Two Mashup Mafia crew members – who simply go by Mike and Mark – created the film a couple years ago, but recently decided to release it to the masses for free, much to the delight of the heads who caught wind of this via the famous dubstep forum a couple weeks ago (note the ever-growing thread of words like “big ups” and “massive” below the post).
Interviewing the likes of DJ Pinch, Peverelist, Bubonic, Hench Crew, Stealth, Dub Boy, Skream, and others, the filmmakers track the dubstep scene in Bristol, England, often considered second only to London as a U.K. leader of the genre.
(via XLR8R, Kraftfuttermischwerk)
Autorenarchiv: Gunther
Clouds – Protecting Hands & Calibre – Dutty (Deep Medi Musik)
Deep Medi Musik ist eines meiner Dupstep-Lieblingslabels. Seit dem Release Nummer 4, Mala – Forgive haben die bei mir so einen Stein im Brett, weil das die erste Dubstep-Platte war, von der ich nach wie vor richtig überzeugt bin. Dann habe ich lange von denen nichts mehr gekauft, doch mit den letzten beiden Releases haben sie mich wieder gekriegt. Clouds – Protecting Hands ist ein sehr luftig schwebender UK-Garage/Dupstep Track, der in der Vocal-Version vielleicht ein bisschen an Portishead erinnern kann. Besonders die Instrumental Version gefällt mir aber wirklich gut.
Mit dem Release von Deep Medi Musik 17 haben sie jetzt noch einen drauf gesetzt und deshalb hier der unbedingte Tip für Calibre. Besonders herausragend ist der Track Dutty. Mit seinen deepen Sounds versteht der sich auf Anhieb mit meiner House-Definition und bringt mit seinem beschwingt gebrochenen Dubstep/UK-Garage Groove eine unerhörte Frische ins Tanzbein. Es ist der Frühling des leicht gebrochenen Beats – hört selbst:
Martyn – Great Lengths 3xLP (3024 005)
Diesen Monat ist das bereits im vergangenen Jahr angekündigte Album Great Lengths von Martyn erschienen und es wird völlig zurecht überall umjubelt. Martyn zählt mit seinen Produktionen zu den Vorreitern der aktuellen Liaison zwischen Dubstep und Techno, obwohl für mich dieses Album eher eine Liebeserkärung für Dubstep und House ist. Hat Dubstep bisher eher das Image, düstere Musik für Kopf wippende, bekiffte Jungs zu sein, so bringt Martyn mit dieser LP ein Lächeln des Frühlings auf den Dancefloor, dessen leicht gebrochener Beat ganz locker mit der 4/4 Bassdrum im House flirten kann und dabei das bisschen Pop mitbringt, welches auch die Mädchenpopos begeistern wird. Mein Favorit ist E – Elden St. neben all den anderen, wirklich sehr schönen Tracks. Release Date ist heute – ich hab sie schon :) Großer Tip und schwere Kaufempfehlung!
The Black Dog – Further Vextations
Heute erscheint die neue Platte von The Black Dog. Wenn ich nur an dieses Album Radio Scarecrow vom letzten Jahr denke, dann ziehen sich gleich tiefe Furchen durch meine Stirn. So hatte ich doch vom Album erst erfahren, als es im LP-Format schon überall „out of stock“ war und mir bei Discogs Preise um die 60 Euro entgegen lachten. Wer hier welchen Schuss nicht gehört hat, will ich an dieser Stelle einmal offen lassen. Fakt ist: heute erscheint die neue Black Dog LP (Edit: …doch noch nicht – das Release Date ist jetzt nächste Woche Montag – 27.04.). Nachdem, was ich bereits gehört habe, ist das wieder klassischer Black Dog Style – irgendwo zwischen Ambient, IDM und Techno und insgesamt etwas dunkler als das letzte Album. Neben der wieder limitierten 3xLP Vinyl Edition gibt’s das aber auch als CD, mp3 oder flac.
