Auf meinen Wegen durchs Netz bin ich bei infinitestatemachine über Gmos – Deep In The Mix gestolpert. Nachdem das mp3 erst einmal Gelgenheit hatte, in meinem Download-Ordner noch ein bisschen zu reifen, habe ich mir das gestern endlich mal angehört und Gmos hat mich wirklich überzeugt. Absolute Killer Tunes…
Tracklist:
1. Yagya – Rigning Níu (Sending Orbs)
2. Leonid – Sadim (Sistrum)
3. Legowelt – Deerdrive JX 10 (M>O>S)
4. Black Jazz Consortium – Watching You Vouge (Soul People Music)
5. Marcello Napoletano – Pianeta Juno (Mathematics)
6. Levon Vincent – Six Figures (Novel Sound)
7. Legowelt – DX Days (Clone)
8. Juju & Jordash – Deep Blue Meanies (Dekmantel)
9. Sascha Dive – Deepest America (Moodymann Remix) (Ornaments)
10. Omar-S – Blade Runner (Fxhe)
11. Mike Huckaby – Wavetable No. 9 (Synth)
12. Robert Hood – And Then We Planned Our Escape (Music Man)
13. Shake – It Erased Me (Morphine)
14. Terrence Dixon – Below Radar (Children Of Tomorrow)
15. Unknown – Landlines (Numbercult)
/ Louis Guilliaume – Beyond The Stars (Heat Of The Storm Remix) (SD)
66mins/152MB
Vor ein paar Tagen hab ich Euch bereits den Donato Dozzy DJ Mix aus dem
Im July findet in der Nähe von Bristol UK das Glade Festival statt. Es gibt eine unglaublich lange Artistliste, ein Headliner reicht dem Nächsten die Hand. Was dabei aber für uns besonders interessant ist: es gibt dort auch einen wirklich schönen Podcast mit reichlich Futter für die mp3-Player dieser Welt. 23 Episoden sind inzwischen veröffentlicht und ich habe hier mal für die Monday Edition Mixes von Donato Dozzy und The Orb rausgesucht. Für mich sind beide wirkliche Sommer OpenAir Sets. Absoluter Favorit ist das echte Flieger-Set von Herrn Dozzy während es The Orb eklektisch zwischen Ambient, Techno und so angeht. Wem das noch nicht reicht, der findet im Glade Podcast auch noch James Holden, Carl Craig, Juan Atkins System 7, Booka Shade und so weiter und so fort…
Damals – 1991 – sind alle, die es irgendwie geschafft hatten die Eevolute 01 zu ergattern, mit Florence – The Vineyard und den verträumten Vocals von Rodine davon geflogen. Stefan Robbers aka Terrace und Mitglied der Acid Junkies war ein echter Klassiker gelungen, welcher dann auch auf Carl Craigs Planet E released wurde. Letztes Jahr gab’s ein Re-issue der Orginaltracks auf Eevolute No. 01 und 02 und diesen Monat sind ganz frisch ein paar Remixes (vorerst nur als mp3) dazu erschienen. Am Werk waren unter anderen Arne Weinberg, The Moderator, Convextion, Duplex, Dave Tarrida, Justin Berkovi und Peter „Baby“ Ford. Check the Website!!!
Heute erscheint die neue Platte von The Black Dog. Wenn ich nur an dieses Album Radio Scarecrow vom letzten Jahr denke, dann ziehen sich gleich tiefe Furchen durch meine Stirn. So hatte ich doch vom Album erst erfahren, als es im LP-Format schon überall „out of stock“ war und mir bei Discogs Preise um die 60 Euro entgegen lachten. Wer hier welchen Schuss nicht gehört hat, will ich an dieser Stelle einmal offen lassen. Fakt ist: heute erscheint die neue Black Dog LP (Edit: …doch noch nicht – das Release Date ist jetzt nächste Woche Montag – 27.04.). Nachdem, was ich bereits gehört habe, ist das wieder klassischer Black Dog Style – irgendwo zwischen Ambient, IDM und Techno und insgesamt etwas dunkler als das letzte Album. Neben der wieder limitierten 3xLP Vinyl Edition gibt’s das aber auch als CD, mp3 oder flac.
Es gibt einen neuen DJ Mix von Daniel Stefanik. Alle die mich ein bisschen kennen, die wissen, dass ich Herrn Stefaniks Musikgeschmack sehr schätze. Und der neue Mix mit dem Namen Electronic Artform gefällt mir besonders gut! Er zeigt uns seine Einflüsse aus Aril Brikha, Detroit, Dub, Techno und 90er IDM. Alles handgemixt auf zwei Technics und nem Battlemixer – das man sowas jetzt dazu schreiben muss.. Voll geil, ey! :)
Neues bei Smallville in Hamburg. In der letzten Woche bekam ich das neue Release überreicht und es ist einmal mehr eine Überraschung, was da auf uns zukommt: Stephan Laubner a.k.a. STL zeichnet sich dort – abseits seiner eh schon so grandiosen Produktionen auf seinem eigenen Label Something verantwortlich für drei ganz tolle Epen, die irgendwo zwischen feinstem Deep House, aber auch dubbigem Techno angesiedelt sind. Wie immer sehr eigenständig, großartig im Aufbau der einzelnen Tracks, die teilweise recht harmonisch daherkommen und einen äußerst zwingend und dennoch unaufdringlich zum Tanzen verführen – einfach wunderschön… Es sind einfach alle Stücke so klasse auf den Punkt gebracht, daß ich an dieser Stelle ganz gut darauf verzichten kann, eines davon speziell hervorzuheben! Dankeschön, lieber Stephan sowie ein großes Kompliment an das Smallville-Team für diesen Volltreffer!!!
Ich weiß es zwar nicht ganz genau, aber ich tippe auf ein eigenes Labelprojekt von Sven Weisemann – Essays. Nummer 1 ist als handliche 7″ erschienen und vereint in der Plastik-Schutzhülle das Whitelabel Vinyl mit dem Kunstdruck „Treiben“ von Chen Yun Wang. Es ist aber nicht nur so, dass diese 7″ Leontica EP von innen nach außen läuft, ihr ein Kunstdruck beigelegt ist und sie somit schon fast alle optischen Besonderheiten aufweist, die ein Sammlerherz erfreuen können. Viel mehr hat hier Herr Weisemann auch mal Tracks veröffentlicht, die sich endlich ein bisschen vom bewährten Muster lösen und einen Schritt zur Seite oder -je nach Perspektive- auch einen Schritt nach vorne wagen. „Treiben“ passt dabei auch perfekt zur Musik. So erinnert mich der A-Track „Rootless“ ein wenig an wunderschöne, ältere Space Night Tracks von Elektrolux und B „Garden Of Fantasy“ bringt die Synapsen sofort auf ERP-Schwingung. Zwei Vergleiche, die ich hier jetzt einfach Mal bemühen muss, weil mir zu den Tracks auch nichts weiter einfällt – außer dass sie einfach wunderschön sind. Don’t miss!