Einen noch: Das Entertainment-Programm für den heutigen Montag beschließt – last but not least – der neue LWE Podcast 35 der Little White Earbuds von Margaret Dygas. Und wer jetzt hier vorschnell urteilt der irrt. Letztens hat sie schon ein wirklich schönes House-Set in ihrer Lieblings-Residency, der Panorama Bar, gespielt und dieser Podcast ist alles andere als der Minimalsound, den vielleicht einige befürchten. Super smooth am Ambient entlang gemixt hat mich dieses Set heute ganz wunderbar durch seine 78 Minuten begleitet. Perfekt für Tage wie diesen und inzwischen mag ich ja die Margaret Dygas überhaupt sehr gerne.
Tracklist:
01. Daniel Stefanik, “Reactivity 6″ [Statik Entertainment]
02. Cirkel, “Cirkel003.1″ [Cirkel]
03. Murmur, “Barrier” [Meanwhile]
04. Intrusion ft. Paul St. Hilaire, “Angel Version” [Intrusion]
05. Luke Hess, “Reel Life” (cv313 Dimensional Space Mix) [Echocord]
06. Bernd Maus, “Tell Me” [Statik Entertainment]
07. DJ Joey Anderson, “Oval” [Strength Music]
08. Terrence Dixon, “Emergency” [Meakusma]
09. Peter F. Spiess, “Wortkarg” [Adjunct]
10. Moritz Von Oswald Trio, “Pattern 3″ [Honest Jon’s Records]
11. Baby Ford, “Westway” [Autoreply Music]
12. Avus, “Boute Diabolique” [Stolen Moments]
13. Theorem vs. Stewart Walker, “Too Distant Images” [M_nus]
Zwei Dumme, ein Gedanke: den vermutlich grauverwaschensten Montag dieses Jahres mit einem kleinen Mix aufhellen. Mein Vorschlag (via
Das Mahnen nach neuen Mixes zeigt Früchte und so habe ich beschlossen, meinen kleinen, persönlichen, mal eben aus dem Ärmel geschüttelten Warmup-Mix der vergangenen Woche ins Netz zu schießen. Weniger linear und ein bisschen lazy gemixt, aber ich habe den in den letzten Tagen trotzdem immer wieder gern gehört. So soll es also sein – auch um das Warten auf den Chaise-Mitschnitt etwas zu verkrüzen ;) Mit dabei ist auch die hier schon besprochene Miles Sagnia auf Aesthetic Audio, die letzte XDB, die neue Electric Indigo und Tevo Howards Dreamers Reason, auf das auch die aktuelle De:Bug ein Loblied angestimmt hat. Just a beginning…
An dieser Stelle bekommt der spätsommerliche Hype um Joy Orbison noch mal Nachdruck, denn auch mit einem bisschen Abstand lässt sich bei Orbision wirklich zeitlose Substanz erkennen. Am Montag bin ich auf meinem Heimweg nach einem emotional äußerst facettenreichen Wochenende mit dem schon von Sascha empfohlenen
Nach dem kleinen Teaser vom Morgen kommt jetzt der Sound of Berghain als Sandwell District Mix im Resident Advisor Podcast 177 von Regis und Function. Regis kennen wir von diversen Techno Killern auf Downwards und Function kommt von Synewave New York. Beide haben inzwischen auf dem von Female in Birmingham gegründeten Techno Label Sandwell District veröffentlicht und wem das alles nichts sagt, dem reicht auch: Tolle Technoplatten die manchmal im Berghain laufen – an dieser Stelle klasse im Podcast zusammen gemischt.
Chris von
Vor einigen Wochen ist das Album „Burgenland Dubs“ von Ian Simmonds auf Musik Krause erschienen und ist heute mal wieder meine Platte des Tages. Daher wird es höchste Zeit es mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Es ist der dritte Longplayer auf Musik Krause, und da sich das Label noch nie mit 08/15 Großraumdiskothekenmusik abgegeben hat und oft auch eine sehr eigene Geige spielen will, ist Ian Simmonds dort sehr gut aufgehoben. Abseits von 4/4 Bassdrum und Tanzflächenengagement verbindet er elektronische Musik mit verkapselten Rhythmen und jazziger Attitüde. Bongobeats treffen auf analoge Sythies und vermischen sich mit akustischen Gitarren. Keine definierbare Schublade, sondern allumfassender Eklektizismus, der sich aus allem nur das Beste sucht. Spannend vom ersten bis zum letzten Track ist dieses Album kein Werk, was im Laufe der Nacht in Ekstase versetzen will, sondern bei dem man besser mal ein bisschen verweilt, um in die Tiefe der Komposition eintauchen zu können. Zwei der Songs waren schon auf vorhergehenden EPs veröffentlicht worden und sind daher nicht auf der Vinylversion enthalten. Das ist nicht so schlimm, da eine CD mit allen Tracks enthalten ist.
Noch einmal Groove n‘ Vibes für diese Woche. Dieses mal mit Jeff Mills, 1998 in der Distillery Leipzig. Das war damals zur besten Zeit des Klubs. Banane hatte die Macht an der Tür und an diesem Abend hatte ich ihn noch nicht ganz überzeugt, dass ich auf jeden Fall in diesen Club gehöre, dass ich mehr Techno bin, als die meisten dieser Distille-Divas von damals. Ich glaube es war ein Donnerstag und die Schlange vor dem Klub war einfach endlos. Banane ist diese Schlange dann immer entlang gegangen und hat so kleine Eintrittskärtchen verteilt, die zum Vorbeigehen an der Schlange und somit zum Einlass berechtigten. Hunderte haben keins bekommen, mich eingeschlossen und ich war selten so enttäuscht und angepisst wie damals. Ich weiß es noch ganz genau. Es war der letzte Abend, an dem mich Banane nicht rein gelassen hat…
Im September gabs mal wieder einen Mix von David Moufang noch besser bekannt als Move D. Dieses Mal ist es ein Set, welches live in Portugal für den XLR8R Podcast aufgenommen wurde und das gefällt mir… sehr!
Na wie geht’s am heutigen Montag? Hangover, Schlafdefizit, Stress auf der Arbeit oder einfach nur Montag? Wie auch immer, für mich kommen die 10 Essential Tracks, ausgesucht von Levon Vincent gerade recht, die gestern bei Groove n‘ Vibes veröffentlicht wurden. Der erste Track Don Carlos – Alone (Paradise) war für mich schon gleich genau die richtige Medizin für Tage wie diesen. Weiter geht’s mit einer erstklassigen Auswahl zwischen 1970 und 1997, die an dieser Stelle schon mal vorweg unterstreicht, dass Levon Vincent in den Jahrespolls unter der Rubrik Newcomer 2009 bestimmt etwas ungenau gelistet wird ;) Nebenbei muss ich an dieser Stelle unbedingt noch auf seine aktuelle 12″