Anton Zap – You Are Not Alone EP (Millions Of Moments 18)

anton zap you are not alone ep - millions of moments 018Ungläubig gucke ich auf den Discogs Eintrag zu dieser Platte. Steht da etwa tatsächlich zu Anton Zap – You Are Not Alone EP sowas wie veröffentlicht im Dezember 2009 und limited to 100 copies? Die habe ich doch erst vor ein paar Tagen im Spacehall aus dem Sortiment gefischt. – vermutlich gab’s doch ein Repress. Kaufentscheidend war A2 Kingdom: Das ist so ein Track, der mal wunderbar aus dem gängigen Deephouse Muster ausbricht und schon allein deshalb mehr als 100 Kopien verdient hat. Die Geschindigkeit ist genauso, dass der Track flotter DnB und Downbeat zugleich sein kann und seine Percussions & Co dennoch das Energie-Level eines geübten 125er Dancefloors anschieben können. Impulse durch Variation für Profis.

Anton Zap gehört für mich gerade sowieso zu den Produzenten überhaupt. Seine Werkschau für die Tape pres. Underground Quality Compilation vom vergangenem September war dafür schon der beste Beweis. Von Anfang an hat dieser Mix voll ins Schwarze getroffen, läuft hier seitdem in schöner Regelmäßigkeit und nutzt sich einfach nicht ab. Eigentlich wird der sogar immer noch ein bisschen besser, was wohl auch daran liegt, dass seine Tracks jetzt wie bei der UQ 24 Take It As It Comes EP nun endlich auch auf Vinyl raus kommen. Die anderen Tracks von der You Are Not Alone EP sind übrigens auch echt klasse: Quality hochzehn.

Nebraska – A Weekend On My Own EP (Rush Hour)

Nebraska - A Weekend On My Own EP - Rush HourHach. Diese letzte Nebraska Veröffentlichung auf Rush Hour mit dem Titel A Weekend On My Own EP ist momentan eine meiner absoluten Lieblingsplatten und diesen Status wird sie so schnell nicht wieder verlieren – das ist sicher. Manchmal ist es so, dass mir zu solchen Platten einfach nicht die richtigen Worte einfallen wollen. Worte die tatsächlich beschreiben können, wie ich sehr mir diese Platte wirklich gefällt. Discogs verrät uns, dass hinter Nebraska eigentlich Al Gibbs steckt, der u.a. auch schon auf Down Low ein Album veröffentlicht hat. Wahrscheinlich hat Nebraska mit dieser Platte hier die maximale Punktzahl erreicht. A Weekend On My Own, welches musikalisch so eigenständig klingt, dass mir dazu keine vernünftige Assoziation einfällt, deshalb einfach mal die Klappe halte und mich fallen lasse. Perfekt für anstehende Frühlingstage: wun-der-schön!

Eli Verveine: Tastes Like Blueberry

eli verveine tastes like blueberryOh Mann! Die Woche ist schon wieder rum und ich hab’s zu keinem Blogeintrag geschafft – sorry. Und jetzt habe ich auch irgendwie Bock auf Wochenende, Musik machen, hören, mixen und vielleicht sogar ein Bier. So mache ich mir erstmal diesen tollen Mix an und schmeiß mich aufs Sofa.. Mit Eli Verveine kann dabei nix schief gehen. Schönes Wochende!

http://official.fm/tracks/45657?size=small

Monday Edition Podcast 09: David Dorad

david dorad monday edition podcastDass es in Berlin auch noch andere Partyveranstalter gibt, als jene die es sowieso schon in den Lonely Planet geschafft haben, dass hat man bestimmt schon mal gehört. Und ganz weit vorne sind dabei definitiv die Bachstelzen, die nicht nur mit ihrer Gala-Vorstellung beim Fusion Festival seit ein paar Jahren überall für entzücktes staunen sorgen. Die liebevolle Deko, die Musik, das Gefühl, dieser mir so sympatische Wahnsinn passt bei den Bachstelzen immer so wunderbar. So viele einfach großartige Momente, die ich mit ihren Partys verbinde… Kurz vor Weihnachten haben wir uns im ganz kleinen Kreis getroffen und David Dorad – feste DJ-Größe bei den Bachstelzen – hat uns diesen schönen Mix gemixt. Wir haben dazu ne Kiste Catuma aufgemacht – perfekt. Für die Tracklist hat es dann leider nicht mehr gereicht, weil David Dorad danach in den Flieger gestiegen ist und nun schon seit Wochen bei 40 Grad im Schatten in Brasilien verweilt. Morgen legt er in Rio auf und nächste Woche beim Karneval in Sao Paulo. Okay, der nächste Sommer kommt ganz sicher.