Hier ist schon mal der Teaser:
- Further Vextations
- The Black Dog
Talking Shopcast 04: Efdemin / Phantasma EP 1
Auf Little White Earbuds gibt’s ab heute den Talking Shopcast mit Diamonds & Pearls, dem freundlichen Musikvertrieb aus Berlin. Seit 2003 kümmern die sich dort -ich erinnere mich noch an ihr kleines Häuschen im Kreuzberger Hinterhof- um klasse Houseplatten und veröffentlichen zudem auf ihrem Label Diamonds & Pearls Music auch selbst sehr schöne Tracks. Ein Blick ins Plattenregal und ich finde unter DnP auch Henrik Schwarz, Ricardo Villalobos und diese A Gang of Crows EP von M.Cargo & At Ease. Letztere habe ich soeben gleich mal wieder in die aktuelle Playkiste gesteckt. Ganz aktuell ist die Diamonds and Pearls 11 – Phantasma EP. Die A-Seite kommt mit tobias. – Clapper und die Flip mit Efdemin – Hope.
Der Efdemin Track mit diesem geilen Bass ist für mich das Kaufargument für diese Platte und das unterstreichen DnP und Efdemin gleich noch mit einem Interview und einem Podcast.
Tracklist
01. Ferdinand Kriwet – Voice of America [Edition RZ]
02. Thriller – Swarm [Thriller]
03. Loco Dice – Black Truffles In The Snow (Mike Huckaby’s The Jazzed Out S Y N T H remix) [Desolat]
04. Vera – Hooked Up With Da Drums [Moon Harbour Recordings]
05. The Godson – Magic Water (Saint Jean remix) [Still Music]
06. Dplay – Tschaka [Running Back]
07. Rennie Foster – Little Dandelion [Futago Traxx]
08. Josh Brent – A Question of Timing [Schatrax]
09. Boris Horel – Close To Me [Eklo]
10. Studio 1 – Grün 2 [Studio 1″
11. Protectorate Collective – Nm [Protectorate Collective]
12. Norm Talley – The Journey [Nouveau Riche Entertainment]
13. Protectorate Collective – Be [Protectorate Collective]
14. STL – Silent State [Smallville Records]
15. Sian – Red Cloud (Minilogue remix) [Aus Music]
16. Eliot Orphan – Twelve [Ballad Inc.]
- Download mp3
- Interview @ Little White Earbuds
- Diamonds & Pearls
- Efdemin
- tobias.
mnml ssgs mx25: XDB @ Fundbureau, Hamburg
Diese Woche haben die von mnml ssgs ihren 25ten Podcast veröffentlicht. Dieses mal mit XDB und das ist ein sehr cooler Mix geworden. Er kommt in zwei Teilen, passend für die A- und B-Seite eines 90er Tapes. Ich höre und staune – es ist nicht blubdub sondern echt funky und meine Erwartungen hat er locker übertroffen… Check!
Tracklist:
part 1
1. Jitterbug „Raw Winter ep“ Uzuri 006
2. MXM „Disloc8ted Science ep“ AmpArt 001
3. Kenny Larkin „Keys Strings & Tambourines“ Planet E
4. Re-Composed „Movement8 C2 rmx“ Deutsche Grammophon
5. Levon Vincent „Invisible Bitchslap“ Deconstruct 001
6. I-Robots „Laws ep Part2“ Opilec Music 002
7. Risksoundsystem „Tsiy Kerry Chandler Inst.“ Kerry 001
8. Sasha Dive „Basic Collective pt.2“ Deep Vibes 003
9. Wbeeza „New Skank ep“ Third Ear 100
10. Chez Damier „Untitled“ KMS 49
11. Pullen/Damier „Forever Monna“ Balance 06
11. The Answer „John“ Rockin House 08
12. Jitterbug „Raw Winter ep“ Uzuri 006
13. Arto Mwambe „Mudhutma“ Brontosaurus 004
part 2
14. Soul Capsule „Las Ramblas“ Trelik 13
15. Unknown Artist „Music Institute 20th Anniversary 1/3“ NDATL
16. Aril Brikha „Art Of Vengance ep“ Fragile 13
17. Aril Brikha „Art Of Vengeance ep“ Fragile 13
18. Jesper Dahlbäck „The Persuader“ Svek 11
19. Sons Of The Dragon „SOTD“ SOTD 01/02
20. Robert Hood „Omega“ Peacefrog 043
21. Johannes Volk „Internal Structure ep“ Lifeworld 02
22. Unknown Artist „Primitive Urges 01“ Primitive 01
23. Techno Grooves „Mach 4“ Stealth 1191
24. R.A.Presents „Entangled“ Deviate 007
25. JS 01 „JS 01“ JS 01
26. Convextion „Venus In Spurs“ Tektite 10
27. Aftrax „Extended Play“ Nova Mute 31
28 .Levon Vincent „Six Figures ep“ Novel Sound 02
29. DPLAY „Huub Sand“ Running Back 018
30. Plein Soleil „Casus Belli“ PlayRJC 02
Bullwackies All Stars – Black World Dub
Und wo wir schon mal beim Wackies Dub sind. Als es 2008 das Repress dieser Platte gab, brauchte ich nicht groß überlegen und es war klar, dass sie natürlich als 12″ in die Sammlung mit aufgenommen wird. Es ist meine allerliebste Dub-Platte und immerhin der Grund, warum Hardwax ebenso heißt. Moritz von Oswalds und Mark Ernestus Weiterentwicklung hab ich übrigens schon einen Podcast geschenkt.
