Freeware: Stereo Tool 2.0.1 (PC & Mac)

stereo-toolDas Recording gehört zum Produzieren wie ein ordentliches Panorama zum Mix. Wem dabei die normalen Links-Mitte-Rechts Einstellungen immer etwas zu wenig waren und wer dazu gern noch ein visuelles Feedback hätte, dem hilft vielleicht das kostenlose Stereo Tool von Flux.

Stereo Tool features ultra precise control of input gain and individual pan for left and right channels. A phase inverter is available on each channel. Global stereo pan and stereo width settings are also implemented to complete the management of the stereo signal.

Stereo Tool also offers accurate visual feedback reflecting the signal content. A vector scope display, PPM meters for both inputs and outputs, and a phase correlation meter permanently monitor the signal.

Stereo Tool is only available in native version for AU, RTAS and VST, features 64 bit floating point processing, up to 8 FS (384 KHz) and neither Flux or iLok dongle, nor registration are required.

 

Various Artists – Dérive Vol. 1 EP (Dérive Schallplatten 01)

deriveEin sehr interessantes und facettenreiches Debut präsentiert uns Dérive Schallplatten aus Hamburg. Die „Dérive Vol. 1 EP“ beginnt mit einem wunderschönen deepen Track von Benjamin Brunn, welcher meinen Nerv mittlerweile nun schon desöfteren mit seinen tollen Produktionen (u.a. für Bine Music und Smallville Records) getroffen hat. Developers Live baut sich sehr feinfühlig auf einem wabernden, blubbernden und manchmal auch tröpfelnden Soundgebilde auf. Nachdem ich dieses Stück mehrere Male durchgehört habe, fühle ich mich ein wenig an die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht erinnert – ein fliegender Soundteppich, der mich herzlichst auf einen wohlig-warmen Trip einlädt. B1 meldet sich dann überraschenderweise mit einem derartig kickenden Burner von Achim Maerz zurück, der mich direkt auf die Tanzfläche schickt. Es ist vor allem dieser deepe Break mit seinem Detroit-Querverweis, der hier wirklich überzeugen kann. Richtig gut schmeckt aber auch das Dessert von Christopher Rau. Ne Travaillez Jamais ist ein entspannter und etwas jazzig anmutender Deep House Track von dem es gerne noch etwas mehr sein darf. Eingepackt und abgerundet wird die Platte mit einem Blessing Artwork – meinen Glückwunsch für diesen mehr als gelungenen Einstand!

Tin Man: Cool Wave (Cheap 49)

The one and only Tin Man hat im April eine EP auf Pulsingers Label Cheap veröffentlicht und für ein bewegtes 1. Mai Wochenende kommt der Monday Edition der A1 Track dieser EP Constant Confusion gerade recht. Ich mag zwar immer noch seine Love Sex Acid Platte (Keys of Life) ein bisschen lieber, aber Cool Wave hat auf jeden Fall richtig Potential. Ich habs beim ersten Mal nicht gleich gecheckt – seitdem wird das jedoch immer besser. Zu Constant Confusion gibts sogar ein Video und in die restlichen, verträumten Tracks könnt ihr bei Hardwax reinhören:



Nachtrag: Bei Boing Poum Tchak gibt’s jetzt außerdem ein Interview:

My music is generally some combinations of the following : Suicide, YMO, Drexciya, Acid House, Pansonic, Mego Records, Cheap Records, Melancholic English electronics 70s-now, Berlin Techno, Rocksteady, and New Wave.

Tag der Arbeit (2): Erster Mai in Berlin

rotefahneGestern konnte man sie schon sehen: die gepanzertern Fahrzeuge, die Wasserwerfer, die Mannschaftswagen der Polizei. Aber neben den allgemeinen Feierlichkeiten und der hoffentlich guten Gegendemo in Köpenick gibt’s auch ein ordentliches Kulturprogramm zum langen Wochenende. Neben der durchgängig geöffneten Bar 25 und all den vielen Partys in der Hauptstadt spielt heute Ricardo Villalobos im Club der Visionäre. Abends ist Theo Parrish im Tape Club und Acid Kampftag mit DJ Pierre im Horst Krzbrg. Und wer den Sonnabend dann noch heil überstanden hat, der kann sich dann zum Sonntag in der Panorama Bar einfinden, denn da spielen dann noch Kiki und Carl Craig!

Delsin II: Remix EP 1 (Delsin 074)

delsin II - remix ep 1Nach der in Kennerkreisen umjubelten Label-Compilation Planet Delsin – Interstellar Sounds Of Stardust kommt jetzt Delsin 2.0 mit zwei Remix EPs von bewährten Delsin-Bomben. Ohr- und Eye-Catcher ist in diesem Teil die Redshape Version vom Newworldaquarium Evergreen Trespassers. Dazu sage ich nur: stilecht – mit gewohnt geliebten Redshape Drive, was dem Orginal ein bisschen mehr Dancefloortauglichkeit verleiht und das hat es auch so wirklich verdient. Die Flip kommt dann mit einem Quince Remix für Taho – Energy Fields, der erst ein bisschen Neo-Detroit mäßig anläuft mich dann aber doch noch kriegt. In der Pipeline ist außerdem die Shed Version von Energy Fields auf der Remix EP 2 und die CD-Compilation mit vielen Original-Tracks für jene, die das bisher verpasst haben.

