Da entsteht momentan irgendwo ziwschen Magdeburg, Hamburg, Leipzig, Dresden, Essen, Halle, Berlin, Frankfurt und (guck an!) Erlangen ein neues Netzwerk, welches sich explizit um Soultunes kümmert! Dass eben diese Soultunes auch nicht vor geographischen Enklaven wie zum Beispiel Erlangen halt machen, dass weiß wohl niemand besser als Hombre Spunky vom Uncanny Valley. Mit unermüdlicher Energie werden bei seiner Suche nach den verborgenen Vinylschätzen nicht zuletzt sämtliche 1-Euro-Wühlkisten in den verstaubten Ecken der Plattenläden oder auf den Flohmärkten der Republik durchforstet. Und als ich mich erst letztens wieder fragte, was er da nur wieder für einen Killertrack raus gesucht hat, hörte ich schon wieder das triumphierende „1Euro“! Es geht eben nicht um Kohle, es geht um Soul – und Soul hat dieser Mix nicht zu knapp!
Ich bin gespannt, was das Soultunes Network in Zukunft noch alles so zu Tage fördert. Das gibt’s definitiv Potential.
Tracklist
1. Bon & Rau – Brothers & Sisters (Poodle Dub) / Smallville Records
2. Laid – Punch Up (Frankie Feliciano Original Edit) / Symple Sound
3. Gemini – We Are The Future / Classic
4. Agnès Presents Cavalier – Napoletano / Drumpoet Community
5. Baaz – See Below / Sthlmaudio Recordings
6. Skipson – Nice Like That / Raum Musik
7. Shoebox – Falling In The Right Place / Shoebox (Holland)
8. Ricardo Miranda – Urbanism / Rush Hour Recordings
9. Larry Heard – Deja Vu (Musaria Mix) / Innervisions
10. Jovonn – He’s More (Moov Beats) / Next Moov Records
11. The Deep – Dom Dom Jump (Original Mix) / Basenotic Records
12. Patchworks Ginger X Press – Brothers On The Slide (Jimpster Remix) / Still Music
https://soundcloud.com/soultunes-1/soultunes-podcast-02-by-spunky

Meine Platte der Woche ist das neue Album von Nuel, dass soeben unter dem Namen Trance Mutation als Further Records 38 LP in Amerika erschienen ist. Further Records ist eines meiner Lieblingslabel in diesem Jahr. Das zwischen Washington und Seattle beheimatete Label hab ich seit dem Donato Dozzy Album K von 2010 ständig im Auge und auch in diesem Jahr haben dort schon ein paar wirklich tolle Releases das Licht der Welt erblickt. So verschieden die auch sind – bei Further Records hört man Musik aus einer weiter gefassten Perspektive…
Letzten ist mir die externe Festplatte abgeschmiert und damit mein gesamtes Mix-Archiv. So unschön der Umstand war, so positive Nebenwirkungen hat sowas auch. Zum Beispiel musste ich mir mal Gedanken machen, was denn da jetzt alles fehlt und was mir davon wirklich noch wichtig ist. Sonsic Sunset – The Final Live FM Broadcast von Dave Siska stand dabei ziemlich schnell ganz oben auf dem Zettel!
Achtung aufgepasst! Momentan sind bestimmt noch die letzten Exemplare der wieder mal sehr streng limitierten Sushitech 10″ von Mike Huckaby mit dem Titel Bassline 87 irgendwo unterwegs und ich hoffe, dieser Artikel kommt nicht zu spät. Ihr erinnert euch bestimmt noch an die letzte Split-10″ mit Delano Smith und Norm Talley. So wie es aussieht, ist der Run nach der aktuellen Bassline 87 nicht weniger ungebremst. Völlig zu Recht: Killer House Tunes! Die Bassline 87 ist echt derbe und so manche Euphorie ist garantiert. Wäre das nicht schon genug für den Dancefloor setzt B – Muzik For The Dancefloor noch einen drauf. Wow!
Wer beim Plattenhören das dritte Release von Luke Hess auf dem Omar-S Label FXHE Records doch erst mal wieder zurück gestellt hat, der soll vielleicht doch noch mal in die Dubout 3.13 reinhören. Beginnen wir mit der B-Seite. Luke Hess ist uns vor allem als Dub-Techno Produzent bekannt und dem wird B1 Leads to Life auch vollkommen gerecht. Keine Ahnung wie es euch geht – bei mir gab es schon mal Zeiten, in denen sich mit einem warmem Dub-Reverb mein Herz schon deutlich einfacher erobern lies. Heute hab ich weitgehend genug davon. Trotzdem mag ich den Track, weil er nicht gar so sehr in Watte gehüllt ist und wenigstens im Beat ein paar Ecken und Kannten besitzt.
Das ist heute der 500ste Monday Edition Artikel! Nach einiger Überlegung habe ich für dieses kleine Jubiläum die BBC-Doku The Alchemists of Sound von 2003 ausgesucht. Hier geht es um den BBC Radiophonic Workshop. Zwischen 1958 und 1998 kümmerte man sich hier im legendären Room 13 der Maida Vale Studios in London um neue Musik und Effekte für die BBC.
Wie ich im Helena Hauff Interview zum neuen Keep It Deep Guest Mix erfahren habe, legt sie erst seit 2009 auf. Dafür hat Helena Hauff inzwischen aber wirklich beachtenswerte Erfolge erreicht. Von hier aus sieht es ja fast so aus, als ob sie in Hamburg nahezu jeden coolen Gast supporten darf oder ist es eher umgekehrt? Egal. Ihre Musikauswahl ist tight und ihre Einstellung ist die Richtige. Da lässt sich selbst die aktuelle Groove zu einem kurzen Portrait hinreißen…