Und wo wir schon mal beim Wackies Dub sind. Als es 2008 das Repress dieser Platte gab, brauchte ich nicht groß überlegen und es war klar, dass sie natürlich als 12″ in die Sammlung mit aufgenommen wird. Es ist meine allerliebste Dub-Platte und immerhin der Grund, warum Hardwax ebenso heißt. Moritz von Oswalds und Mark Ernestus Weiterentwicklung hab ich übrigens schon einen Podcast geschenkt.
Black World came out originally in 1979, on the Wackies’ imprint Hardwax. (The original cover commemorated the first year of Honest Jon’s new reggae shop Maroons Tunes, Bullwackies’ UK distributor.) It’s a tough album, with Sibbles guiding the selection as well as sharing bass duties — there are versions of his classic composition Guiding Star and stylish Wackies heavyweight, This World; and Tribute To Studio One reworks Heptones Gonna Fight / Hail Don D. as modern steppers, with the kit-drums — as throughout this album — supplemented effectively by the latest electronic innovation from Japan. Drifter and Skylarking put in appearances; and two full Joe Auxumite vocals from the solo album scheduled for release around this time, but abandoned when most of the tapes were lost. A dub version of Delroy Wilson’s Rain From The Skies rounds out proceedings.
Es ist April und schon Sommer. Ich war bereits im See baden und hab inzwischen auch den ersten Sonnenbrand des Jahres. Deshalb war ich heute mal nicht zum Sonnenbaden. Jedoch scheint hier nun nicht nur die Sonne durchs Fenster – die Wackies Sampler Compilations waren heute der Dub-Reggae Dauerbrenner. Wackies haben ja in der vergangen Zeit ihre Releases auch als Sampler CD re-released und diese seien Dir hier nun wärmstens an Herz gelegt. Volume 1 und 3 sind immer noch für kleines Geld bei Hardwax zu haben -die besondere Empfehlung geht an Volume 3- und mehr als no fillers, just killers! will ich auch nicht hinzufügen.
Diese Ambient Compilation The Ambient Cookbook ist die Platte des Tages. Es ist eine wirklich schöne Zusammenstellung von Tracks, die -wie Discogs sagt- das goldene Zeitalter des Ambient repräsentierten. Na gut, goldenes Zeitalter hin oder her. Hier kannst du neben Tracks von Pete Namlook selbst auch Tracks von Tetsu Inoue, Jonah Sharp, David Moufang, Dr. Atmo und anderen hören. Die 4xCD Box ist leider wirklich teuer. Vereinzelt gibt’s aber die Tracks inzwischen schon bei Mp3-Plattformen wie
Kraut Techno! haha. Und das ist meine Platte des Tages! Hinter Nacho Patrol steckt Legowelt. Von dem habe ich, so glaube ich, nur zwei Platten und eine davon ist diese hier. Sie erinnert mich vor allem an den Sommer. Die Peaktime liegt schon weit hinter uns, irgend jemand von der Räuberbande spielt ziemlich schräge Musik und ich tanze trotzdem. Bald gibt’s die dann auch mit schönem Cover im Laden.
Ich hab mich jetzt doch mal dazu durchgerungen, meine Plattensammlung nach Staubfängern und Fehleinkäufen zu durchsuchen und diese endlich mal auszusortieren. Manchmal kommt man dabei auch mal wieder an Platten vorbei, welche zu unrecht schon zu lange ungehört im Regal standen. Dieses 2000er Album von Luomo (aka Vladislav Delay) ist eine davon. Es passt grade noch in den letzten großen Deep House Hype dieser Zeit, dem ich ja auch irgendwie meinen Zugang zu dieser Musik verdanke. Der große Hit dieser Platte ist wohl ohne Frage Tessio – dieser große Deephouse Popsong, der mir schon bei so manchen Liebeskummer so großartig zur Seite gestanden hat. Der Track wird grade zum mindestens dritten Mal wieder neu aufgekocht aber wenn man das Vocalcity Album hat, dann können diese ganzen Remakes einen völlig entspannt am Arsch vorbei gehen. Persönlich finde ich eh die C/D Platte immer noch ein bisschen besser und so habe mich für den Track „Synkro“ im Player entschieden. Nach diesem Album hat Luomo leider diese leichten Ansätze ziemlich schlimm in Richtung Pop-auf-die-12 entwickelt und hat mir überhaupt nicht mehr gefallen. Deshalb spare ich mir auch den Myspace Link.
Meine Platte des Tages: Paperclip People – The Secret Tapes Of Doctor Eich. Ich kann mich noch sehr gut an diesen Montag 1996 im Plattenladen erinnern, als ich die das erste Mal gehört habe. Es war meine erste Begenung mit Detroit Techno – und das hat mich bisheute nicht mehr losgelassen. Ich schließe mich vollkommen kodebreaker an, der bei Discogs sagt: