich einfach nicht ab. Eigentlich wird der sogar immer noch ein bisschen besser, was wohl auch daran liegt, dass seine Tracks jetzt wie bei der UQ 24 Take It As It Comes EP nun endlich auch auf Vinyl raus kommen. Die anderen Tracks von der You Are Not Alone EP sind übrigens auch echt klasse: Quality hochzehn.

Nebraska – A Weekend On My Own EP (Rush Hour)

Nebraska - A Weekend On My Own EP - Rush HourHach. Diese letzte Nebraska Veröffentlichung auf Rush Hour mit dem Titel A Weekend On My Own EP ist momentan eine meiner absoluten Lieblingsplatten und diesen Status wird sie so schnell nicht wieder verlieren – das ist sicher. Manchmal ist es so, dass mir zu solchen Platten einfach nicht die richtigen Worte einfallen wollen. Worte die tatsächlich beschreiben können, wie ich sehr mir diese Platte wirklich gefällt. Discogs verrät uns, dass hinter Nebraska eigentlich Al Gibbs steckt, der u.a. auch schon auf Down Low ein Album veröffentlicht hat. Wahrscheinlich hat Nebraska mit dieser Platte hier die maximale Punktzahl erreicht. A Weekend On My Own, welches musikalisch so eigenständig klingt, dass mir dazu keine vernünftige Assoziation einfällt, deshalb einfach mal die Klappe halte und mich fallen lasse. Perfekt für anstehende Frühlingstage: wun-der-schön!

Eli Verveine: Tastes Like Blueberry

eli verveine tastes like blueberryOh Mann! Die Woche ist schon wieder rum und ich hab’s zu keinem Blogeintrag geschafft – sorry. Und jetzt habe ich auch irgendwie Bock auf Wochenende, Musik machen, hören, mixen und vielleicht sogar ein Bier. So mache ich mir erstmal diesen tollen Mix an und schmeiß mich aufs Sofa.. Mit Eli Verveine kann dabei nix schief gehen. Schönes Wochende!

http://official.fm/tracks/45657?size=small

Monday Edition Podcast 09: David Dorad

david dorad monday edition podcastDass es in Berlin auch noch andere Partyveranstalter gibt, als jene die es sowieso schon in den Lonely Planet geschafft haben, dass hat man bestimmt schon mal gehört. Und ganz weit vorne sind dabei definitiv die Bachstelzen, die nicht nur mit ihrer Gala-Vorstellung beim Fusion Festival seit ein paar Jahren überall für entzücktes staunen sorgen. Die liebevolle Deko, die Musik, das Gefühl, dieser mir so sympatische Wahnsinn passt bei den Bachstelzen immer so wunderbar. So viele einfach großartige Momente, die ich mit ihren Partys verbinde… Kurz vor Weihnachten haben wir uns im ganz kleinen Kreis getroffen und David Dorad – feste DJ-Größe bei den Bachstelzen – hat uns diesen schönen Mix gemixt. Wir haben dazu ne Kiste Catuma aufgemacht – perfekt. Für die Tracklist hat es dann leider nicht mehr gereicht, weil David Dorad danach in den Flieger gestiegen ist und nun schon seit Wochen bei 40 Grad im Schatten in Brasilien verweilt. Morgen legt er in Rio auf und nächste Woche beim Karneval in Sao Paulo. Okay, der nächste Sommer kommt ganz sicher.

