Ok. Vor zwei Wochen bin ich nach einer wunderbaren und besonders heißen Deep In The Box Nacht nach Hause gekommen und hatte sogar noch ein bisschen Energie, um noch mal schnell vor allem meine neuen Platten zu mixen. Dabei ist dann dieser Deeper Visionäre Mix entstanden, den ich hier jetzt einfach mal als Monday Edition Podcast 13 raushaue – obwohl ich das schon noch ein bisschen besser kann. Für nachträgliche Feinkosmetik habe ich zur Zeit auch keinen Nerv und zur Unterhaltung und zum Druchhören der Neuigkeiten reicht das so hoffentlich allemal. Vinyl Baby!
Tracklist
DJ Koze – Blume der Nacht
Maurizo – M5
Balance Alliance – Khawuleza (Oracy Mix)
Tama Sumo & Prosumer – Rarified
Goldwill – Blush
Guillaume & The Coutu Dumonts – Walking The Pattern
Kenny Larkin – Glob (Ben Klock Remix)
Martin Buttrich – Back It Up
Claro Intellecto – Back In The Day
Norm Talley – Detroit 2-Step
Mathias Meyer – Infinity
Heath Brunner – Senses
Andy Stott – Tell Me Anything
Duell auf hohem Niveau: Anton Zap gewinnt 2:1 gegen Tevo Howard im Roof.fm Podcast Duell. Denn erst wollte ich an dieser Stelle den Roof.fm Podcast von Tevo Howard besonders betonen, es blitzten die Erinnerungen an sein Ostersonntags-Liveset in der Panorama Bar in mir auf. Doch dieser House / 80’s Pop Mix wurde mir dann in der zweiten halben Stunde doch zu sehr 80er Synthpop und das möchte ich hier nicht so unkritisch auf euch loslassen.
Morgen ist Juni und so holen wir die Sommersachen endgültig wieder raus. Im Schrank hat dabei Brian Dino seinen Getting Into Summer Mix aus dem Jahr 2008 wieder entdeckt und weil der immer noch echt klasse ist, wird der an dieser Stelle gleich mal als Monday Edition Podcast 12 nachgereicht.
Guillaume & The Coutu Dumonts hat auf Circus Company ein neues Album mit dem Namen Breaking The Fourth Wall veröffentlicht und das klingt alles ziemlich schräg und funky. Wer mit Les Gans auf Musique Risquee von 2008 noch was anfangen kann (das ist meiner Meinung nach immer noch der beste Track von Guillaume Coutu Dumont), der wird sich bei diesem Album auch ziemlich schnell zu Hause fühlen. Jazz is the Teacher, House ist das Fundament und irgendwie klingt Breaking The Fourth Wall so, als wäre es perfekt für diesen Frühling gemacht. Alle sind bereit für die große Sommersause, aber irgendwie ist das Wetter wie eine vierte Wand, die einen stets zurück in den Wartezustand versetzt. So mäandern Tracks wie Décennie oder die Singleauskopplung Can’t Have Everything zum dezenten Saxophon ewig vor sich hin, ohne wirklich los zu starten. Langweilig ist das trotzdem nicht und Guillaume & The Coutu Dumonts lässt auch keinen Zweifel daran aufkommen, dass die im T-Shirt durchtanzte Openair-Nacht auch jederzeit wieder stattfinden könnte. Denn wenn es plötzlich soweit ist, dann sind Walking The Pattern und Helicoptere ganz sichere Nummern für jeden Floor. Gefällt mir.
Der ist heute morgen mit den wärmsten Empfehlungen in meiner Facebook-Timeline aufgetaucht und das war jetzt auch tatsächlich ein echt toller Mix. XLR8R macht jetzt so ne City-bezogene Podcast-Serie und der Titel Soul Clap’s Boston Mix verrät uns schon gleich, dass die Soul Clap DJ’s einen Mix für ihre Stadt Boston gemacht haben – sehr entspannt irgendwo zwischen House, Funk, Soul und Disco.
Bevor hier jemand Blei anrührt gibt’s zum Start nach dem langen Wochenende ein schönes, klassisches House-Set von Moomin aus dem Berliner White-Umfeld. Das White-Label und die gelegentlichen Partys im Horst Kreuzberg stehen schon seit einer ganzen Weile für wirklich guten Musikgeschmack und dieser Keep It Deep Guest Mix von Moomin macht dabei keine Ausnahme. In zwei Wochen spielen übrigens Fred P und Pawel bei White im Horst.
Dieses Jahr hat schon mal jemand Planet E als Scheißlabel bezeichnet und ich war ganz ehrlich nur deshalb geschockt, weil ich in diesem Moment nur zustimmen konnte. Der erstklassige Ruf von Planet E ist durch die vielen mittelklasse Releases für die ganz großen Tanzflure dieser Erde ruiniert. Nicht das Throw, Desire und Co nicht mehr zählen würden, aber seit einer Weile hat man bei Planet E einfach nichts verpasst. Eine gute Zusammenfassung der vergangen Platten liefert an dieser Stelle noch mal der Claude Van Stroke Glob Remix – gar nicht schlecht aber auch irgendwie beliebig. So und nun bitte wenden!