„Oh, we got some frequencies,“ he laughed, „Yeah, we definitely got some frequencies ready for you people tonight.“
via De:Bug
„Oh, we got some frequencies,“ he laughed, „Yeah, we definitely got some frequencies ready for you people tonight.“
via De:Bug
Nummer 8 der Workshop Reihe und bisher habe ich noch kein Release ausgelassen. Die kriegen mich immer: dieses Mal mit 3 neuen Tracks von Kassem Mosse. Die A-Seite besteht aus einem langen, deepen Synthie Loop der anfangs so präsent ist, dass die Rhythmuselemente wie Hologramme vorbeiziehen. Als dieser Loop auf einmal auf einer Rauschfläche entschwindet ertappe ich mich, wie ich dieser doch recht simplen Tonfolge nachhänge und langsam vor mich hin groove. B1 spiele ich auf 45 und es entpuppt sich ein toller Technotrack, der diese Woche alle Releases von Sandwell District über Dettmann bis Ben Klock abhängt. B2 ist dann noch eine gelungene Bereicherung für die Kategorie „Letzte Platte“ oder ganz einfach ein wirklich schöner Track zum Dahinträumen.
Wie ich es mir inzwischen angewöhnt habe, lasse ich mir bei neuen Perlon Releases immer ein bisschen mehr Zeit. So gibt es Perlon Platten ja immer ein bisschen länger als die manch anderer Labels und irgendwie passt das auch zum Label und ebenso zu dieser Platte. Es ist vor allem dieser No Day Track, der mir heute fast wie eine Zeitreise des Beatdown Vibes in das Jahr nach dem großen Minimal Hype vorkommt und doch frei im Raum-Zeit-Kontinuum schwebt. Baby Ford ist für sowas ein echter Meister! Das Arrangement ist herausragend individuell und diese wunderschöne Melodie zieht mich derart in ihren Bann, das ich davon so schnell nicht genug bekommen werde. Nimm dir Zeit.
Bleep43 verfolgt das Beatdown Feature weiter. Nach dem Interview aus dem Wax Poetics Magazine mit Mike Clark, Norm Talley und Delano Smith aus dem Jahr 2005 kommen jetzt 6 Stunden Beatdown Sounds im Podcast. Der Beginn von Part 1 macht gleich mal klar, dass es hier natürlich auch um Songs (also richtig mit Vocals, Text und so) geht, was eventuell ein bisschen ungewohnt sein könnte. Aber dann gibt’s hier und da noch so großartige Tunes, die ich bisher noch nicht kannte – jedoch sehr gerne auch bald in meiner Sammlung begrüßen würde. Hoffentlich kommt noch irgendwo ne Tracklist dazu.. Let’s open up your mind.
Diese Woche gibt’s auf Resident Advisor einen neuen Mix von Intrusion aka Soultek oder auch Stephen Hitchell. Hitchell ist einer der fleißigsten Akteure im letzten Dub Techno Hype und zusammen mit Rod Modell war er verantwortlich für diese stets streng limitierten Echospace-Releases, die anfangs in Dub Techno-Kreisen noch schwer gefeiert wurden, sich aber schon bald erste Anzeichen des Überdrusses bemerkbar machten. Bald war es nur noch die Wiederholung der Wiederholung und Marketing. Obwohl es inzwischen um Dub Techno, Echochord und Co sehr viel stiller geworden ist, zeigt doch dieser Mix, dass Dub und Techno immer wieder funktioniert und sich eventuell schneller vom Hype erholt, als ich das noch vor ein paar Monaten gedacht hätte. Und die Rhythm & Sound, Maurizio, Moritz von Oswald und Convextion Tracks sind ganz einfach Killer Tunes!
