Auf meinen Wegen durchs Netz bin ich bei infinitestatemachine über Gmos – Deep In The Mix gestolpert. Nachdem das mp3 erst einmal Gelgenheit hatte, in meinem Download-Ordner noch ein bisschen zu reifen, habe ich mir das gestern endlich mal angehört und Gmos hat mich wirklich überzeugt. Absolute Killer Tunes…
Tracklist:
1. Yagya – Rigning Níu (Sending Orbs)
2. Leonid – Sadim (Sistrum)
3. Legowelt – Deerdrive JX 10 (M>O>S)
4. Black Jazz Consortium – Watching You Vouge (Soul People Music)
5. Marcello Napoletano – Pianeta Juno (Mathematics)
6. Levon Vincent – Six Figures (Novel Sound)
7. Legowelt – DX Days (Clone)
8. Juju & Jordash – Deep Blue Meanies (Dekmantel)
9. Sascha Dive – Deepest America (Moodymann Remix) (Ornaments)
10. Omar-S – Blade Runner (Fxhe)
11. Mike Huckaby – Wavetable No. 9 (Synth)
12. Robert Hood – And Then We Planned Our Escape (Music Man)
13. Shake – It Erased Me (Morphine)
14. Terrence Dixon – Below Radar (Children Of Tomorrow)
15. Unknown – Landlines (Numbercult)
/ Louis Guilliaume – Beyond The Stars (Heat Of The Storm Remix) (SD)
66mins/152MB
Neues machte der Mai: ki records, ein gerade geschlüpftes Label aus Köln und Christian Löffler, ein recht neuer Player aus Meck-Pomm. Ergibt als Laufnummer KI-001 eine 4-Track EP, die auf das wunderbarste alter Errungenschaften einen frischen Schwung gibt und damit gerade ziemlich einzigartig da steht. Die Verbindung melodiöser Ambient-Sounds mit einem Gerüst eher minimaler Beats und Bässe in einer aktuellen Klangästhetik zwischen Techno und House. Erst mal ist das keine so besondere Errungenschaft. Was dann aber im einzelnen aus dieser Basis gemacht wurde sehr wohl. Löffler verzichtet vollständig auf Echokammern und Dub-Chords. Seine Stücke nehmen eher die heute schon verloren geglaubten Fäden wieder auf, die einmal die Debüts von Pantha du Prince, Anders Ilar oder Alex Smoke ausgelegt haben. Eine spezielle Mischung von entrücktem Schwelgen in Melancholie und einer furztrocknen „Stiff Upper Lip“ Attitüde die von Löffler fast unverschämt unbeschwert in die Jetzzeit transportiert wird.
Diese Woche gab’s die Neue von Levon Vincent auf Deconstruct 02 – seine dritte EP seit Dezember. Erste große Aufmerksamkeit gab es für Inivisible Bitchslap auf Deconstruct 01 und ihrem Nachfolger Six Figures EP auf Novel Sound. Und Mr. Vincent weiß was er tut. So geht es wie bei den Platten zuvor im rohen, leicht düsteren Beat stampfend vorwärts. Solemn Days hat dabei eine Sirene am Start, welche den Dancefloor ziemlich zwingend in Alarmstimmung versetzt. Die B-Seite geht es dann etwas entspannter an. Ein Hauch von Dubtechno überzieht das Gerüst des Tracks und so entsteht ein entspannter Groover, der mit überraschenden Vocalstückchen dazu einlädt, davon zu fliegen. Platte der Woche.
Dub Techno continues: Detroit’s Luke Hess hat dieser Tage sein Debüt-Album Light In The Dark auf Echochord veröffentlicht. Mit einem müden Blick habe ich dies letzte Woche erstmal so zur Kenntnis genommen – doch dann hab ich festgestellt, dass diese LP durchaus einen Check wert ist. Boomkat schreibt dazu
Nummer 8 der Workshop Reihe und bisher habe ich noch kein Release ausgelassen. Die kriegen mich immer: dieses Mal mit 3 neuen Tracks von Kassem Mosse. Die A-Seite besteht aus einem langen, deepen Synthie Loop der anfangs so präsent ist, dass die Rhythmuselemente wie Hologramme vorbeiziehen. Als dieser Loop auf einmal auf einer Rauschfläche entschwindet ertappe ich mich, wie ich dieser doch recht simplen Tonfolge nachhänge und langsam vor mich hin groove. B1 spiele ich auf 45 und es entpuppt sich ein toller Technotrack, der diese Woche alle Releases von Sandwell District über Dettmann bis Ben Klock abhängt. B2 ist dann noch eine gelungene Bereicherung für die Kategorie „Letzte Platte“ oder ganz einfach ein wirklich schöner Track zum Dahinträumen.
Diese Woche gibt’s auf Resident Advisor einen neuen Mix von Intrusion aka Soultek oder auch Stephen Hitchell. Hitchell ist einer der fleißigsten Akteure im letzten Dub Techno Hype und zusammen mit Rod Modell war er verantwortlich für diese stets streng limitierten Echospace-Releases, die anfangs in Dub Techno-Kreisen noch schwer gefeiert wurden, sich aber schon bald erste Anzeichen des Überdrusses bemerkbar machten. Bald war es nur noch die Wiederholung der Wiederholung und Marketing. Obwohl es inzwischen um Dub Techno, Echochord und Co sehr viel stiller geworden ist, zeigt doch dieser Mix, dass Dub und Techno immer wieder funktioniert und sich eventuell schneller vom Hype erholt, als ich das noch vor ein paar Monaten gedacht hätte. Und die Rhythm & Sound, Maurizio, Moritz von Oswald und Convextion Tracks sind ganz einfach Killer Tunes!
Es gibt einen neuen Bunker Podcast und mit Claro Intelecto haben sie sich wieder einen Artist ausgesucht, der locker das vom Bunker hochgehaltene Qualitätsniveau halten kann. In Intelecto-Manier geht es so von Housetunes über Dub Techno zum Acid Techno und schon ist’s vorbei.
Diesen Monat ist bereits Nummer 5 auf
Diese Woche haben die von