Black World came out originally in 1979, on the Wackies’ imprint Hardwax. (The original cover commemorated the first year of Honest Jon’s new reggae shop Maroons Tunes, Bullwackies’ UK distributor.) It’s a tough album, with Sibbles guiding the selection as well as sharing bass duties — there are versions of his classic composition Guiding Star and stylish Wackies heavyweight, This World; and Tribute To Studio One reworks Heptones Gonna Fight / Hail Don D. as modern steppers, with the kit-drums — as throughout this album — supplemented effectively by the latest electronic innovation from Japan. Drifter and Skylarking put in appearances; and two full Joe Auxumite vocals from the solo album scheduled for release around this time, but abandoned when most of the tapes were lost. A dub version of Delroy Wilson’s Rain From The Skies rounds out proceedings.
Wackies Sampler Volume 1, 2 and 3
Es ist April und schon Sommer. Ich war bereits im See baden und hab inzwischen auch den ersten Sonnenbrand des Jahres. Deshalb war ich heute mal nicht zum Sonnenbaden. Jedoch scheint hier nun nicht nur die Sonne durchs Fenster – die Wackies Sampler Compilations waren heute der Dub-Reggae Dauerbrenner. Wackies haben ja in der vergangen Zeit ihre Releases auch als Sampler CD re-released und diese seien Dir hier nun wärmstens an Herz gelegt. Volume 1 und 3 sind immer noch für kleines Geld bei Hardwax zu haben -die besondere Empfehlung geht an Volume 3- und mehr als no fillers, just killers! will ich auch nicht hinzufügen.
Doku: Rave City (1993)
Okay. Vervollständigen wir das Video Archiv für Tage, an denen das Wetter mal nicht so schön ist. Da gibt’s noch Rave City vom SFB 1993. Hier gab’s auch das das ganze Hardwax Interview mit Rok, welches im Ausschnitt auch kurz bei We Call it Techno zu sehen ist. Außerdem dabei: ein Tanith in Hochform, ein Bunker, ein Walfisch, Raver und ein klassischer, seriös-steifer Off-Kommentar.
Andy Stott: Brief Encounter (Modern Love 55)
Es gibt eine neue Platte von Andy Stott. Seit 2005 veröffentlicht dieser wirklich gute Tracks auf Modern Love. Mit seinem Album Merciless zeigte er uns bereits 2006 seine beeindruckende Kombination zwischen deep- und darkness und immer noch gerne höre ich die Demon in the Attick EP, die neben diesem Techno Killer auch das wunderschöne Deephouse Stück Come Together enthält. So war jetzt schon vorher klar, Andy Stott wiederholt sich nicht, geht mit seinen Produktionen immer einen Stück weiter und deshalb ist für mich zumindest einmal reinhören Pflicht. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Counter auf der A-Seite ist ein Dubtechno Track. Wer mich heute noch mit einer Dubtechno Produktion aus der Reserve locken will, der muss da schon ganz schön was hinlegen – Andy Stott hat’s hingekriegt. Die B-Seite kommt dann mit sehr gutem Dubstep genannt Drippin. Mein Fazit: Genau so! Großartige Platte!