Tracklist
Linkwood Family – Miles Away (Intrusion Sunrise Dub) – Firecracker
Tony Allen – Ole (A Remix By Moritz Von Oswald) – Honest Jon’s
Rhythm & Sound – Mango Drive – Rhythm & Sound / Wackies
Loops & Samples from Deepchord – Electro Magnetic Dowsing – Step 2 – S Y N T H
Intrusion – Tswana Dub – Echospace
Rhythm & Sound – See Mi Yah (Basic Reshape) – Burial Mix
Rhythm & Sound w/Paul St. Hilaire – Free For All – Burial Mix
Echospace – Empyrean – Modern Love
Maurizio – M5 – Maurizio
Rhythm & Sound w/Cornell Campbell – King In My Empire – Burial Mix
Maurizio – M5 – Maurizio
Luke Hess – Reel Life (cv313’s Dimensional Space Mix) – Echocord
cv313 – Space – Echospace
Deepchord – Vantage Isle (DC Mix I) – Echospace
Model 500 – Starlight (Echospace Unreleased Mix) – Echospace
cv313 – Starsailing (Intrusion Dub) – Echospace
Precession – Sandcastle (Mike Huckaby Remix) – Ferox
Atheus – Deploy – Styrax
Substance and Vainqueur – Libration – Scion Versions
XDB – Descap (Live Mix) – Metrolux / Wave Music
Son’s Of The Dragon – The Journey Of Qui Niu (SQX Mix) – Echospace
Convextion – Miranda – Matrix Detroit
Es gibt einen neuen Bunker Podcast und mit Claro Intelecto haben sie sich wieder einen Artist ausgesucht, der locker das vom Bunker hochgehaltene Qualitätsniveau halten kann. In Intelecto-Manier geht es so von Housetunes über Dub Techno zum Acid Techno und schon ist’s vorbei.
Ende des Monats wird der Controller für Ableton, der Akai APC 40, ausgeliefert. Mit 449 Euro ist man dabei…
Hier nochmal eine Übersicht der Features:
Konzipiert in enger Zusammenarbeit mit Ableton.
Einzigartige Clip Matrix mit Multicolor-LEDs zeigt aktuellen Clip Status an.
Keine Controller Zuweisung für Ableton Live notwendig.
Exklusive bidirektionale Kommunikation zwischen dem APC40 und Ableton Live.
Professionelles Feeling durch stabiles Metallgehäuse und Premium-Bedienelemente.
Ableton Live Lite Akai APC40 Edition und kostenloses Upgrade Patch für Live Vollversionen im Lieferumfang enthalten.
USB Plug-&-Play Verbindung für Mac und PC.
Platte des Tages! Gestern gab’s hier und hier Live-Aufnahmen von Boards of Canada. Beim Probehören fiel mir jedoch auf, dass es entweder live und direkt aus dem Publikum aufgenommen wurde oder mit ellenlangen französischen Gequassel aus dem Radio daher kommt. Zum Glück habe ich Boc Maxima zu Hause – so ein schönes Album, so zeitlos…
Und bei Warp gibt’s unter anderen dieses wunderschöne Video im Stream:
worthyisdeep aka Keith Worthy hat auf seiner Myspace-Seite drei MP3-snippet´s der hoffentlich bald erscheinenden Aesthetic Audio 007 mit dem vielversprechenden Titel „Moments in Rhythm Vol. I“ veröffentlicht.
Infolgedessen läuft hier schon seit Stunden mein Myspace-Music-Player mit diesen drei Variationen in beachtlicher Lautstärke und heavy rotation. Mr. Worthy hat mich mit dieser Platte voll erwischt. Ich kann gar nicht genug davon bekommen und schon gar nicht abwarten, bis sie endlich rauskommt. Klickt mal rein.. aber nicht alles weghörn!
Actress – Ghosts Have A Heaven (Prime Numbers PN06) – Jo Mei, is scho wieder 1997? Darren Cunningham alias Actress beschwört die verrauscht knuspernde Nebelästhetik des seligen Chain Reaction Labels herauf. Vor allem auf der titelgebenden A-Seite ist das von erhabener Größe. So lasse ich mir Dub-Techno der alten Schule noch gefallen. Die Fallhöhe der beiden schnitzelig bis electroiden Stücke auf der B ist etwas niedriger, und schaut im Falle von Hazyville noch etwas weiter in die Vergangenheit. Runde Ecke dennoch.
