Na wie geht’s am heutigen Montag? Hangover, Schlafdefizit, Stress auf der Arbeit oder einfach nur Montag? Wie auch immer, für mich kommen die 10 Essential Tracks, ausgesucht von Levon Vincent gerade recht, die gestern bei Groove n‘ Vibes veröffentlicht wurden. Der erste Track Don Carlos – Alone (Paradise) war für mich schon gleich genau die richtige Medizin für Tage wie diesen. Weiter geht’s mit einer erstklassigen Auswahl zwischen 1970 und 1997, die an dieser Stelle schon mal vorweg unterstreicht, dass Levon Vincent in den Jahrespolls unter der Rubrik Newcomer 2009 bestimmt etwas ungenau gelistet wird ;) Nebenbei muss ich an dieser Stelle unbedingt noch auf seine aktuelle 12″ The Medium is the Message hinweisen – bereits erschienen auf Levon Vincents eigenen Label Novel Sound. Nicht nur der Titel ist klasse. Mir gefällt besonders B1 A Melody For Everyone und außerdem bedankt sich die Monday Edition an dieser Stelle gleich noch mal ganz offiziell für die Erwähnung im Levon Vincent Mix der Club Tape pres. Underground Quality CD. Hach, echt schön das alles und jetzt schnell weiter zur Playlist. Made my day..
- Groove n‘ Vibe: Ten essential tracks – Levon Vincent
- Levon Vincent
Die großartige Premiere vom Neuling im Hardwaxvertieb Just Another Beat -wir eninnern uns an die Money Nugget EP- hat mit Jouem und seiner Levitation EP ihren Nachfolger gefunden. In Sachen Deepness machen sie so weiter, wie sie angefangen haben. Der Titeltrack auf der A-Seite kann das sogar dem Zeitgeist entsprechend mit 112 Beats in der Minute auch noch ein kleines bisschen langsamer und sein Name, zu deutsch schweben, ist Programm. Elemente aus Downbeat, Dubtechno und Deephouse vereinigen sich hier zu wunderschönen Klangwolken, perfekt für die ruhigen Momente. Die Flip Day Lily ist ähnlich gestrickt, jedoch ein bisschen darker. Just Another Beat!
Das Kraftfuttermischwerk sind Ronny Kraak und ehemals Nico Wawersig, veröffentlichen seit 2006 Tracks unter anderem auf Thinner und Ronny betreibt außerdem einen meiner Lieblingsblogs. Der erste Mix aus der Kraftfuttermischwerk-Reihe Tief erschien 2009 zuerst bei Proton Radio.
Hab einen Quantec Live Mix beim
Bei mnml ssgs gibt’s einen Link für Sunday Sounds. Cio D‘ Or hat in diesem Monat einen wirklich schönen Dubtechno Mix für Gudrun Gut’s
Auf meinen Wegen durchs Netz bin ich bei infinitestatemachine über Gmos – Deep In The Mix gestolpert. Nachdem das mp3 erst einmal Gelgenheit hatte, in meinem Download-Ordner noch ein bisschen zu reifen, habe ich mir das gestern endlich mal angehört und Gmos hat mich wirklich überzeugt. Absolute Killer Tunes…
Neues machte der Mai: ki records, ein gerade geschlüpftes Label aus Köln und Christian Löffler, ein recht neuer Player aus Meck-Pomm. Ergibt als Laufnummer KI-001 eine 4-Track EP, die auf das wunderbarste alter Errungenschaften einen frischen Schwung gibt und damit gerade ziemlich einzigartig da steht. Die Verbindung melodiöser Ambient-Sounds mit einem Gerüst eher minimaler Beats und Bässe in einer aktuellen Klangästhetik zwischen Techno und House. Erst mal ist das keine so besondere Errungenschaft. Was dann aber im einzelnen aus dieser Basis gemacht wurde sehr wohl. Löffler verzichtet vollständig auf Echokammern und Dub-Chords. Seine Stücke nehmen eher die heute schon verloren geglaubten Fäden wieder auf, die einmal die Debüts von Pantha du Prince, Anders Ilar oder Alex Smoke ausgelegt haben. Eine spezielle Mischung von entrücktem Schwelgen in Melancholie und einer furztrocknen „Stiff Upper Lip“ Attitüde die von Löffler fast unverschämt unbeschwert in die Jetzzeit transportiert wird.