Mal wieder eine Doku aus alten Zeiten. Christopher Just (I’m a disco dancer and a sweet romancer..) hat ein Video eingestellt, dass damals für das ORF-Jugendmagazin X-Large produziert wurde – moderiert von Arabella.
Tag Archives: Techno
Future Beat Alliance: EevoNext Radio Episode #009
Das holländische Label Eevo Lute Muzique gibts schon seit 1991 und sie haben dort diverse Klassiker veröffentlicht, angefangen mit dem Florence Klassiker The Vineyard über 2000 and One (1992!), Wladimir M, Max 404, Terrace etc. Nun gibt es das digitale Sublabel Eevo Next mit angeschlossener Radiosendung und gestern war Matthew Puffett aka Future Beat Alliance zu Gast. Ein Clubset, angereichert mit diversen Film Sound- und Sprachfetzen, dass mit der Zeit immer atmosphärischer wird und schließlich im Orbit entschwindet.
Tracklist
1- INTRO -See The Future
2- Voodeux -Heebie Jeebiez
3- Dk7 – The Difference
4- Voodeux – Bones
5- Quince – My Life`s Rhythm
6- Audioma- Ubuntu (original mix)
7- Xaver Naudascher – After Life
8- Górecki: Symphony #3, Op. 36, “Symphony Of Sorrowful Songs” – Lento
9- Carl Craig – Demented Drums
10- Future Beat Alliance – Do You Dream
11- Tobi Neumann – Together – (Original Mix)
12- Jon Hopkins – The Low Places
13- The Black Dog – Jauqq
14- Luke Slater _Seeing Sense
15- Another Fine Day – Green Thought (in Green Shade)
- Future Beat Alliance
- EevoNext Radio
- Eevo Next
WAX 20002
Im vergangenen Jahr hat Shed aka René Pawlowitz einige Releases ohne einen Aliasnamen veröffentlicht und mit Equalized und dem Vorgänger der WAX 20002 war er damit durchaus erfolgreich. Die Equalized und WAX 10001 hatten es Ende 2008 bis auf Platz 13 und 15 der De:Bug Jahrescharts geschafft und am coolsten finde ich eigentlich, dass wirklich viele die Handschrift von Shed rausgehört haben, ohne dass das Label drauf stand. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass sein Sound eben die eigene Persönlichkeit hat, die bei so vielen Produktionen so oft vermisst wird? Nun geht die WAX 20002 an den Start und ich habe sie wieder wirklich gern. Der Sound spielt, wie schon bei 10001, mit Mitte-90er House Techno Assoziationen nur das es jetzt vor allem im Bassbereich deutlich mehr Druck auf die Magengegend gibt und so. True Techno House Music!
General Elektro – AU1
Es gibt ein neues Label mit dem Namen General Elektro aus Berlin. Auf ihren erstem Release AU 1, produziert von SVN und Daniel Pflumm vom Elektro Music Department, gibt’s eine Mischung aus Drones und super deepen Techno. Und auch wenn das Atelier da hinten am Kanal am Görlitzer Park schon saniert sein sollte, so höre ich hier immer noch den Putz bröckeln, im Berliner Hinteraus. Ich mag wirklich alle Tracks und besonders A2 Trilogy und B1 Building. Trilogy beginnt mit dem analogen Einstellen des Synths, um sich dann in prägnanter Klangfolge ins Hirn zu schleifen und Building lege ich zur Zeit einfach am liebsten auf… Hört selbst und Pflicht für alle, die nach Hardwax was mit pure Berlin underground techno w/ lo-fi attitude oder z.B. mit Aquaplano anfangen können.
- General Elektro
- Hardwax (reinhören & kaufen)
Henning Around: By Three On The Trees Mix 07.2009
Zu den schönsten Mixes 2008 zählten für mich jene von Henning Around aus Hamburg. Mit Deep Space 20359 und Diving Deeper 20359 hat er sich mühelos einen Stammplatz auf meinem mp3-Player erspielt und jetzt gibt’s endlich neues Futter inklusive Dead Eye – dem Masterpiece mit dem Eon, auch wenn er vor kurzem verstorben ist, weiterleben wird. Alles zum Anhören und zum Download bei Soundcloud. Yeah!
Tracklist:
Moderat – Rusty Nails (Shackleton Unofficial Mix)
Raudive – Khaki
Appleblim & Ramadanman – Sous Le Sable
Surgeon – Floorshow pt. 1
Baby Ford & Eon – Dead Eye
Actress – Hazyville
Kkassem Mosse – Workshop 08
Juju & Jordash – Deep Blue Meanies
Plaid – Ol
Ad Vanz vs. Gescom – Viral
Phillipe Cam – Karine
DJ Bone – Changeapella
Jedi Knights – May the funk b with u
Autechre – Eutow
Datassette – The Aviatrix
Alexi Delano feat. Robert Manos – Round and Round (Metro Area Remix)
Boards of Canada – Amo Bishop Roden
Edward: Views From Abroad (White 006)
Wann war das eigentlich, als Miminal Techno noch sexy war, und irgendwas mit Soul zu tun hatte? Und nicht wie Matias Aguayo kürzlich so schön textete, im „just pumping pumping pumping“ eine langweilige Porno-Logik verinnerlicht hat oder sich seit mehr als zehn Jahren an der einen, unerreichten Matrize (Robert Hoods Minus von Internal Empire) abarbeitet? Nun hin und wieder gibt es erfreuliches zu berichten, und der junge Mann der sich Edward nennt, konnte mich mit seiner, nach mehreren Samplerbeiträgen, ersten eigenen EP Views From Abroad mal wieder ernsthaft für ein klassisches Minimal Stück Begeistern. In the Mood heisst das, belegt die A-Seite der EP und legt über einem ganz simplen und trocken-warmen Fundament aus Bässen und sehr gerader Bassdrum ein melancholisches Sample (möglicherweise aus dem Soundtrack des gleichnamigen Wong Kar Wai Films) und einen schmeichelnden Wechselgesang Edwards mit Sara Clarke, der ein bischen an Je T’aime… Moi Non Plus erinnert, aber doch unendlich viel subtiler daherkommt als die gruselige Coverversion die Sven Väth seinerzeit an Je T’aime verbrochen hat. Auch die zwei dunkel melodischen Minimal-Stücke auf der B-Seite überzeugen. White, das Berliner Label mit dem schmucken seriellen Design (ein frontales Schwarzweiss Photo des jeweiligen Künstlers vor schwarzem Hintergrund) hat sich hier jedenfalls einen vielversprechenden Newcomer an Land gezogen.
Doku: Detroit Wildlife
Ich hab bei dieser Doku Detroit Wildlife, in der es eigentlich gar nicht um Musik geht, eben noch ein bisschen mehr über Techno verstanden und warum es in den Neunzigern einfach nur natürlich war, dass mir in meiner Heimatstadt Halle (Saale) Techno – vor allem Techno aus Detroit – so viel bedeutet hat. So ähnlich wie einige dieser Bilder sind, so war und ist wohl unser Lebensgefühl ähnlicher, als ich das bisher selbst dachte. Heute Abend werde ich noch ein paar Stunden über Transition nachdenken und gleich die Groovebox starten…
(via The Black Dog)