Various – The Detox EP (Mixmode Recordings 004)

detoxEtwas verspätet, aber vielleicht kann die sich ja doch noch der ein oder andere schießen: Letzte Woche gabs ein Repress von der berühmten Detox EP mit Tony Foster, Delano Smith und Delano im Team mit Derwin Hall als D². Die Platte ist ursprünglich aus dem Jahr 2005 und ist ebenso rar, rar, rar wie sie fett, fett, fett ist. Bei Hardwax ist sie seit gestern raus, bei Clone auch. Wer sie heute noch irgendwo findet, der sollte sie sich einpacken. Hier gibt’s nämlich neben dem Tony Foster Stück von der Efdemin Compilation auch noch 3 weitere richtige Killer Tracks, die jeden Euro zeitlos überdauern werden. Essentielle Platte – TIP!

Juju & Jordash – Don’t Shave the Children

juju1Auf infinitestatemachine habe ich einen sehr schönen frühlingsgefühlten Mix von meinen liebsten Beardoholländern Juju & Jordash gefunden.

Tracklist:

Idris Muhammad — fox huntin’
E.U. — Computer Funk Intrumental
Screamin’ Tony Baxter — Get Up Offa That Thing
202 Machine — Get Up (Rock Your Body)
Omar – S
Art of Noise – Donna
Art of Noise – Donna
some new beat remix — can’t remember right now
some british techno classic — early 90s — can’t remember name right now
Newworldaquarium — Affenwelt
Chris & Cosey — Cowboys in Cuba
Juju & Jordash — Blue Plates
Nacho Patrol — Twinotters
TOMMASO CAPPELLATO — THE KNIGHT (Ra.H edit)
Theo Parrish — Love Triumphant
CARLOS NINO & FRIENDS — Lonely Joined by Happy
The Intruders — Save the Children
Pat Metheny — forgot the name…

Moritz von Oswald Trio: Vertical Ascent LP (Honest Jon’s)

trio-mainThe Moritz Von Oswald Trio have already made several live appearances, but this summer London’s Honest Jon’s label will release their first recorded effort, an album entitled Vertical Ascent.


The Trio (pictured above) is led by Von Oswald, easily one of the 20th century’s most important musicians – founder of Basic Channel, Rhythm & Sound, Main Street and Chain Reaction with Mark Ernestus, and producer of the seminal M-series as Maurizio, Von Oswald helped revolutionise techno as well as re-activating and re-interpreting dub for a new age. Not content with being a mercurially gifted producer, Von Oswald is also a renowned mastering engineer – and it’s in this capacity that he’s enjoyed a very fruitful relationship with the Honest Jon’s label over the years, offering his mastering and restoration expertise to HJ re-issues of reggae, dub and dancehall classics by the likes of White Mice and Selah Collins, as well as hi-life and afrobeat recordings by Tony Allen amongst others. One can scarcely underestimate the fresh life that he’s brought to the vintage tracks on compilations like Watch How The People Dancing and London Is The Place For Me.

The Moritz Von Oswald Trio finds the Berlin-based chap helming an electronic, improv-based group orbiting his own synth and sampler experiments. He’s joined by Max Loderbauer (formerly of Sun Electric and now one half of minimal techno iconoclasts NSI. with Tobias Freund) on analogue synthesizers and Sasu Ripatti (better known as Vladislav Delay and Luomo) on drums and percussion. Often all-star collaborations such as these don’t really work, but from what little we’ve heard of The Moritz Von Oswald Trio, there’s a chemistry between its personnel that results in a sound that’s subtle and refined, yes, but also organic and palpably impassioned.

What FACT has heard so far is excerpts of four tracks: ‚Pattern 1‘ is a low-slung but expedient progession of clipped drums and arcing, lyrical synths, while ‚Pattern 2‘ is more abstract – Lodebauer’s work volubly to the fore. ‚Pattern 3‘ is characterised by its faintly African-inspired percussion and deep blue keyboard licks and the juddering ‚Pattern 4‘ has an almost industrial burnish to it. It’s difficult music to describe, but there’s no doubting its brain-busting quality.

We’ll have more information about the album, including a full tracklisting, in a couple of weeks. In the meantime, hold tight…

via FACT Magazine

Jody „Fingers“ Finch: Jack Your Big Booty (Let’s Pet Puppies 004)

Jack Your Big BootyMit Jack Your Big Booty gibt’s hier die Ansage Jody „Fingers“ Finch an das House Chicago von 1986 mit einem Beat, der bestimmt noch drei Jahre später ein Teil der Inspiriation von Poindexter’s berühmten Work That Mutha Fucker Tracks sein sollte. Der Derrick Carter Remix gibt diesem klassisch trockenen Chicago Jacker dann das kleine Plus an Drive für den modernen Dancefloor.

Aber eigentlich geht’s hier für mich um A2 – Whistle Worm. Dieser House Track hat das, was Chicago auch heute noch im zeitlosen Licht erstrahlen lässt und mit seinen Whistle- und Synthsounds auf der 808 so unbekümmert daher kommt, dass alle Bootys -ob groß oder klein- der Erdanziehungskraft davon tanzen können. Reinhören bei