DJ Spunky @ Cosmic Listener Mix (18.01.2009)

DJ Spunky Cosmic ListenerAchtung, jetzt mal alle herhören hier: Falls irgend jemand mal gehört hat, dass DJ Spunky aus Dresden ein wirklicher Klasse-DJ ist – es stimmt. Soeben habe ich diesen Mix, aufgenommen bei Cosmic Listener, aus dem sozialen Netzwerk gefischt und das war echt ein Glücksgriff. So wie der mich hier durch den Abend trägt, dass ist wirklich ne Wucht. Ein super House-Set, bitte anhören…

 

Tracklist:

1. Moody – Freeki Mutha F cker [KDJ]
2. Larry Heard – Free [Track Mode]
3. Specter – Making Me Feel [Tetrode Music]
4. Scott Ferguson & Marvin Belton – I Am Here (Piano Mix) [Deep Explorer]
5. Franck Roger – New Hope [Real Tone]
6. Ron Trent – City Beat [Future Vision]
7. Mateo & Matos – Idrissa Rhythm [Spiritual Life Music]
8. AntonZap – It’s Your Wave Too [Quintessentials]
9. Caro – Do You Want My Love ? (Aruba Remix) [Headphoniq]
10. Juju Christian Treuter – Earth People [Juju Music]
11. Rezkar – Mystic Jungle [Altered Moods]
12. Ernie – Guerreros [Minuendo]
13. Motor City Drum Ensemble – Feel The Love [Four Roses]
14. Delano Smith – Synergy [Third Ear]
15. Manmade Science – Meandyou [Philpot]
16. Hot Coins – You can’t pray for your soul [Untracked]
17. Moody – Hello 2morrow [KDJ]
18. Moodymann – Joy part III feat. Taj [Peacefrog]

Juju & Jordash: Litte White Earbuds Podcast 41

Juju & Jordash Litte White Earbuds Podcast 41Die in Amsterdam lebenden Juju & Jordash hab ich ja wirklich lieb gewonnen und so sind sie inzwischen ständige Begleiter der Monday Edition. Ihr neuer Mix für den Little Wihite Earbuds Podcast macht dabei auch keine Ausnahme und passt wieder mal perfekt.

 

 

Tracklist:

01. Ryuichi Sakamoto, “Steppin’ Into Asia” [Midi Inc.]
02. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
03. Tevo Howard, “Dreamer’s Reason” (Club Mix) [Beautiful Granville Records]
04. Rick Wade, “No Place” [Laid]
05. Rick Wade, “Ricky’s Groove” [Laid]
06. Kuniyuki, “Dear African Sky” (Henrik Schwarz Remix Unreleased Live Version) [Endless Flight]
07. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
08. Marcus Mixx, “Better Spread On Red” [Let’s Pet Puppies]
09. Beautiful Swimmers, “Horizon” [Future Times]
10. My Mine, “Hypnotic Tango” (Instrumental) [Progress Record]
11. Cabaret Voltaire, “Kino” [Virgin]
12. Theo Parrish, “Overyohead” [Sound Signature]
13. Anthony Nicholson, “untitled” [white]
14. Tidiani Koné & Orchestre Poly-Rythmo, “Djanfa Magni” [Analog Africa]
15. The Crystalites, “Concentration Ver. 3? [Earmark]

Homewreckers: Not My Business (Circus Company 42)

Homewreckers Not My Business Circus Company 42Die neue Platte auf Circus Company hat mich mal wirklich positiv überrascht. Homewreckers, das sind Johannes Ehmann, Gregor Pottmeier und Krischan Jan-Eric Wesenberg, die hier allen voran mit dem schönsten Plattencover des Monats und der Not My Business EP in der Kiste gelandet sind. Die Vocals mit ihren Versatzstücken aus der aktuellen Musikdiskussion kommen mir so vertraut vor, dass ich gleich im Intro bei Ihnen bin. Sie spielen ihre Roots von 70s Funk, Hip Hop bis House voll aus und dabei kann, wenn man’s richtig macht, nur ein richtig guter Track heraus kommen der sich in hervorragender Gesellschaft, wie z.B. jener von Henrik Schwarz, wiederfindet. Homewreckers – Not My Business ist ein warmer Dancefloorschieber, der mit seinen Lead-Vocals dann doch überzeugt und dabei ein Thema behandelt, welches aktuell und zeitlos zugleich ist. Lohnt sich…