Pantha du Prince – Behind the Stars (dial 45) – Is klar, der klassische „im-Hintergrund-Bleiber“ versteckt sich hinter den Sternen. Dabei hat er doch im Alleingang das Animal
Collective an die Wand gespielt – und das vor einem Publikum aus grösstenteils verschnarchkifften Indie-Schluffis. Die neue 12″ haut mächtig dark in die Kerbe. Splitter Minimal oder Melo-House? Nee. Eine mächtige Welle aus Kälte und Klaustrophobie. Gregor Schneiders Haus Ur in Vinyl.
Rick Wade – Harmonie Park Vol. 1 EP (Funky Chocolate Records FC16) – Interessantes Comeback gerade, von einem der lange Zeit als eher spießiger House-Konservator galt. Seltsam. Denn im Rückblick (den auch diese EP mit raren Tracks bietet), hat sich daran eigentlich nichts geändert – und dennoch ist diese Musik für jetzt und gerade richtig. Wertkonservativ und traditionell zwischen Motor- und Windy City gewinnt diese EP durch die (nicht weniger traditionelle) Hingabe und Deepness, die Wade den Tracks immer hörbar mitgegeben hat. Und nicht zuletzt durch die sommerliche Wärme und Sanftheit. Deep geht so.
The Whitest Boy Alive – 1517 (Morgan Geist Remix) (BUBBLESEP001) – Jahre nach Ghost Trains kann eine Kollaboration von Morgan Geist und Erlend Øye wohl nicht mehr den gleichen Zauber des einmaligen und neuen haben wie einstmals das Stück das die Melancholie der verlorenen Jugend wie kein anderes in eine milchsanfte Leichtigkeit tauchen konnte. Die Geschichte von Disco und die Annäherung von Indie und Club haben andere anders weitergeschrieben. Das bittersüße Schweben beherrschen Morgan Geist und Erlend Øye aber immer noch. 10 Minuten 1517 sind da eher zu kurz.
Ken Hayakawa – Outside The Walls (Musik Gewinnt Freunde MGF08) – Der Mann mit dem typisch österreichischen Namen macht genau das was ich auf MGF lieben gelernt habe: melodieseeligen streichergetrieben-trancigen Minimal, der nicht zu sehr draufhaut, aber auch nicht zu verfrickelt oder knochig rüberkommt. Schöne Sache.
Ada – Adaptations (Kompakt KOM188) – Lovestoned (nicht das Timberlake Stück) feat. Raz Ohara macht schon mal mächtig Vorfreude auf das kommende Album und die Mix-CD. Welliger Hit der alten Blondie Schule. Der Fizzmann Remix auf der B ist leider eher überflüssig.
Damián Schwartz – Colored Party(Múpa011) – Weisser Vinyl-Auszug aus dem Party Lovers Album von letztem Jahr. In der gebotenen EP Kürze kommt das perfekt scharf und Funky Techy.
Georges Vert – Freak D’Espace EP (LoEB009) – Geile Spacedisco mit genau der richtigen Würze Eurotrash in LoEB-lich spaciger Verpackung. Kriegt mich immer.
Lindstrøm & Prins Thomas – Tirsdagsjam (Eskimo Recordings) – 13+ Minuten flangerfiltergitarrengedaddel. diehamsjewohlnichmehralle. super.
Mark E – Raygun / Touch (jisco006) – Nicht mehr ganz so neue Edits (aktuell Reprinted) vom Slowhouse Meister. Warum mir von dem Typ gerade fast alles gefällt, im Gegensatz zum Gros der Disco-Edits die gerade so rumfliegen? Weil er eben nicht nur das wiedererkennbare „charakteristische“ der Originale loopt und dehnt, sondern immer etwas eigenes und orignelles damit macht.