CTM 10 – Club Transmediale Compilation / Sampler

CTM  10 Club Transmediale Compilation SamplerIn dieser Woche ist wieder ordentlich was los in der Hauptstadt. Da hätten wir zum Einen die Transmediale, die hier seit gestern läuft. Die De:Bug hat uns in der letzten Ausgabe schon ein bisschen auf das Thema Utopien etc eingestimmt und sicher war das nicht ganz unabhängig vom Thema des Festivals für Kunst und digitale Kultur im Haus der Kulturen der Welt. Parallel gibt’s dazu noch die Social Media Week und natürlich die Club Transmediale – dieses Mal hauptsächlich im WMF. Und was bringt Dir das jetzt? Zum Beispiel gibt’s bei zero“ den durchaus gelungenen Sampler zum Event mit diesem schönen Mount Kimbie Track kostenlos zum Download. News von der Social Media Week gibt’s natürlich auch im Internet – hier bei Twitter oder auch in Blogs wie diesem hier. Und wer außerhalb des Festivals ebenso Bock auf Zukunft hat, der kann auch mal nach Science vs Fiction mit Harald Lesch googlen.

Tracklist:

Patric Catani – Lemniscate 14
Hildur Gudnadottir – Erupting Light
Mount Kimbie – Maybes
Glass Candy – Candy Castle
Guido Möbius – Gosse Overman
Etienne Jaumet – Entropy
Desire – Don’t Call
Scuba – Klinik
Funckarma – Nays of Dight
Aoki Takamasa – RN2-09 PT1 + PT2
Joris Voorn – Empty Trash
Drop The Lime – Set Me Free (Harvard Bass Remix)
Oni Ayhun – OAR002

  • Club Transmediale Compilation

DJ Spunky @ Cosmic Listener Mix (18.01.2009)

DJ Spunky Cosmic ListenerAchtung, jetzt mal alle herhören hier: Falls irgend jemand mal gehört hat, dass DJ Spunky aus Dresden ein wirklicher Klasse-DJ ist – es stimmt. Soeben habe ich diesen Mix, aufgenommen bei Cosmic Listener, aus dem sozialen Netzwerk gefischt und das war echt ein Glücksgriff. So wie der mich hier durch den Abend trägt, dass ist wirklich ne Wucht. Ein super House-Set, bitte anhören…

 

Tracklist:

1. Moody – Freeki Mutha F cker [KDJ]
2. Larry Heard – Free [Track Mode]
3. Specter – Making Me Feel [Tetrode Music]
4. Scott Ferguson & Marvin Belton – I Am Here (Piano Mix) [Deep Explorer]
5. Franck Roger – New Hope [Real Tone]
6. Ron Trent – City Beat [Future Vision]
7. Mateo & Matos – Idrissa Rhythm [Spiritual Life Music]
8. AntonZap – It’s Your Wave Too [Quintessentials]
9. Caro – Do You Want My Love ? (Aruba Remix) [Headphoniq]
10. Juju Christian Treuter – Earth People [Juju Music]
11. Rezkar – Mystic Jungle [Altered Moods]
12. Ernie – Guerreros [Minuendo]
13. Motor City Drum Ensemble – Feel The Love [Four Roses]
14. Delano Smith – Synergy [Third Ear]
15. Manmade Science – Meandyou [Philpot]
16. Hot Coins – You can’t pray for your soul [Untracked]
17. Moody – Hello 2morrow [KDJ]
18. Moodymann – Joy part III feat. Taj [Peacefrog]

Ricardo Esposito: Something That Needs Nothing Mix

Ricardo Esposito Something That Needs Nothing MixMontag: Depressionen ziehen sich durch die Timeline der Social Networks. Zum Glück wurde ich gestern auf einen neuen Mix von Ricardo Esposito in der Soundcloud aufmerksam gemacht (Danke an sma). Something That Needs Nothing: Dubtechno als Medizin gegen Grau in Grau in allen Lebenlagen – tolles Ding, Tipp!

 

https://soundcloud.com/ricardo-esposito/ricardo-esposito-something-that-needs-nothing

Juju & Jordash: Litte White Earbuds Podcast 41

Juju & Jordash Litte White Earbuds Podcast 41Die in Amsterdam lebenden Juju & Jordash hab ich ja wirklich lieb gewonnen und so sind sie inzwischen ständige Begleiter der Monday Edition. Ihr neuer Mix für den Little Wihite Earbuds Podcast macht dabei auch keine Ausnahme und passt wieder mal perfekt.

 

 

Tracklist:

01. Ryuichi Sakamoto, “Steppin’ Into Asia” [Midi Inc.]
02. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
03. Tevo Howard, “Dreamer’s Reason” (Club Mix) [Beautiful Granville Records]
04. Rick Wade, “No Place” [Laid]
05. Rick Wade, “Ricky’s Groove” [Laid]
06. Kuniyuki, “Dear African Sky” (Henrik Schwarz Remix Unreleased Live Version) [Endless Flight]
07. Aroy Dee, “The Planets” [NWAQ]
08. Marcus Mixx, “Better Spread On Red” [Let’s Pet Puppies]
09. Beautiful Swimmers, “Horizon” [Future Times]
10. My Mine, “Hypnotic Tango” (Instrumental) [Progress Record]
11. Cabaret Voltaire, “Kino” [Virgin]
12. Theo Parrish, “Overyohead” [Sound Signature]
13. Anthony Nicholson, “untitled” [white]
14. Tidiani Koné & Orchestre Poly-Rythmo, “Djanfa Magni” [Analog Africa]
15. The Crystalites, “Concentration Ver. 3? [Earmark]

Homewreckers: Not My Business (Circus Company 42)

Homewreckers Not My Business Circus Company 42Die neue Platte auf Circus Company hat mich mal wirklich positiv überrascht. Homewreckers, das sind Johannes Ehmann, Gregor Pottmeier und Krischan Jan-Eric Wesenberg, die hier allen voran mit dem schönsten Plattencover des Monats und der Not My Business EP in der Kiste gelandet sind. Die Vocals mit ihren Versatzstücken aus der aktuellen Musikdiskussion kommen mir so vertraut vor, dass ich gleich im Intro bei Ihnen bin. Sie spielen ihre Roots von 70s Funk, Hip Hop bis House voll aus und dabei kann, wenn man’s richtig macht, nur ein richtig guter Track heraus kommen der sich in hervorragender Gesellschaft, wie z.B. jener von Henrik Schwarz, wiederfindet. Homewreckers – Not My Business ist ein warmer Dancefloorschieber, der mit seinen Lead-Vocals dann doch überzeugt und dabei ein Thema behandelt, welches aktuell und zeitlos zugleich ist. Lohnt sich…

Doku: Lost In Music – Tekkno Trance

Lost In Music beschäftigt sich mit Techno 1992/94 in Deutschland. Im Sommer wurde diese Doku bereits durch die Blogs gereicht – da  war ich aber irgendwie Doku-gesättigt und hab das erst mal ignoriert. Ein nachträglicher Blick ins Techno Museum hat sich heute Abend dennoch gelohnt. In revolutionärer 92er Schnitttechnik zeigt die Doku Lost In Music zum Beispiel Sven Väth, dass er schon 92 gude Laune verbreiten konnte. Kid Paul, Westbam und anderen gelingt eine überraschend klare und realistische Vision, wie das mit dem Auflegen und Vinyl weitergehen wird – was mir nebenbei bewiesen hat, dass die Debatte um Digital/Analog/Vinyl schon immer irgendwo dazu gehört hat. Neben Einblicken in Lifestyle, Freiräume und Kultur der Celebration Generation erklärt Lost in Music außerdem, wie das mit der Technik und insbesondere mit dem Synthesizer funktioniert und das habe ich bisher selten so kompakt, verständlich und unterhaltsam gesehen. 45 Minuten Techno Museum auf Youtube für alle, die diese Doku noch nicht kennen: